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Artikel und Hintergründe zum Thema

Holzbauzentrum*Nord

Erik Preuß,

„Sag mal - was hat KI mit Holzbau zu tun?“

Bereits zum achten Mal fand der Mitgliedertag des HBZ*Nord traditionell auf dem Aschberg in Ascheffel statt. Es wurde ein abwechslungsreicher Nachmittag mit vielen aktuellen Themen und einem intensivem Austausch der Teilnehmer untereinander.

Das traditionelle Balkonbild mit geballter Zimmererpower © Jana Ploß/HBZ*Nord

Erik Preuß, Geschäftsführer des Holzbauzentrum*Nord, begrüßte alle Teilnehmer freudig und war begeistert, wieder so viele vertraute sowie auch neue Gesichter zu sehen: „Der offene Austausch unter den Kollegen ist superwichtig und wird hier ganz offen gelebt.“ Das Motto „Für Euch von Euch“ war auch dieses Jahr wieder Programm und so gab es Vorträge aus den eigenen Reihen sowie „bürokratische“ Themen, mit denen sich die Kollegen im Holzbau zukünftig auseinandersetzen müssen.

Karbonisiertes Holz

„Auf der Suche nach einer Alternative zu dunklen Beschichtungen für Holz, die dauerhafter sind, bin ich auf karbonisiertes Holz gestoßen, das in Japan eine lange Tradition hat und unter dem Begriff ‚Shou Sugi Ban‘ bekannt ist“, erklärte Zimmermeister Christoph Hennschen. Diese Methode macht das Holz wasserabweisend und bietet Schutz gegen Schädlinge sowie Fäulnis. Seine eigenen Erfahrungen mit dem Holz mit der „verkohlten Oberfläche“ stellte er den Kollegen vor.

Danach erklärte Nicole Grenz, Finanzbuchhalterin des Baugewerbeverbandes Schleswig-Holstein, in ihrem Vortrag „eRechnung leicht gemacht?!“ anschaulich die Eckpunkte und gab Tipps für die praktische Anwendung.

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„Früher oder später betrifft es jeden“, so Grenz. Ein intensiver Austausch der Anwesenden über ihre bereits gemachten Erfahrungen und zukünftige Herausforderungen fand in der Pause statt. Das Fazit der Referentin: „Unsere Betriebe in Schleswig-Holstein haben bereits Erfahrung mit der eRechnung gemacht und sind ganz gut aufgestellt.“

Volles Haus beim Mitgliedertag des HBZ*Nord © Jana Ploß/HBZ*Nord

KI effektiv nutzen

Das Thema Baustellendokumentation wurde von Zimmermeister Matthias Hauschild vorgestellt. Er sieht sich vermehrt mit der Aufforderung „Liefern Sie mal Ihre Dokumentation“ konfrontiert. Aus seinem Impulsvortrag entstand ein reger Austausch zwischen den Kollegen: Welcher Umfang notwendig und sinnvoll ist und wann die Dokumentation geliefert werden muss. Zentrale Frage ist auch hier: „Was ist wie und in welchem Umfang vereinbart?“ Die wichtigste Erkenntnis ist, dass eine noch nicht gelieferte Dokumentation den Architekten oder Bauherren nicht von der Rechnungsprüfpflicht entbindet. Allerdings kann ein Teil der fälligen Vergütung einbehalten werden.

Den Holzbau der Zukunft mit Hilfe von KI stellten Torge Weiß und Sven Schulz vor: „KI baut uns noch keine Häuser, aber sie kann uns Fleißarbeiten abnehmen und Recherchen erleichtern.“ So z.B. zwei PDF-Versionen einer Statik vergleichen und die Änderungen aufzeigen. Es braucht aber weiterhin die Fachkenntnis und Erfahrung des Planers und Zimmerers. Das Schlusswort von Weiß „KI wird Dich nicht ersetzen – aber jemand, der KI nutzt, wird Dich ersetzen!“ rüttelte die Anwesenden wach und setzte eine kreative Diskussion in Gang.

Kollegialer Austausch

Ein positives Fazit vom Mitgliedertag zog Sven Schulz von CAD Abbund Nord: „2024 konnte ich bereits als Gast den kollegialen Austausch unter Gleichgesinnten kennenlernen. In diesem Jahr bin ich besonders stolz, mit meinem Planungsbüro als neues Mitglied des HBZ*Nord dabei sein zu können und profitiere wieder von den Eindrücken und Erfahrungen.“

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