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50 Jahre DAF-Produktion in Belgien
DAF Trucks eröffnete sein Fahrerhauswerk vor 50 Jahren in Belgien. Heute ist DAF Trucks Vlaanderen N.V. eine hochmoderne Produktionsstätte, die Investitionen von rund 600 Millionen Euro in den letzten 15 Jahren verzeichnen kann.
Derzeit produzieren die rund 2.200 Mitarbeiter 200 Fahrerhäuser und 450 Achsen pro Tag für die DAF XF- und CF-Baureihen.
Die Tatsache, dass DAF in Westerlo jetzt 100 Millionen Euro in eine komplett neue Fahrerhaus-Lackieranlage investiert, zeigt das Vertrauen des niederländischen Lkw-Produzenten in die Zukunft seiner Produktionsstandorte in Belgien.
Seit 1966 sind Lkw von DAF mit dem Qualitätsprädikat „Made in Belgium“ gleichzusetzen. Die ersten vier Fahrerhäuser liefen bereits am 5. Mai 1966 vom Band. Die Produktion wurde schnell ausgebaut und bereits am 5. Juli desselben Jahres lief das 1.000ste Fahrerhaus in Oevel vom Band.
Am 26. August konnte DAF Vlaanderen stolz verkünden, dass bereits jede Art von Kabinen-Ausführung hergestellt werden kann. Inzwischen lief die neue Lackiererei bereits auf vollen Touren. Doch erst, nachdem zwei gigantische Müller-Metallpressen am 1. Dezember 1966 von Eindhoven nach Belgien verlagert wurden – ein Vorgang, der alleine zwei Monate dauerte – wurde die Produktion endgültig eigenständig. Nur wenige Monate später entschied sich DAF dazu, das Fahrerkabinenwerk zu erweitern, um sich auf die 1968 bevorstehende Einführung einer neuen Lkw-Generation mit damals revolutionären Kippfahrerhäusern vorzubereiten.
Die hohe Qualität der von DAF Vlaanderen hergestellten Fahrerhäuser war der Grund dafür, dass das schnell wachsende Unternehmen im Jahr 1971 das Achsenwerk von Eindhoven nach Westerlo verlagerte.
1985 erfolgten weitere, umfangreiche Investitionen in DAF Vlaanderen. Zur Kabinenlackierung wurde ein komplett neues Werk gebaut – seinerzeit das umweltfreundlichste in ganz Europa. Auch die Achsenproduktion setzte neue Maßstäbe: Da DAF eigene Achsen entwickelt und herstellt, sind sie immer exakt auf die individuellen Fahrzeugtypen zugeschnitten.
Auch nach der Jahrtausendwende wurden die Investitionen in das DAF-Achsen- und Fahrerhauswerk in Westerlo fortgesetzt. Dies gilt insbesondere für die aktuelle Generation der Euro-6-Fahrzeuge, die im Jahr 2013 eingeführt wurde. Die Herstellung der Fahrerhauskarosserien ließ sich größtenteils automatisieren, wodurch nicht nur die Qualität sondern auch die Arbeitsbedingungen weiter verbessert wurden.
Über die letzten 15 Jahre investierte DAF Trucks etwa 600 Millionen Euro in sein Achsen- und Kabinenwerk in Westerlo und produzierte 2011 die zweimillionste Achse und 2014 das millionste Fahrerhaus. 2015 begann der Bau einer komplett neuen Kabinenlackiererei. Nach ihrer Einweihung wird sie europaweit die modernste ihrer Art sein und die Produktionskapazität des Kabinenwerks um 50 Prozent steigern. Die neue Lackieranlage spielt im weiteren strategischen Wachstum von DAF in Europa eine wichtige Rolle.








