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Susanne Frank,

Ruf nach mehr Förderung in Bayern

Franz Xaver Peteranderl, Präsident der Bayerischen Baugewerbeverbände, forderteanläßlich der Bekanntgabe der neuesten statistischen Zahlen zur Entwicklung des Wohnungsbaues in Bayern eine stärkere Förderung der Neubautätigkeit.

"In allen bayerischen Ballungsräumen verschärft sich wegen des großen Zuzugs der Wohnraummangel. Er entwickelt sich zu einem ernsten Problem für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung. Es ist deshalb ein Skandal, dass die rot-grün regierten Bundesländer die dringend notwendige Wiedereinführung der degressiven Abschreibung für Wohnbauten verhindern." so Peteranderl. Gleichzeitig begrüßte der Verbandspräsident die vom bayerischen Kabinett im März beschlossene "Initiative Wohnungspolitik", die u.a. vorsieht, zur Stärkung des ländlichen Raums bis zum Jahr 2016 insgesamt 1,3 Mrd. Euro zu investieren und im Doppelhaushalt 2013 / 2014 insgesamt 420 Mio. Euro für die soziale Wohnraumförderung zur Verfügung zu stellen.

Die Zahl der fertiggestellten Wohnungen ging 2012 gegenüber 2011 in Bayern um 2,5 Prozentpunkte auf nur noch 40.441 Wohneinheiten zurück. Das waren 1.231 weniger als 2011. In Oberbayern mit dem Ballungsraum München betrug der Rückgang 6 % und in Mittelfranken mit der Metropolregion Nürnberg sogar 10 %. Aber auch in Schwaben und Unterfranken ging die Zahl der fertiggestellten Wohnungen

deutlich zurück. Lediglich Niederbayern und Oberfranken konnten Zuwächse erzielen.

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"Es ist in Landespolitik und Forschung unbestritten, dass dauerhaft mindestens 70.000 neue Wohnungen jährlich erforderlich sind, um den Wohnraumbedarf zu decken. Davon sind wir meilenweit entfernt. Es kann nicht angehen, dass die Mehrzahl der Bundesländer in der Bauministerkonferenz die Verbesserung der steuerlichen Rahmenbedingungen für Wohnungsbau-Investoren und die dauerhafte Förderung des sozialen Wohnungsbaus auf ausreichendem Niveau blockiert", kommentierte Peteranderl die vom Statistischen Landesamt vorgelegten Zahlen.

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