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Artikel und Hintergründe zum Thema

Smartes Baumanagement 2026

Kai Ingmar Link,

Würth kennt fünf Punkte, wie Digitalisierung den Betrieb besser macht

Die digitale Baustelle wird 2026 zum Wettbewerbsvorteil. Mit der Baumanagement-App Cendas von Würth lassen sich Abläufe steuern, Kosten reduzieren und Dokumentationen sauber erfassen.

Stefan Dirksen von der Sandersfeld Sicherheitstechnik setzt Cendas bereits ein. © Würth

Im Winter, wenn etwas mehr Ruhe einkehrt, lohnt es sich besonders, die Baustellenorganisation zu digitalisieren: Mit einer Baumanagement-Software für die digitale Aufgabenverwaltung und Dokumentation. Praxisbeispiele von MW Trockenbau GmbH und Sandersfeld Sicherheitstechnik zeigen, wie CENDAS von Würth die Baustelle digitalisiert und Betriebe für 2026 effizient aufstellt.

Wenn es draußen früher dunkel wird und die Baustellen-Taktung etwas Luft lässt, entsteht im Betrieb ein seltenes Zeitfenster: weniger Ad-hoc-Feuerwehr, mehr Raum für Struktur. Genau jetzt lohnt sich der Blick auf die organisatorischen Stellschrauben, die 2026 über Tempo, Qualität und Marge entscheiden. Denn Digitalisierung ist längst keine „IT-Frage“ mehr – sie ist ein praktisches Werkzeug gegen Suchzeiten, Missverständnisse, vermeidbare Kosten, Doppelerfassungen und unnötige Fahrten.

Cendas kann auch per Smartphone genuzt werden. © Würth

Die gute Nachricht: Die größten Effekte entstehen oft nicht durch „noch mehr Tools“, sondern durch einen klaren, zentralen Workflow – vom Planstand bis zur Dokumentation. Baumanagement-Software wie CENDAS von Würth setzt genau dort an: Informationen werden gebündelt, Aufgaben sauber verteilt und Leistungen belastbar dokumentiert. Fünf Punkte, wie das Ihren Betrieb 2026 konkret besser macht.

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1) Ein zentraler Projektort ersetzt Zettel, WhatsApp-Chaos und wandernde Ordner

Viele Betriebe kennen das Muster: Pläne liegen im E-Mail-Postfach, Fotos in Messenger-Chats, Notizen im Auto – und wenn es brennt, findet man den aktuellen Stand nicht. Ein digitales System schafft eine „Single Source of Truth“: Pläne, Leistungsverzeichnisse, Dokumente, Fotodokumentation, Aufgabenverwaltung, Zuständigkeiten – alles projektbezogen an einem Ort.

Maik Weber, Geschäftsführer bei MW Trockenbau. © Würth

Bei MW Trockenbau war genau das der Hebel, um wieder Ruhe in die Abläufe zu bringen. Geschäftsführer Maik Weber bündelt heute sämtliche Projektdaten zentral: „Ob Pläne, Leistungsverzeichnisse oder Dokumentationen – alles liegt übersichtlich auf der Plattform.“ Für Bauleiter und Montage bedeutet das: weniger Rückfragen, weniger Missverständnisse, schnelleres Handeln – gerade dann, wenn mehrere Gewerke parallel laufen.

2) Weniger Anfahrten durch digitale Planarbeit und Aufmaß – Zeit zurückgewinnen

Ungeplante Fahrten sind echte Margenkiller: ein fehlendes Maß, eine Detailfrage, ein unklarer Planstand – und schon sitzt jemand im Auto. Digitale Planfunktionen und Aufmaß reduzieren genau diese „kleinen“ Wege, die sich übers Jahr zu großen Kosten addieren.

Cendas von Würth auf dem Desktop. © Würth

MW Trockenbau nutzt die Aufmaß-Funktion gezielt, wenn in PDFs Maße fehlen oder Details schnell geprüft werden müssen. Weber beschreibt den Effekt sehr klar: „Für ein einzelnes Maß nochmal zur Baustelle fahren? Muss ich dank CENDAS nicht mehr machen.“

Auch das Arbeiten in Plänen wird praxistauglicher: Statt am Handy im PDF-Reader zu kämpfen, lassen sich Details ohne Qualitätsverlust stark vergrößern. Das spart Zeit – und verhindert Fehler, bevor sie entstehen.

