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Susanne Frank,

2,8 % Umsatzrückgang im ersten Quartal

Aufgrund der schlechten Witterung ist das erste Quartal 2013 für die baden-württembergische Bauwirtschaft recht schlecht ausgefallen.

Aufgrund des langen Winters mussten im Januar und März alle Bausparten erhebliche Rückgänge verkraften. Besonders hart hat es den Straßenbau mit Umsatzverlusten von -8,5 % getroffen.

Insgesamt betrug das Umsatzminus im ersten Quartal 2,8 %. Entsprechend schlecht war es um die Kapazitätsauslastung der Bauunternehmen bestellt.

Kalt erwischt hat es die Betriebe auch bei den Auftragseingängen. Hier betrug der Rückgang im ersten Quartal 4 %, wobei die Nachfrage im Monat März sogar um mehr als 25 % nach unten sackte.

Wegen der vielen Frostmonate konnten außerdem die hohen Auftragsbestände zum Jahresende 2012 nicht abgearbeitet werden. Dieter Diener, Geschäftsführer der Landesvereinigung Bauwirtschaft, ist trotz der negativen Entwicklung im ersten Jahresviertel 2013 zuversichtlich, dass die Baukonjunktur in den kommenden Monaten wieder an Fahrt gewinnt.

„Im Moment haben unsere Firmen gut zu tun - nicht zuletzt um das aufzuholen, was liegen geblieben ist. Sollte die gesamtwirtschaftliche Produktion im Land weiterhin stabil bleiben, rechnen wir auch auf dem Bau mit einer Erholung. Bis Ende 2013 könnte dann möglicherweise das von uns zu Jahresbeginn prognostizierte Umsatzplus von 2 % doch noch erreicht werden", blickt Dieter Diener zuversichtlich nach vorne.

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