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Universität Kassel: Senkung der Umlage von Modernisierungskosten geht nach hinten los
Die Senkung der sogenannten Modernisierungsumlage im Mietrecht wird das Gegenteil des angestrebten Zwecks bewirken: Mieterhöhungen als Folge von Modernisierungen werden nicht niedriger ausfallen, sondern höher. Das sagt eine Studie voraus, die zwei Wissenschaftler der Universität Kassel jetzt vorgelegt haben.
Die von der Bundesregierung beabsichtigte Senkung der Umlage setze für die Vermieter Anreize, Kosten beispielsweise für energetische Sanierungen in die Höhe zu treiben – oder aber auf solche Modernisierungen gleich ganz zu verzichten. Das ist das Ergebnis der Studie, die von Prof. Dr. Georg von Wangenheim, Leiter des Fachgebiets Grundlagen des Rechts, Privatrecht und Ökonomik des Zivilrechts an der Universität Kassel, und Bastian Kossmann erstellt wurde. Vereinfacht ausgedrückt: Je geringer der Prozentsatz, den der Vermieter pro Monat umlegen darf, umso teurer muss er renovieren, damit sich eine Modernisierung für ihn lohnt. Die Studie fußt auf Berechnungen der beiden Juristen und Ökonomen.








