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Bauwirtschaft: Einheitliche Europäische Eigenerklärung abgelehnt
Im Rahmen der Umsetzung der europäischen Vergaberichtlinie soll eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) als europaweit einheitliches Muster für den Eignungsnachweis in Form von Eigenerklärungen eingeführt werden, egal um welche Art von Vergabe bzw. öffentlichen Auftrag es sich dabei handelt. Die Hauptgeschäftsführer der beiden deutschen Bauspitzenverbände, Felix Pakleppa und Michael Knipper, erklären: „Wir haben große Sorge, dass dabei das Kind mit dem Bade ausgeschüttet wird. Statt zu entbürokratisieren wird ein neuer Formularwust geschaffen, der völlig unbrauchbar ist. Wir warnen davor, das im Baubereich seit Jahren etablierte Präqualifizierungssystem (PQ VOB) zu verdrängen. Es hat sich als wirksames Mittel zur Entbürokratisierung bewährt und darf durch die „Einheitliche Europäische Eigenerklärung“ nicht gefährdet werden.“
