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Baukonjunktur Baden-Württemberg: 2013 fällt noch besser aus als erwartet
Der ausgesprochen milde und trockene Dezember im Südwesten hat die Umsätze in der baden-württembergischen Bauwirtschaft im Jahresendspurt nochmals kräftig nach oben gedrückt. Gegenüber dem Vergleichsmonat 2012 gab es in den letzten vier Wochen des vergangenen Jahres immerhin ein Plus von 16,7 %. Damit kann die Landesvereinigung Bauwirtschaft Baden-Württemberg in ihrer Abschlussbilanz für 2013 eine Umsatzsteigerung um 5,9 % verbuchen. Das Bauvolumen betrug insgesamt 12,25 Mrd. Euro. Deutliche Umsatzzuwächse verzeichneten im letzten Jahr der Wohnungsbau mit + 6,3 % sowie der Öffentliche Bau mit + 6 %. Selbst der Wirtschaftsbau legt nach einem eher schwachen Jahresbeginn um 5,4 Prozentpunkte zu. Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden stieg um 2,6 %, die Anzahl der Beschäftigten um 2,2 %. Äußerst erfreulich entwickelte sich auch der Auftragseingang aller Bausparten. Er kletterte zwischen Januar und Dezember 2013 um 6 % nach oben. Am Jahresende betrug das Volumen der eingegangen Aufträge 7,24 Mrd. Euro. Ein solides Polster, das laut Landesvereinigung Bauwirtschaft für die kommenden Monate eine gute Auslastung der Baubetriebe erwarten lässt. Zweigeteilt ist die Entwicklung bei den Auszubildenden. Während die Zahl der Baulehrlinge im 1. Ausbildungsjahr in Baden-Württemberg um 3 % auf 1.752 stieg, sank die Gesamtzahl der Azubis vom 1. bis 3. Lehrjahr von 5.995 auf 5.884. Angesichts des drohenden Fachkräftemangels versucht die Bauwirtschaft daher noch stärker als bisher mit unterschiedlichsten Maßnahmen junge Nachwuchskräfte für die Branche zu gewinnen.
