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Susanne Frank,

Schmitz Cargobull AG gewinnt MX-Award 2013

Das Schmitz Cargobull Werk in Vreden hat den Benchmarking-Wettbewerb „Manufacturing Excellence Award 2013“ in der Kategorie „Prozessinnovation“ gewonnen. Der begehrte Image-Award wird unter dem Motto „Stärken erkennen – Maßstäbe setzen“ verliehen, um die Kommunikation von Best Practices zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu fördern.

Die Schmitz Cargobull setzt im Vredener Werk auf das Know-how seiner Mitarbeiter. Die Facharbeiter entwickeln in Workshops optimierte Arbeitsabläufe. Das spart nicht nur Zeit, sondern steigert gleichzeitig die Qualität.

„Jeder Mitarbeiter bringt sich in die Gestaltung und damit den Erhalt seines Arbeitsplatzes aktiv ein“ – diese Erfolgsformel von Schmitz Cargobull überzeugte die hochkarätige Jury. „Mitarbeiter wissen oft besser als die Führungsriege, wo es konkrete Probleme im Arbeitsablauf gibt. Wir rücken ihr Können und Wissen in den Mittelpunkt“, erklärt Geschäftsbereichsleiter Michael Timmermann.

In 250 bis 400 Workshops jährlich bringen Mitarbeiter und geschulte Moderatoren Ideen zu optimierten Arbeitsprozessen ein. Dazu zählt beispielsweise auch, dass Mitarbeiter die für konkrete Arbeitsschritte benötigte Zeit selbst festlegen und nicht vorgeschrieben bekommen.

Der Erfolg dieser Herangehensweise kann sich sehen lassen: „Noch vor zehn Jahren vergingen sechs bis zwölf Wochen vom Auftragseingang bis zur Auslieferung. Heute sind es sieben Tage – trotz der 13 Millionen möglichen Varianten. Ganz gleich, ob wir einen Sattelkoffer mit Kühlfunktion oder ein Fahrzeug für Trockenfracht produzieren“, berichtet Fertigungsleiter Jürgen Mehlmann.

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