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Wirtgen Group: Investitionen in Höhe von 150 Millionen Euro geplant
Bei der Wirtgen Group rechnet man in laufenden Geschäftsjahr mit einem Umsatz von rund 2,2 Milliarden Euro (Vorjahr: 2 Milliarden Euro). Um diesen Wachstumstrend weiter aufrecht zu erhalten, beabsichtigt man in 2016 und 2017 rund 150 Millionen Euro in das Geschäftsfeld Mineral Technology zu investieren.
Auf einer Pressekonferenz während der Mineral Technology Days in Mühlheim an der Mosel informierten die beiden Brüder Stefan und Jürgen Wirtgen, geschäftsführenden Gesellschafter der Wirtgen Group, über das laufende Geschäftsjahr und die zukünftigen Pläne.
Insgesamt wird die Wirtgen Group mit ihren zwei Geschäftsfeldern Road Technologies ( Marken Wirtgen , Vögele und Hamm) und Mineral Technologies (Marken Kleemann, Wirtgen und Benninghoven) in 2015 erneut ein Wachstum von voraussichtlich 10% erzielen. Auch die Mitarbeiterzahl stieg in den 5 Stammwerken und 3 ausländischen Produktionsstätten um 200 auf 6700 an.
Insbesondere im Geschäftsfeld Road Technologies hat man mit dem Bau von 3 modernen Werken sich so gut aufgestellt, dass man sich „als Komplettanbieter im Strassenbau“ erfolgreich positioniert hat. In diesem Segment beträgt der Weltmarktanteil der Wirtgen Group am Umsatz 37 %.
Beim Geschäftsfeld Mineral Technology möchte man „den momentane Umsatz von 400 Millionen Euro in den kommenden fünf Jahren um mindestens 50 Prozent steigern“, erklärten die beiden geschäftsführenden Gesellschafter. Dies möchte man mit Hilfe einer Gesamtinvestition von 150 Millionen Euro in nächsten zwei Jahren in dieses Segment bewirken.
Davon sollen rund 40 Millionen Euro in die Kleemann-Werkserweiterung am Standort Göppingen fließen. Der Großteil der Investitionen kommt dem Asphaltmischanlagen-Hersteller Benninghoven zu Gute. In den kommenden zwei Jahren soll ein komplett neues Werk in der Region Wittlich errichtet werden.
„Der Schwerpunkt liegt auf der Errichtung des modernsten Werks für die Produktion von Asphaltmischanlagen“, erklärten die beiden Wirtgen-Brüder. Aus den bisher zwei Produktionshallen an zwei Standorten (Wittlich und Mülheim) soll zukünftig ein großes Werk in der Region Wittlich entstehen.








