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Mit Cashflowmanagement den Baustopp verhindern
Liquiditätsmanagement ist in normalen Zeiten eine stetige, herausfordernde Aufgabe von Unternehmern und Finanzverantwortlichen. Doch welche neuen Tools müssen eingesetzt werden, um globale Krisen, hohe Preisanstiege und Auftragsspitzen gleichzeitig zu bewältigen?
Der Welthandel und die Weltwirtschaft erleiden durch den Ukraine-Krieg einen massiven Einbruch. Die Gefahr: Insolvenzen steigen - insbesondere in Europa. Volkswirte rechnen zwar in aktuellen Studien nur noch mit einem Wachstum des Welthandels um ca. vier Prozent für 2022 und damit mit kriegsbedingten Einbußen um mindestens zwei Prozentpunkte. Jedoch nur im besten Fall und wenn der Krieg dieses Jahr noch endet.
Die Baubranche steht derzeit vor verschiedenen Herausforderungen. Die Auftragsbücher für die nachsten Monate sind gut gefüllt, der Bau-Boom reißt erst einmal nicht ab. Laut Erhebung des ZDB Zentralverbands der Baubranche (ZDB) rechnet die Branche mit einem Wachstum um 1,5%, trotz des Krieges. Doch der Materialeinkauf wird immer unkalkulierbarer. Lieferanten kommunizieren nur noch Tagespreise und wollen kaum noch verlässliche Liefertermine angeben. Besonders betroffen sind die Preise von Bitumen und Stahl. Bitumen verzeichnete eine Verteuerung um 8,4%. Betonstahlmatten kosteten schon 2021 52,8% mehr als im Vorjahr. Eine Umkehr der Preisspirale ist derzeit nicht in Sicht.
Gängige Vorkassepraxis wird zum Existenzproblem
Florain Höfs, Geschäftsführer der Tesche Baugesellschaft mbH beschreibt, dass das alte Zahlungsmodell „mindestens drei Wochen für alles in Vorkasse zu gehen“ eines der existenziellen Probleme derzeit ist. Durch die extrem verkürzten Preiszusagen fällt es Bauunternehmern zunehmend schwer, verlässliche Angebote zu schreiben. Preissteigerung und Materialknappheit können sich dann zum „worst-case-scenario“ entwickeln: Baustopp.
Zu Zeiten der Coronakrise haben Unternehmer angefangen, ihre Lagerkapazitäten bis an das Maximum zu befüllen. Doch für viele Unternehmen ist das in der jetzigen Situation nicht immer eine sinnvolle Strategie. Ein Beispiel: Werden spezielle Baustoffe nur von einzelnen Kunden und für eine Baustelle angefragt, treibt dies Lagerkosten unnötig in die Höhe. Vielmehr geht es darum, dass Unternehmer in diesen Zeiten in der Lage sind, vor allem schnell reagieren zu können.
Sofort reagieren mit digitaler Warenfinanzierung
Banken und KfW Förderprogramme bieten verschiedene Modelle an, um Waren zu finanzieren. Doch gerade in der angespannten Lage ist das größte Problem die Flexibilität. Auch Bankberater, mit denen Unternehmer schon lange zusammenarbeiten, haben meistens hohe Vorlaufzeiten oder bürokratische Hürden zu nehmen. Die Zeitspannen für Zu- oder Absagen können nicht mit dem aktuellen Markt mithalten. Eine digitale Einkaufsfinanzierung kann hier Abhilfe schaffen. Das Berliner Fintech VAI Trade GmbH hat seine Prozesse so gestrafft, dass es Dank Einsatzes modernster Technologie binnen weniger Stunden Rechnungen vorfinanzieren kann. Der Unternehmer meldet sich lediglich an, lädt die zu begleichende Rechnung hoch und VAI bezahlt den Lieferanten umgehend. Dabei ergeben sich eine Reihe von Vorteilen. Der Chashflow des Unternehmens wird geschont, die Bonität steigt und der Objektpreis ist gesichert. „Durch die Warenfinanzierung schaffe ich mir schnell neue Handlungsräume und vor allem verhindere ich Baustopps“ so der Geschäftsführer von TESCHE Baugesellschaft mbH, Florian Höfs.
Mehr Informationen unter www.vaitrade.de









