Forstmulcher THQ
Ohne Leckölleitung im GaLaBau dank Vogt
Vogt hat zusammen mit TMC das Anbaugeräte- programm für Bagger weiterentwickelt: Auf Kundenwunsch sind die Modelle THA, THL, THQ und THI nun auch ohne zusätzliche Leckölleitung verfügbar.
Für den Betrieb mit hohen Drehzahlen und wechselnden Belastungen ist eine drucklose Leitung zur Abführung des Leckageöls in den Tank empfehlenswert, da ein zu hoher Rückstaudruck Schäden am Hydrauliksystem verursachen kann. Insbesondere bei kleineren Baggern fehlt diese Leitung jedoch häufig ab Werk, sodass eine nachträgliche Installation erforderlich war, was mit zusätzlichen Kosten verbunden ist. Um dies zu vermeiden, bietet TMC nun optional einen speziellen Hydraulikmotor mit integrierten Ventilen an, der nur ein hydraulisches Steuergerät mit Druck- und Rücklaufleitung benötigt. Diese technische Neuerung erleichtert die Inbetriebnahme, reduziert die Investitionskosten und ermöglicht den professionellen Einsatz.
Mit dem neuen hydraulischen Forstmulcher THQ hat TMC eine Lösung für kleinere Bagger mit einem Einsatzgewicht von 3 bis 6 Tonnen entwickelt. Das Modell zeichnet sich durch eine kompakte Bauweise, hohe Leistungsfähigkeit und robuste Konstruktion aus. Die verfügbaren Arbeitsbreiten von 500 mm und 750 mm ermöglichen flexible Einsatzmöglichkeiten. Die Fräswerkzeuge zerkleinern Gestrüpp und Geäst bis zu einem Durchmesser von 120 mm. Zwei einzeln austauschbare Gegenschneiden aus Hardox sorgen für eine effiziente Nachzerkleinerung. Der Hochleistungs-Zahnradmotor mit integriertem Nachsaug- und Überdruckventil gewährleistet eine effiziente Leistung bei geringer Ölerwärmung.
Für den Einsatz an mittelgroßen Baggern mit einem Gewicht von 4 bis 8 Tonnen wurde das Modell THI entwickelt. Das Gerät ist mit Arbeitsbreiten von 750 mm, 1.000 mm oder 1.250 mm erhältlich und mit einem Bosch-Axialkolbenmotor ausgestattet. Der leistungsstarke Rotor mit Hartmetallwerkzeugen sowie drei Gegenschneiden ermöglicht die Verarbeitung von Gehölz bis zu einem Durchmesser von 200 mm. Der Antrieb erfolgt über vier XPB-Riemen, die eine Überlastungssicherung bieten, während die seitliche Motorlagerung zur verlängerten Lebensdauer des Antriebsstrangs beiträgt.
Dieser Artikel erschien zuerst in der Mai-Ausgabe des Baugewerbe Magazins.












