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Studie: Chancen bei Infrastrukturprojekten
Laut einer aktuellen KPMG-Studie konzentrieren sich eine Vielzahl von Bauunternehmen auf Infrastrukturprojekte im Bereich Energie und Naturressourcen, Transport, Kommunikation und Technologie.
Die Befragung ergab, dass die Bauunternehmen besonders im Energiesektor ein großes Potenzial für Umsatzwachstum sehen.
Große Infrastrukturprojekte befinden sich jedoch auch im Spannungsfeld zwischen der öffentlichen Hand und privaten Unternehmen: Während Regierungen sich auf eine wachsende Bevölkerung und somit große Anforderungen an die Infrastruktur einstellen müssen, ist gleichzeitig Kostenreduktion deren oberste Maxime. 80 Prozent der Studienteilnehmer bescheinigen den Regierungen mangelnde Führungs- und Entscheidungskompetenz im Hinblick auf Infrastrukturmaßnahmen, die beispielsweise Public-Private-Partnerships erleichtern würden.
Sorgen machen sich Bauunternehmer vor allem um die instabile Wirtschaftslage (weltweit 71 Prozent, Europa 82 Prozent).
International betrachtet glauben 75 Prozent, dass neue Aufträge die gleichen oder sogar höhere Gewinnspannen als die vorhandenen bringen werden.
Um den künftigen Herausforderungen und der angespannten Wirtschaftslage gut gerüstet zu begegnen, sehen die Unternehmen vor allem in der Beschaffungs- und Zulieferkette (59 Prozent) sowie in verbesserten Geschäftsprozessen (53 Prozent) Potenzial, ihre Kosten zu optimieren.








