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Susanne Frank,

"Kommen auch Sie zum Bauwirtschaftstag 2011"

Am 29. September 2011 findet in Berlin der 2. Deutsche Bauwirtschaftstag statt. Das diesjährige Thema lautet "Umbau Deutschland: Chance und Herausforderung für die Bauwirtschaft!". Wir befragten Karl-Heinz Schneider, Vorsitzender Bundesvereinigung Bauwirtschaft, zu den Hightlights des anstehenden Bauwirtschaftstages.

Der 2. Deutsche Bauwirtschaftstag steht vor der Tür. Mit welchen Erwartungen gehen Sie als Verband in die Veranstaltung, nachdem der 1. Bauwirtschaftstag in 2009 ein großer Erfolg war?

Wir hoffen, dass aufgrund der erfolgreichen Veranstaltung von 2009 in diesem Jahr noch mehr Unternehmer den Weg nach Berlin finden. Denn es ist wichtig, die Stärke, die wir als Branche und als Verband haben, auch nach außen zu dokumentieren. Daher kann ich unsere Mitglieder nur auffordern, beim 2. Deutschen Bauwirtschaftstag Präsenz zu zeigen, zumal sie ein überaus interessantes Programm erwartet, bei dem auch der Austausch untereinander nicht zu kurz kommt.

Der diesjährige Bauwirtschaftstag steht unter dem Motto "Umbau Deutschland Chance und Herausforderung für die Bauwirtschaft". Was genau bedeutet dies für die Bauwirtschaft?

Bezieht man die Aussage "Umbau Deutschland" allein auf die energetische Gebäudesanierung, wird deutlich, wie gigantisch die Aufgabe ist: rund 25 Mio. Wohnungen sind zu sanieren, von Geschäfts-, Wirtschafts- und öffentlichen Gebäuden einmal abgesehen. Hinzu kommen weitere Umbau-Aufgaben, die aus der demografischen Entwicklung resultieren: Wohnungen sind umzugestalten, aber auch die öffentliche Infrastruktur muss den Bedürfnissen einer älter werdenden Gesellschaft angepasst werden. Das ist die eine Seite der Medaille.

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Ein Programmpunkt widmet sich dem Klimaschutz und der Energieeffizienz. Ist dieses Thema tatsächlich ein zukunftsträchtiges Geschäftsfeld für kleine und mittelständische Betriebe oder wird seine Bedeutung überbewertet?

Der energetische Umbau Deutschlands kann in seiner Wirkung für die Bauwirtschaft nicht hoch genug eingeschätzt werden. Gerade die Sanierung von Millionen von Wohn- und Geschäftshäusern bringt Aufträge für den regional ansässigen Mittelstand, und das nicht nur kurzfristig, sondern über einen langen Zeitraum hinweg.

Auch bei diesem Branchen-Event konnten Sie einige namhafte Politiker als Redner gewinnen. Was für Impulse erhoffen Sie sich generell vonseiten der Politik für unsere Branche? An welchen Stellen sollte schnellstmöglich angesetzt werden?

Mit der Verabschiedung der Gesetze zur Energiewende hat die Politik wichtige Impulse für die Bauwirtschaft gesetzt. Die Förderung der energetischen Gebäudesanierung ist Dreh- und Angelpunkt für mehr Energieeffizienz und Klimaschutz im verabschiedeten Energiekonzept. Das haben wir in den vergangenen Wochen und Monaten gebetsmühlenhaft gefordert. Dass es nun so beschlossen worden ist, ist ein großer Erfolg für unsere politische Arbeit.

Darüber hinaus gilt es, zukünftig das Augenmerk auf die öffentliche Infrastruktur zu legen. Städte und Gemeinden leben von der Substanz, Schulen, Turnhallen, aber vor allem auch Straßen und Kanäle verrotten. Auch hier muss die Politik erkennen, dass ein Umsteuern dringend geboten ist.

Ausführlichere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter:

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