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Artikel und Hintergründe zum Thema

Baukrise 2026

Kai Ingmar Link,

Warum Wohnungsbau und Infrastruktur unter Druck geraten

+++ Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert +++

Die Baukrise hat sich festgesetzt – mit Auswirkungen, die weit über die Branche hinausreichen. Doch inmitten der Unsicherheit zeigt sich auch das Potenzial für einen Neuanfang. © Pelemedia (Symbolbild)

Deutschlands Bauwirtschaft steht unter massivem Druck. Die Folgen der Baukrise reichen längst weit über die Branche hinaus.

Die Baukrise wird zum strukturellen Problem für Deutschland

Die Bauwirtschaft galt über Jahrzehnte als Stabilitätsanker der deutschen Konjunktur. Im Jahr 2026 zeigt sich mittlerweile zwar eine leichte Entspannung ab, alte Probleme bleiben jedoch: Projekte werden gestoppt, Investitionen verschoben und Neubauten zunehmend unrentabel. Was lange als zyklische Abschwächung betrachtet wurde, entwickelte sich zu einer strukturellen Krise mit Auswirkungen weit über den Bau hinaus.

Ziel rückt in weite Ferne

Der Bau benötigt dringend die richtigen Impulse © Pelemedia (Symbolbild, erstellt mit KI)

Der Bedarf an neuem Wohnraum bleibt hoch. Dennoch entfernt sich Deutschland ungebremst von dem politischen Ziel der Bundesregierung, jährlich 400.000 neue Wohnungen zu schaffen. Auf den Jobsites zeigt sich zunehmend eine neue Realität: Projekte werden verschoben, Kalkulationen verlieren innerhalb kurzer Zeit ihre Grundlage und Finanzierungen geraten unter Druck. Besonders stark wirken dabei mehrere Belastungsfaktoren gleichzeitig.

Hohe Zinsen erschweren Investitionen und lassen Finanzierungen scheitern. Dafür steigen Materialkosten weiter an und erhöhen den wirtschaftlichen Druck auf Bauunternehmen und Projektentwickler. Hinzu kommen strengere Bauvorschriften, die Projekte zusätzlich verteuern und Planungsprozesse verlängern. Selbst Vorhaben, die bereits genehmigt wurden, werden zunehmend zurückgestellt. Für viele Investoren ist das wirtschaftliche Risiko nach wie vor unmöglich zu kalkulieren.

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Der Wohnungsbau bereitet der Branche und der Gesellschaft weiterhin Bauchschmerzen © Pelemedia (Symbolbild)

Genehmigungen, Bauland und Kosten bremsen

Neben den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verschärfen strukturelle Probleme die Lage. Komplexe Genehmigungsverfahren verzögern Projekte oft über Monate oder Jahre. Und bezahlbares Bauland ist in vielen Regionen weiter knapp.

Die Folgen zeigen sich direkt in der Praxis. Bauunternehmen müssen Projekte länger finanzieren, während gleichzeitig Unsicherheit über Kostenentwicklungen und Nachfrage besteht. Viele Vorhaben verlieren dadurch ihre wirtschaftliche Tragfähigkeit, bevor der eigentliche Bau überhaupt beginnt.

Für die Bauwirtschaft entsteht so ein gefährlicher Kreislauf: Weniger Projekte bedeuten geringere Investitionen, sinkende Auslastung und steigenden Druck entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Suche nach neuen Wegen

Ein weiterer kritischer Punkt für das deutsche Handwerk sind die Dokumentations- und Nachweispflichten, die zunehmend eine Belastung darstellen. © OneQrew

Innerhalb der Baubranche wächst die Erkenntnis, dass klassische Lösungsansätze allein nicht mehr ausreichen könnten. Viele Firmen reagieren bereits mit vorsichtigerer Investitionsstrategie, angepassten Projektmodellen und stärkerem Fokus auf wirtschaftliche Risiken. Der Druck auf Politik, Verwaltung und Branche, Planungs- und Genehmigungsprozesse zu beschleunigen sowie Investitionsbedingungen wieder kalkulierbarer zu machen kann so nicht reduziert werden.

Zwischen Unsicherheit und Verantwortung

Die aktuelle Entwicklung zeigt, wie eng das Baugewerbe mit der gesamtwirtschaftlichen Stabilität Deutschlands verbunden ist. Wenn Projekte gestoppt werden, fehlen nicht nur Wohnungen und Infrastruktur. Es entstehen auch wirtschaftliche Folgewirkungen für Unternehmen, Arbeitsplätze und regionale Entwicklung.

