Schwarzdeckenbau

Marvin Meyke,

Präzise dosieren für ­schlüssige Schichten

Die dittgen Bauunternehmen GmbH im saarländischen Schmelz hat eine Lkw-montierte Anspritzmaschine vom Typ Weiro HK 1000 PH von Weisig Maschinenbau übernommen. Das ­Anspritzsystem mit einem Nutzinhalt von 2.000 Liter stellt den Schichtenverbund im Schwarzdeckenbau durch Auftragen der Haftbrücke mit den Bindemitteln C40BP4 S, vor allem aber auch dem polymermodifizierten C60BP4 S her.

© Weisig Maschinenbau

Ausschlaggebend für die Kaufentscheidung waren für dittgen die universelle Einsetzbarkeit bei ausreichend großer Tank­kapazität und gleichzeitiger Kompaktheit der Gesamt­maschine. Für die Sicherstellung der dosiergenauen Verarbeitung des Bindemittels und damit die ­Darstellung eines schlüssigen Schichtenverbunds wurde ein rechnergestütztes Dosiersystem installiert. Auf der zu asphaltierenden Zuwegung mit ­Parkplatz am ­Neubau eines Logistikunternehmens stellte die Maschine dann ihre Wendigkeit und Arbeitsweise bei Real­bedingungen unter Beweis.

Kompakt und wendig
Auf engem Raum operierend wurden die Anspritz­arbeiten zuverlässig, sauber und schnell erledigt. Die umlaufende Abdeckung der Spritzrampe sorgte hierbei insbesondere dafür, dass die Randbereiche so vorgesprüht wurden, dass keine nachträg­liche Reinigung der Randsteine von übergetretener Bitumenemulsion erforderlich war.

Notwendige Anpassungen der Arbeits­breite ­werden dabei auf dem ergonomisch ­gestalteten Bedienpult des Fahrers über die hydraulisch ­ausfahrbaren Rampenverbreiterungen und die ­elektropneumatische Ansteuerung der einzelnen Spritzdüsen vorgenommen.

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Der Bindemitteltank ist mit einer Wärme­dämmung ausgestattet, für die Erwärmung des ­Bindemittels auf die erforderliche Verarbeitungstemperatur sorgt ein thermostatgesteuerter Heizöl­brenner. Das ­Bindemittel wird nach dem ­Aufheizen mit der Vollzirkulationsspritzrampe gleich­mäßig und dosiergenau auf die Ober­fläche ­ausgebracht. Dabei sorgt das Zirkulationsprinzip für die ­Vor­wärmung auch des Spritzbalkens und der Spritzdüsen und damit die Minimierung von Verstopfungen und anderen möglichen ­Störungen des Anspritzbetriebs. Das automatische Dosier­system „Spraycontrol 4.0“ misst neben der Durchfluss­menge an Bindemittel auch die Fahrgeschwindigkeit beim Anspritzen. Zusammen mit den Informationen über die eingestellte Arbeitsbreite erfolgt dann die ­Regelung der Pumpenleistung für eine gleich­mäßige und kontrolliert aufgetragene Bindemittelschicht. Der gewünschte Sollwert für den Bindemittelauftrag ­ (g/m²) wird am LCD Display der Steuerung im ­Fahrerhaus vorher durch den Fahrer eingegeben. Der Fahrer wird über das Display mit einer schnell zu erfassenden grafischen Darstellung zu jedem ­Zeitpunkt des Prozesses über die Einhaltung der einge­gebenen Sollmenge informiert. 

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