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HWK: Forschungsprojekt „Hilfsmittel für Faire Arbeit am Bau“ vorgestellt

Mit Unterstützung aus dem Europäischen Sozialfonds und vom Landesarbeitsministerium haben die Baugewerblichen Verbände und die Handwerkskammer Düsseldorf nun ein Forschungsprojekt durchgeführt, das am Beispiel der Stadt Oberhausen strukturell nachhaltige Lösungsansätze für gesetzeskonforme und sozial ausgewogene Bedingungen für die unter Druck stehenden Akteure auf den lokalen Baumärkten durchdekliniert. Als besonders wirksam bestätigten die Diskutanten mehrheitlich das (im Übrigen kostenneutrale) Instrument einer Vergabe an günstige Bieter von nachweislicher Leistungsfähigkeit, deren Gebote auch plausibel sind. Kommunen sollten ferner die bereits seit 7 Jahren zugelassenen sogenannten Präqualifikations-(Eignungsfeststellungs-)Verfahren nutzen und verstärkt beschränkt ausschreiben. Zuverlässigkeit, Erfahrung und das Vorhandensein von Fachkräften seien bereits jetzt nach VOB regelmäßig ausreichende Gründe, solche nichtoffenen Vergabeverfahren anzuwenden.