3) Saubere Dokumentation des Baufortschritts und aller offenen Aufgaben: weniger Fehler, bessere Belegbarkeit, bessere Abrechnung

Jens Boelen von Sandersfeld Sicherheitstechnik. © Würth

2026 gewinnt nicht der Betrieb, der am meisten „schafft“, sondern der, der Leistungen nachvollziehbar dokumentiert und Nachträge sowie Restarbeiten sauber nachhalten kann. Digitale Fotodokumentation, Bautagebuch und Aufgabenverwaltung machen Qualität und Abrechnung belastbar – ohne abends noch „irgendwas zusammenzuschreiben“.

Bei Sandersfeld Sicherheitstechnik war die Ausgangslage klassisch: Der Baustellenordner war die Informationsquelle – nur leider selten da, wo man ihn brauchte. Projektleiter Marko Geiken bringt es auf den Punkt: „Der Ordner war ständig unterwegs… Pläne gingen verloren, Notizen verschwanden, und oft mussten wir Aufgaben doppelt erledigen.“ Heute werden Mängel als Aufgaben erfasst, mit Fotos belegt und direkt zugewiesen. Ergebnis: weniger Doppelarbeit, weniger Lücken – und eine bessere Grundlage für die Abrechnung. „Niemand sucht mehr nach dem Ordner im Auto. Das Ergebnis sind weniger Fehler, eine sauberere Belegbarkeit und Abrechnung unserer Leistungen.“ – Marko Geiken, Projektleiter, Sandersfeld Sicherheitstechnik GmbH

4) Echtzeit-Kommunikation ersetzt Rückfragen – alle sind automatisch „up to date“

Cendas kann auch auf Baustellen-Tablets verwendet werden. © Würth

Ein Großteil der täglichen Reibung entsteht nicht durch fehlende Kompetenz, sondern durch fehlende Synchronisation: Wer hat welchen Planstand? Was ist erledigt? Was ist offen? Wer wartet worauf? Wenn Informationen live im Projekt sichtbar sind, sinkt der Kommunikationsaufwand spürbar – vor allem telefonische Rückfragen.

Geiken beschreibt den Vorteil aus der Praxis: „Die technische Zeichnung sieht sofort, was auf der Baustelle passiert, kann Pläne aktualisieren und direkt wieder ins System hochladen.“ Auch Monteure profitieren, weil Aufgabenstatus und Prioritäten transparent werden. „Alles ist live auf dem Tablet.“ – Stefan Dirksen, Sicherheitstechniker, Sandersfeld Sicherheitstechnik GmbH

Maik Weber mit seinem Bauleiter von MW Trockenbau. © Würth

Und: Wenn sogar externe Partner (z. B. Architekten) gezielt Zugriff erhalten, reduziert das Abstimmungsschleifen und beschleunigt Entscheidungen – ohne dass Informationen in zig Kanälen verstreut sind.

5) Digitalisierung wirkt auch nach innen: schnellere Einarbeitung, attraktivere Arbeitgebermarke

Digitalisierung ist nicht nur „Effizienz“. Sie ist auch eine Antwort auf Fachkräftemangel und steigende Erwartungen. Junge Fachkräfte erwarten moderne Werkzeuge – und erfahrene Mitarbeiter profitieren, weil Prozesse klarer und einfacher werden, statt komplexer.

Marko Geiken und Stefan Dirksen von Sandersfeld Sicherheitstechnik. © Würth

Sandersfeld-Geschäftsführer Jens Boelen fasst die Wirkung auf Betriebsebene zusammen: „Der Einsatz von CENDAS bringt uns klare Vorteile: Kostenersparnis, Effizienzsteigerung und eine deutlich verbesserte Dokumentation.“ Gleichzeitig stärkt papierloses Arbeiten das Arbeitgeberbild: „Junge Fachkräfte erwarten heute diese Form der Digitalisierung.“

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