Neue E-Tech-Baureihe
JCB - so bleibt die Baustelle (fast) emissionsfrei
JCB erweitert seine emissionsfreie E-Tech-Baureihe um den neuen 8008E CTS, einem vollelektrischen 1,0-Tonnen-Mikrobagger, der auf dem Dieselmodell 8008 CTS basiert.
Die Maschine wurde speziell für den urbanen und emissionssensiblen Einsatz entwickelt und bietet die gleiche Leistung und Funktionalität wie ihr Diesel-Pendant. Der Unterschied liegt im Antrieb: Statt eines Dieselmotors kommt eine elektrische Hydraulikpumpe zum Einsatz, die von einer leistungsstarken 9,9-kWh-Batterie versorgt wird.
Diese Technologie basiert auf der Batterielösung der JCB-E-Tech-Reihe. Ein Merkmal des 8008E CTS ist die hohe Flexibilität beim Laden. Die Maschine verfügt über ein integriertes 230-V-Ladegerät, sodass sie an jeder herkömmlichen Haushaltssteckdose geladen werden kann. Innerhalb von nur drei Stunden kann die Batterie von 20 auf 80 Prozent aufgeladen werden.
Mit einem Geräuschpegel von nur 66 dB(A) auf dem Fahrersitz und 80 dB(A) im Außenbereich ist der 8008E CTS ideal für Arbeiten in lärmsensiblen Umgebungen, wie Wohngebieten, Tunneln oder Innenräumen. Die Maschine überzeugt mit einer Löffelausbrechkraft von 9,3 kN und einer Reißkraft von 4,6 kN, was eine hohe Produktivität gewährleistet. Die Schubkraft liegt bei 7,75 kN und sorgt für eine zuverlässige Leistung in unterschiedlichsten Arbeitsbedingungen.
Auch die Bedienung wurde optimiert. Ein neu gestaltetes Armaturenbrett informiert den Fahrer über den Ladezustand der Batterie und bietet eine intuitive Steuerung. Der 8008E CTS ist serienmäßig mit einem klappbaren Tops-Sicherheitsbügel ausgestattet und verfügt über einen 880-mm-Standardausleger sowie einen LED-Arbeitsscheinwerfer.
Optional können eine Wegfahrsperre und das digitale Livelink-Lite-Telematiksystem in die Bagger von JCB integriert werden.
Neben den ökologischen Vorteilen bietet der elektrische Mikrobagger auch wirtschaftliche Vorteile. Da auf Motoröl, Kraftstoff- und Luftfilter verzichtet werden kann, reduziert sich der Wartungsaufwand erheblich, was die Betriebskosten senkt und die Maschinenverfügbarkeit erhöht.
Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 04_2025 des Baugewerbe Magazins.












