Nachhaltige Baustoffe
Vertua-Zemente von Cemex für Bürogebäude nach QNG
Die Klimafreundlichkeit von Gebäuden wird nicht ausschließlich nach ihrer Energieeffizienz bewertet, sondern auch nach ihrer CO2-Bilanz über den gesamten Lebenszyklus.
Einhell Germany errichtet auf ihrem Firmensitz ein neues Bürogebäude als Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung im Bausektor. Um die Förderung des Bundes zu erhalten, muss der Neubau mit dem Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) ausgezeichnet werden.
Für die Zertifizierung müssen unter anderem die Treibhausgasemissionen über den gesamten Lebenszyklus des Gebäudes begrenzt werden. Als entscheidender Hebel gilt hier die Senkung der sogenannten grauen Emissionen, weshalb der verwendete Beton für dieses Bauvorhaben ausschließlich mit CO2-reduzierten Zementen aus der Produktreihe Vertua des Baustoffunternehmens Cemex hergestellt wird. Als graue Emissionen bezeichnet man die klimaschädlichen Emissionen, die bei der Produktion und im gesamten Lebenszyklus von Baumaterialien entstehen.
Mit Vertua kennzeichnet Cemex seine Zementprodukte, die bei ihrer Herstellung im Vergleich zu einem herkömmlichen Portlandzement CEM I mindestens 25 % weniger CO2-Emissionen verursachen.
Den CO2-Fußabdruck seiner Vertua-Zemente reduziert Cemex durch den Einsatz nichtfossiler Sekundärbrennstoffe, die Senkung des Energieverbrauchs in der Produktion, die Verwendung dekarbonisierter Rohstoffe und insbesondere durch die Entwicklung von Zementen mit reduziertem Zementklinkergehalt. Vertua-Zemente erfüllen die Kriterien für nachhaltige Baustoffe.
Das Projekt von Einhell Germany reiht sich in die stufenweise Umstellung der Anforderungssystematik für Neubauten ein. Neue Förderprogramme der Bundesregierung nehmen den Lebenszyklus von Gebäuden in den Blick und knüpfen die Förderung an die Einhaltung von CO2-Grenzwerten aus dem QNG.
Die Vertua-Zemente mit reduzierten CO2-Emissionen ermöglichen die Bereitstellung von CO2-armen Betonen zur Errichtung von Gebäuden. Sie sind ein signifikanter Baustein zur Senkung grauer Emissionen und damit zur erfolgreichen Zertifizierung für nachhaltige Bauprojekte nach QNG. Mit dem eingesetzten CO2-reduzierten Zement konnte Cemex den Betonlieferanten Karl Mossandl in die Lage versetzen, klimafreundlichen Beton zu liefern. Dabei zeichnet sich der Beton nicht nur durch seinen reduzierten CO2-Gehalt aus, sondern auch durch seinen Anteil an rezyklierter Gesteinskörnung.
Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 11_23.










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