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Kai Ingmar Link,

Erste großtechnische CO₂-Abscheide- und Aufbereitungsanlage für die Zementindustrie

Christian Knell, Sprecher der Geschäftsleitung von Heidelberg Materials Deutschland, und Andreas X. Müller, Managing Director von Linde Gas Deutschland, begrüßten etwa 50 Gäste auf der Baustelle im Zementwerk Lengfurt.

Für die Umsetzung des Projekts auf dem Gelände des Zementwerks in Lengfurt werden neben den Investitionen des Joint Ventures auch rund 15 Millionen Euro Fördermittel aus dem Förderprogramm „Dekarbonisierung in der Industrie“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) bereitgestellt. © Heidelberg Materials

Christian Knell äußerte sich zum Projekt: „Mit der hier in Lengfurt angewandten Aminwäsche-Technologie demonstrieren wir zum ersten Mal die Abscheidung und Aufbereitung des CO₂ im großtechnischen Maßstab in der Zementindustrie in Deutschland. Das Besondere an unserem wegweisenden CCU-Projekt ist, dass das abgeschiedene CO₂ aus der Zementproduktion so aufbereitet wird, dass es in der Lebensmittelindustrie als Kohlensäure wieder eingesetzt werden kann. Wir sind fest entschlossen, den CO₂-Fußabdruck unserer Standorte und Produkte so weit wie möglich zu reduzieren, und freuen uns daher, mit unserem Joint Venture dieses CCU-Projekt in Deutschland konkret zu realisieren.“

Andreas X. Müller erklärte: „Dank unserer Expertise entlang der gesamten CO₂-Wertschöpfungskette können wir unsere Kunden aus dem Bereich der Schwerindustrie bei der Dekarbonisierung unterstützen. Die Zusammenarbeit mit Heidelberg Materials und die Umsetzung des Projekts in Lengfurt markieren einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu weniger Treibhausgasemissionen in der Zementindustrie. Mit dieser Anlage können wir unser Angebot ausweiten und unseren Kunden eine sichere und hochwertige Versorgung mit CO₂ bieten.“

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Unter dem Namen „Capture-to-Use“ (Cap2U) haben Heidelberg Materials und Linde ein Joint Venture zum Bau und Betrieb einer CO₂-Abscheide- und -verflüssigungsanlage gegründet, die 2025 in Betrieb gehen soll. Diese Anlage ermöglicht die Weiterverwertung des abgeschiedenen CO₂ aus der Zementproduktion als wertvollen Rohstoff für industrielle Anwendungen. Das gereinigte Gas kann sowohl in der Chemie- als auch in der Lebensmittelindustrie eingesetzt werden, etwa als Kohlensäure in Mineralwasser. Die geplante Menge an gereinigtem und verflüssigtem CO₂ beträgt rund 70.000 Tonnen pro Jahr. Linde Engineering plant und baut die Anlage. Mithilfe einer speziell für Rauchgase entwickelten Aminwäsche wird das Kohlendioxid direkt aus einem Teil des Abgasstroms des Zementklinkerofens abgetrennt. Anlagen zur Reinigung und Verflüssigung, Tanks für die Zwischenlagerung sowie Verladeeinrichtungen sind ebenfalls Teil des Projekts.

Für die Umsetzung des Projekts auf dem Gelände des Zementwerks in Lengfurt werden neben den Investitionen des Joint Ventures auch rund 15 Millionen Euro Fördermittel aus dem Förderprogramm „Dekarbonisierung in der Industrie“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) bereitgestellt.

Andreas X. Müller: Dank unserer Expertise entlang der gesamten CO₂-Wertschöpfungskette können wir unsere Kunden aus der Schwerindustrie bei der Dekarbonisierung unterstützen. Die Zusammenarbeit mit Heidelberg Materials und die Umsetzung des Projekts in Lengfurt ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu geringeren Treibhausgasemissionen in der Zementindustrie. Mit dieser Anlage können wir unser Angebot erweitern und unseren Kunden eine sichere und hochwertige CO

Unter dem Namen „Capture-to-Use“ (Cap2U) haben Heidelberg Materials und Linde ein Joint Venture zum Bau und Betrieb einer CO₂-Abscheidungs- und Verflüssigungsanlage gegründet, die 2025 in Betrieb gehen soll. Diese Anlage ermöglicht es, das bei der Zementherstellung anfallende CO₂ als wertvollen Rohstoff für industrielle Anwendungen wiederzuverwerten. Das gereinigte Gas kann sowohl in der chemischen Industrie als auch in der Lebensmittelindustrie, zum Beispiel als Kohlensäure in Mineralwasser, eingesetzt werden. Die geplante Menge an gereinigtem und verflüssigtem CO₂ beträgt rund 70.000 Tonnen pro Jahr. Linde Engineering plant und baut die Anlage. Mit Hilfe einer speziell für Rauchgase entwickelten Aminwäsche wird das Kohlendioxid direkt aus einem Teil des Abgasstroms des Zementklinkerofens abgetrennt. Reinigungs- und Verflüssigungsanlagen, Tanks zur Zwischenspeicherung sowie Verladeeinrichtungen sind ebenfalls Teil des Projekts.

Für die Umsetzung des Projekts am Standort des Zementwerks Lengfurt stehen neben den Investitionen des Joint Ventures rund 15 Millionen Euro Fördermittel aus dem Förderprogramm „Dekarbonisierung in der Industrie“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) zur Verfügung.

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