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Bauverbände Westfalen: Bauministerin soll Wohn und- und Städtebau fördern
Der Baugewerbeverband Westfalen begrüßt den neuen Zuschnitt des Ministeriums für Bauen und Umwelt der neuen Ministerin Dr. Barbara Hendricks (SPD). Das Ressort Bauen ist nicht mehr im Verkehrsministerium angesiedelt, sondern der Finanz- und Energieexpertin Hendricks zugeteilt. Die Bauwirtschaft in NRW setzt darauf, dass die neue Ministerin, die vom Niederrhein stammt, das Bauressort aufwertet. Dies sei nach Ansicht des Bauverbands dringend nötig. In Nordrhein-Westfalen ist der soziale Wohnungsbau im Jahr 2013 trotz verbesserter Förderkonditionen überraschend in Rückstand geraten. Von den 800 Mio. Euro Förderdarlehen der NRW-Bank sind bis Ende Oktober nur 2.189 neue Wohnungen im sozialen Wohnungsbau entstanden, 31 Prozent weniger noch als im Jahr zuvor. Da waren es noch 3.770 Wohneinheiten. „Wir erwarten, dass das Land NRW seine Förderpolitik nachjustiert und die neue Bundesbauministerin diesen Kurs voll unterstützt“, meint Verbandspräsident Walter Derwald. Er kritisiert, dass der Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung keine konkreten Zusagen für die steuerliche Förderung der energieeffizienten Gebäudeerneuerung enthält. Überraschend sei von den Unterhändlern der Regierungsfraktionen die schon fest ins Auge genommene verbesserte Steuerabschreibung für den Wohnungsneubau nicht im Regierungsprogramm enthalten.
