BIM-Standard
Strabag entwickelt BIM-Strategie für Kompetenzzentrum
Die Strabag nimmt eine wichtige Rolle in BIM-Kompetenzzentrum des Bundes ein. Das Ziel: Ein bundesweit einheitlicher Standard für die Anwendung des Building Information Modelling.
Im neu gegründeten Kompetenzzentrum des Bundes soll ein Experten-Team der Strabag eine nationale Strategie zur Anwendung des Building Information Modeling (BIM) im Betrieb von Bauwerken konzipieren. So sollen bundesweit einheitlichen BIM-Standards für die Kontrolle, Wartung und Unterhaltung von Infrastruktur- und Hochbauprojekten geschaffen werden. Als zentrale öffentliche Anlaufstelle zur Digitalisierung der Baubranche soll das neue Kompetenzzentrum das BIM-Know-how für sämtliche Phasen des Bauprozesses bündeln.
Sechs Arbeitspakete festgelegt
Sechs Schwerpunkte wurden anlässlich der Gründung des Kompetenzzentrums als Arbeitspakete definiert und verteilt. Dabei wird das Arbeitspaket (AP) 5, "BIM in der Betriebsphase anwenden" federführend von der Strabag betreut. "Zunächst gilt es, zu definieren und festzulegen, welche Projektdaten in BIM-Modelle einfließen müssen, um den späteren reibungslosen Betrieb des Bauwerks zu ermöglichen. Hier ist noch viel Grundsatzarbeit nötig", beschreibt Jürgen Litsch, Strabag-Projektleiter für BIM 5D im Verkehrswegebau, die Kernanforderungen des Arbeitspakets
Die weiteren Aufgabenschwerpunkten des Zentrums sind: "Einrichtung und Betrieb des Zentrums", "BIM-Aktivitäten koordinieren", "Informieren, Kommunizieren, Beraten", "Informationen, Daten, Anwendungen bereitstellen" und eine "Strategie für BIM nach 2020 erarbeiten".
Ziel des Stufenplans: BIM ab 2020 regelmäßig bei Ausschreibungen
Der Stufenplan Digitales Planen und Bauen des BMVI sieht vor, dass BIM vom Jahr 2020 an bei neu ausgeschriebenen Infrastrukturprojekten des Bundes regelmäßig angewendet wird.









