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Bauwirtschaft Nordbaden: Übertriebene Wohnungsbauregularien hemmen
Kanzlerin Angela Merkel hat bei ihrer Sommerpressekonferenz darauf hingewiesen, dass man zur Beschleunigung der Bereitstellung dauerhafter Flüchtlingsunterkünfte womöglich auf bürokratische Hemmnisse wie die aktuell geltenden Anforderungen bei der Höhe von Treppengeländern oder bei der Wärmedämmung verzichten müsse.
Der Verband Bauwirtschaft Nordbaden fordert einen Verzicht auf übertriebene Normen und Standards nicht nur beim Bau von Flüchtlingsheimen sondern im Wohnungsbau allgemein.
Verbandspräsident Markus Böll: „Wenn die Bundeskanzlerin deutsche Flexibilität anstelle deutscher Gründlichkeit fordert, dann muss dies für den gesamten Wohnungsbau gelten. Angesichts des starken Zustroms von Flüchtlingen nach Deutschland müssen dauerhaft mehr als 300.000 neue Wohnungen jährlich gebaut werden, und zwar Wohnungen, die sich Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen auch leisten können.“
