Urban Mining
Ein Schritt zur Klimaneutralität
Der Übergang zur Kreislaufwirtschaft ist ein wesentlicher Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität. Das wurde bei einem Event von Concular, Undkrauss und Alba betont.
Über 100 Interessierte besuchten die Panel-Diskussion im Urban Mining Hub in Reinickendorf. Die Referenten Johannes Butz (Häfele), Dominik Campanella (Concular), Sebastian Sack (Undkrauss) und Anja Schulze (MBN) standen anschließend den Teilnehmenden für lebhafte Gespräche zur Verfügung. Die Wiederverwendung von Baumaterialien kann nicht nur die CO2-Emissionen signifikant reduzieren, sondern trägt auch zur Schonung natürlicher Ressourcen bei.
Ein Highlight der Diskussion war die Vorstellung des Projekts in Berlin-Adlershof, bei dem wiedergewonnene Glastrennwände von Conculars Partner-Hersteller Clestra verbaut wurden. Die Wände wurden ein Jahr zuvor aus dem Frankfurter Prisma von Sonar Real Estate gerettet und im Urban Mining Hub Berlin zwischengelagert. Die Wiederverwendung dieser Trennwände zeigt, wie wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll zirkuläres Bauen sein kann: Einsparungen bei den Kosten und Lieferzeiten sowie eine deutliche Reduktion von CO2-Emissionen.
Die zirkuläre Ökobilanz des Projekts spricht für sich: 8,33 Tonnen CO2-Emissionen wurden durch die Wiederverwendung der Trennwände vermieden, was etwa 34.360 km eingesparter Fahrleistung eines Autos entspricht. Zudem wurden 135,61 Gigajoule fossiler Ressourcen eingespart und der Wasserverbrauch um 130,12 m³ reduziert.
Dieser Arttikel erschien zuerst in Ausgabe 07-08_2024.












