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Transportbetonindustrie: Produktion sank 2012 um 4,5%
Nach vorläufigen Berechnungen des Bundesverbandes der Deutschen Transportbetonindustrie e. V. (BTB) ist die Produktion von Transportbeton in 2012 um ca. 4,5% auf knapp unter 46 Mio. Kubikmeter zurückgegangen. Ursächlich für den Rückgang war zum einen das Auslaufen der Konjunkturpakete im öffentlichen Straßen- und Tiefbau. Dort sanken die Bauinvestitionen nach noch vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um real 5,8%.

Nicht etwa weil kein Bedarf für die Erhaltung und den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur besteht, sondern laut BTB weil die Steuern und Abgaben der Straßennutzer zu einem großen Teil nicht zweckgebunden verwendet werden. Gleiches gilt für den öffentlichen Hochbau. Dort fielen die Bauinvestitionen um 1,6%. Diese negative Entwicklung konnte durch den Anstieg der Wohnungsbauinvestitionen (+ 1,5%) nicht kompensiert werden.
Für das laufende Jahr erwartet BTB-Präsident Dr. Erwin Kern eine stagnierende Entwicklung. Dies mache es für die Unternehmen notwendig, sich intensiver um einen angemessenen Preis für das hochwertige und technologisch ausgereifte Produkt Beton zu bemühen. Hieran hatte es auch 2012 gefehlt. Kostensteigerungen konnten aufgrund des scharfen Wettbewerbs nur zum Teil an Kunden weitergegeben werden. Potenziale sieht Kern in Tätigkeitsfelder, die sich mit der Energiewende befassen, insbesondere Windkraft, zu der aber noch keine bedeutende Auftragsentwicklung erkennbar ist.








