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Artikel und Hintergründe zum Thema

Holzbau Baden-Württemberg

Peter Mackowiack,

Aktiver Austausch über den Baustoff Holz

Drei Tage am Bodensee – voller Inspiration, Austausch und Zukunftsperspektiven für das Zimmererhandwerk: der Landesverband Holzbau Baden-Württemberg richtete wieder sein Jungunternehmer-Treffen aus.

Das Jungunternehmerseminar in Überlingen machte deutlich: Weiterbildung ist nicht nur eine Pflichtaufgabe, sondern eine Investition in die Zukunft © Holzbau Baden-Württemberg

Fast 50 junge Unternehmer aus Zimmerei- und Holzbaubetrieben aus ganz Baden-Württemberg trafen sich Ende Januar 2026 im Parkhotel St. Leonhard in Überlingen am Bodensee. Das traditionsreiche Informationsseminar, das der Landesverband Holzbau Baden-Württemberg seit vielen Jahren ausrichtet, war erneut ein Event voller Fachwissen, praxisnaher Impulse sowie persönlicher Begegnungen in bester Atmosphäre.

Den Auftakt am Donnerstag gestaltete Vizepräsident Thomas Bopp mit einer herzlichen Begrüßung und einem optimistischen Blick in die Zukunft des Holzbaus. Im Anschluss startete das Vortragsprogramm – die Fachreferenten Achim Fuderer und Alexander Kendel, beide Referatsleiter beim Landesverband, gaben Einblicke in Konjunkturtrends, rechtliche Entwicklungen und betriebliche Kommunikation.

Führungskultur und Personalgewinnung

Besonders inspirierend war der interaktive Workshop "Talente gewinnen – Team stärken" mit Lisa Wetzel, der Geschäftsführerin des Hamburger Unternehmens Heakte-Consulting, die sich auf die das Coaching und die Beratung von nachhaltiger Unternehmensentwicklung spezialisiert haben. Einen weiteren Part bei diesem Workshop übernahm Eberhard Scharpf junior, Zimmermeister und Geschäftsführer von dem Esslinger Holzbau-Unternehmen Scharpf.

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Er zeigte praxisnah auf, wie zukunftsorientierte Führungskultur und moderne Personalgewinnung Hand in Hand gehen. Der erste Seminartag klang bei einem gemeinsamen Abendessen mit angeregten Gesprächen und den Zimmererkollegen aus.

Brand- und Schallschutz

Der Freitag stand dann traditionell ganz im Zeichen der Technik. Von der Novellierung der Landesbauordnung Baden-Württemberg über neue Spielräume im Planvorlagerecht bis hin zu aktuellen Erkenntnissen im Brandschutz und Schallschutz reichten die Themen. Praktische Beispiele, etwa zur Dachaufstockung und Drohnen-Dokumentation von Jens Hager, setzen innovative Akzente.

Mit dem Beitrag von Luca Flock, Projektmitarbeiter im Biberacher Bildungszentrum Holzbau, zum neuen Leitfaden für den Fenstereinbau – sowie einer sportlichen Einheit unter dem Titel "Fit im Alltag" endete der zweite Seminartag aktiv und mit viel guter Laune.

Praxisnahe Impulse

Am dritten und letzten Tag des Meetings stand der persönliche Austausch und die unternehmerische Weiterentwicklung im Mittelpunkt. Unter der Leitung des Verbandspräsidenten Gerd Renz diskutierten die Teilnehmenden aktuelle Themen aus den Innungen, bevor Stephan Zürchr und Marco Filli von der Ecoholz GmbH (Schweiz) mit praxisnahen Impulsen zum Thema "Führen im Unternehmen" den inhaltlichen Höhepunkt setzten. Nach einer offenen Schlussrunde ging das Jungunternehmer-Seminar 2026 mit einem gemeinsamen Mittagessen zu Ende – mit viel Motivation, neuen Ideen und gestärktem Netzwerkgeist.

Fazit des Seminars

Gerade für die junge Generation im Holzbau ist kontinuierliche Weiterbildung von zentraler Bedeutung. Seminare wie das Treffen in Überlingen bieten dafür den idealen Rahmen: Sie verbinden aktuelles Wissen mit praxisnahen Impulsen und schaffen eine Plattform, auf der sich Gleichgesinnte austauschen und voneinander lernen können. Besonders der offene Dialog zwischen jungen Unternehmerinnen und Unternehmern zeigte, wie wertvoll gemeinsames Lernen und Netzwerken für das Handwerk sind.

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