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Susanne Frank,

Fehlerkosten am Bau: 2014 war erneut Katastrophenjahr

Die im Rahmen der aktuellen Jahresanalyse 2015/2016 von BauInfoConsult insgesamt 545 befragten Architekten schätzen, dass der entstandene Fehlerkostenanteil am gesamten Branchenumsatz im Schnitt bei rund 10 Prozent liegt - dies wäre allein bezogen auf den statistisch erfassten Umsatz eine Summe von 9,9 Milliarden Euro im Jahr 2014.

Zu den ärgerlichsten Themen in der Baubranche gehören die Fehlerkosten. Sicher, keiner ist vor Fehlern gefeilt und gegen steigende Material- und Energiekosten kann man nur bedingt etwas machen, aber dennoch sind Zusatzkosten durch mangelnde Bauplanung und -ausführung schlichtweg unnötig. Allerdings kann eine Aufsummierung der Fehler zu einem wahren Kosteninferno ausufern – insbesondere Großprojekte scheinen Kostenexplosionen magisch anzuziehen.

Wie schlimm der Fehlerteufel in der Branche wütet, lassen die umsatzanteiligen Fehlerkosten erahnen: Nach Meinung der Architekten macht der Anteil der Fehlerkosten am Branchenumsatz im Schnitt 10 Prozent aus. Im Vergleich zur letztjährigen Analyse bedeutet dies ein leichtes Absinken um etwa ein halbe Milliarde Euro. Dennoch ist der Fehlerkostenanteil immer noch katastrophal hoch – wobei die Pannen bei den medienwirksamen Großprojekten wie etwa dem Berliner Hauptstadtflughafen nur die traurige Spitze des Eisberges sind.

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