Vorfertigung 2026
Rimatem lässt Roboter Elemente mauern
Fachkräftemangel, veraltete Bauverfahren und Nachholbedarf bei der Digitalisierung kennzeichnen die Bauwirtschaft im branchenübergreifenden Vergleich.
Hinzu kommen Baulärm und -schmutz sowie Transporte von überschüssigem Material als umweltbelastende Aspekte konventioneller Baustellen hinzu. Die aktuelle Baukonjunktur zwingt die Branche zu langfristigen Investitionen in neue, innovative Systeme. Alles Gründe, warum die Vorfertigung zunehmend in den Vordergrund rückt.
Rimatem betrachtet den gesamtheitlichen Prozess und entwickelt automatisierte, sichere und nachhaltige Systeme zur Planung, Produktion und Montage von werkseitig vorgefertigten Modulwänden aus Mauersteinen aller Art.
Die Sicherstellung einer detaillierten, informationshaltigen 3D-Planung und das nahtlose Ineinandergreifen aller kundenspezifischen Vorgänge wird durch den Einsatz offener Datenstandards gewährleistet. So werden nicht nur Schnittstellen reduziert, sondern auch Planungsfehler durch modellbasierte, transparente Kommunikation vermieden.
Von der Idee bis zur finalen Umsetzung hilft Rimatem bei technischen Fragen. Gleichzeitig unterstützt der Hersteller auch bei der Auswahl geeigneter Software, der Erarbeitung passgenauer Vertriebsstrategien, individueller Logistik- und Lieferkonzepte sowie der Schulung der Baustellen-Teams.
Durch paralleles Arbeiten auf der Baustelle und im Werk kann die Gesamtbauzeit reduziert werden, was wiederum die Projektkosten senkt. Ein weiterer Effekt des Rimatem-Verfahrens ist, dass Baulärm und Schmutz reduziert werden – das kommt auch der Umwelt zugute.
Mit ihrem breiten Angebot an automatisierten Mauermaschinen lassen sich bedarfsgerechte Wandelemente aus Beton-, Porenbeton-, Kalksandstein und Ziegel bis 3,50 m Höhe und 9,00 m Länge in den Wandstärken 10 bis 50 cm inklusive Einbauteile, wie Rollladenkästen, produzieren.
Die vollautomatische Neuentwicklung RA1 vervollständig das Leistungsspektrum, sodass flexible, skalierbare Anlagenlösungen zum Herstellen individueller Wandgeometrien unter Verwendung mineralischer Baustoffe möglich sind.
Das händische Vermauern entwickelt sich zu einem größer werdenden Kostenproblem auf Baustellen. Als Konsequenz setzt Rimatem auf eine Steigerung des Vorfertigungsgrades. So sind die Verlagerung und Integration von weiteren Ausbaustufen im Werk möglich, wie zum Beispiel Elektroinstallation, Fenstermontage und Putzarbeiten. Auf diese Weise ist es möglich, zukünftige Produktionsschritte und Lösungsansätze, um Bauverfahren nachhaltig und effizient zu gestalten.












