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Susanne Frank,

7 % Umsatzplus am Bau erwartet

Es geht bergauf am Bau! Der ZDB hat seine Jahresprognose nach oben korrigiert und rechnet für das laufende Jahr mit einem Umsatzwachstum von 7%.

"Der Umsatz im Bauhauptgewerbe insgesamt wird in 2011 rund 87,5 Mrd. € erreichen und damit um 6,8 % zulegen", erklärte ZDB-Präsident Dr.-Ing. Hans-Hartwig Loewenstein in seinem ersten Video-Podcast (Link am Ende der Meldung).

Damit korrigiert der Verband seine eigene Prognose von Mai 2011, in der man noch von einem Umsatzwachstum um 2 % ausging, nach oben. Die Aufwärtskorrektur sei insbesondere der stetig guten Entwicklung im Wohnungsbau wie auch derdynamischen Zunahme im Wirtschaftsbau zuzuschreiben. Allein der öffentliche Bau enttäusche.

Die positivste Entwicklung ist im Wohnungsbau zu verzeichnen: Per Juni 2011 wurden gut 21.000 Wohnungen in Neubauten mehr genehmigt als vor Jahresfrist (+29 %). Der Schub bei den Baugenehmigungen setzt sich mit +26,5 % in den Auftragseingängen fort. Damit wuchs der Umsatz in den ersten sechs Monaten dieses Jahres um 19 %. "Vor diesem Hintergrund erwarten wir eine Umsatzsteigerung von 11 % im Wohnungsbau in diesem Jahr", erklärte der ZDB-Präsident.

Auch die bisherige Entwicklung im Wirtschaftsbau sei in diesem Jahr "überraschend positiv verlaufen". Daher erwartet der ZDB eine Umsatzsteigerung in dieser Bausparte von 9 %. Darauf weisen ähnlich wie im Wohnungsbau Baugenehmigungen und Auftragseingänge

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hin.

Weiterhin ist der öffentliche Bau das Sorgenkind der Branche: Hier liegen die Baugenehmigungen (bemessen in Baukosten) per Juni 2011 um 22 % unter dem Wert des Vorjahres. Auch die Auftragseingänge liegen um 7 % im Minus; im öffentlichen Hochbau sind das rund minus 10 % und im dominierenden Tiefbau ca. minus 7 %.

Die Umsätze im öffentlichen Bau liegen noch mit 10 % im Plus, was noch auf die hohe Basis aus dem ersten Quartal 2011 (+ 28 %) zurückzuführen ist. "Anders als im Wohnungs- und Wirtschaftsbau deuten die Frühindikatoren eher auf eine rückläufige Entwicklung im 2. Halbjahr 2011 hin. Daher erwarten wir im öffentlichen Bau nur eine Stabilisierung der Umsätze (+ 0,4 %)", betonte Dr. Loewenstein.

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