Baukrise erreicht Infrastruktur

Die Baukrise in Deutschland hat längst eine neue Dimension erreicht. Nachdem zunächst vor allem der Wohnungsbau unter Druck geraten war, geraten nun zunehmend auch öffentliche Infrastrukturprojekte ins Stocken. Schulen werden später saniert, Straßenprojekte verschoben und notwendige Brückenmodernisierungen aufgeschoben.

Mit der richtigen Ausrüstung die Krise umgehen © MB Crusher

Für viele Kommunen wird die Situation zur Belastungsprobe. Investitionen, die eigentlich dringend notwendig wären, lassen sich unter den aktuellen finanziellen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen kaum noch realisieren. Damit wächst nicht nur der bauliche Modernisierungsstau — sondern auch der Druck auf Städte, Regionen und den Wirtschaftsstandort insgesamt.

Sondervermögen Infrastruktur rückt in den Mittelpunkt

Vor diesem Hintergrund wird die Forderung nach einer tatsächlichen und vor allem transparenten Verteilung des Sondervermögens Infrastruktur lauter. Die Diskussion zeigt, wie grundlegend sich die Lage verändert hat. Infrastrukturprojekte gelten traditionell als Stabilitätsanker der Bauwirtschaft. Wenn selbst diese Vorhaben verschoben werden, entstehen langfristige Folgen für Mobilität, Bildung, Stadtentwicklung und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit.

Der Investitionsstau wird damit nicht mehr nur als technisches oder städtebauliches Problem wahrgenommen. Er entwickelt sich zunehmend zu einer sozialen und wirtschaftspolitischen Herausforderung.

Fachkräftemangel verschärft die Situation zusätzlich

Parallel zur Investitionskrise kämpft die Branche weiterhin mit massiven personellen Engpässen. Der Fachkräftemangel trifft Bauunternehmen inzwischen entlang der gesamten Wertschöpfungskette — vom Handwerk bis zur Ingenieurplanung.

Die Bundesregierung hatte im Jahr 2022 das Ziel von 400.000 neuen Wohnungen pro Jahr verkündet. © Pelemedia (Symbolbild)

Auf Baustellen führt das zu spürbaren Verzögerungen. Projekte dauern länger, Personal- und Lohnkosten steigen und die Produktivität gerät unter Druck. Besonders kleine und mittelständische Unternehmen stoßen dabei zunehmend an wirtschaftliche Grenzen.

Die Situation verschärft sich zusätzlich, weil viele Betriebe gleichzeitig mit steigenden Finanzierungskosten und zurückhaltenden Investitionen umgehen müssen. Für zahlreiche Unternehmen entsteht daraus ein Umfeld wachsender Unsicherheit.

Ohne gezielte Maßnahmen in Bildung, Weiterbildung und Zuwanderung dürfte sich die Lage kurzfristig kaum entspannen.

Neue Rahmenbedingungen gesucht

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). © CDU

Innerhalb der Branche wächst deshalb die Forderung nach strukturellen Reformen. Viele Lösungsansätze liegen bereits auf dem Tisch — entscheidend bleibt jedoch die Geschwindigkeit der Umsetzung.

Beschleunigte Genehmigungsverfahren, weniger Bürokratie und steuerliche Anreize könnten Investitionen wieder attraktiver machen und Projekte schneller realisierbar werden lassen. Gleichzeitig rücken alternative Bauweisen stärker in den Fokus.

Trise Aussichten - auch zum Jahresende 2024 blickt der Bau sorgenvoll in die Zukunft © Pelemedia (Symbolbild)

Modulare Konzepte und serielle Fertigung gelten zunehmend als Möglichkeiten, Bauprozesse effizienter und wirtschaftlicher zu gestalten. Gerade unter dem Druck hoher Kosten und knapper Kapazitäten suchen Unternehmen nach Wegen, Projekte schneller und kalkulierbarer umzusetzen.

Doch selbst technologische und organisatorische Fortschritte lösen die Krise nicht allein. Entscheidend bleibt die Zusammenarbeit zwischen Politik, Bauwirtschaft und Finanzsektor.

Materialpreise werden zum wirtschaftlichen Risiko

Innerhalb der Branche ist die Unsicherheit deutlich spürbar. Materialien wie Stahl oder Beton, die lange als verlässliche Kalkulationsgrößen galten, entwickeln sich zunehmend zu schwer planbaren Kostenfaktoren.

Der Wohnungsbau bereitet der Branche und der Gesellschaft weiterhin Bauchschmerzen © Pelemedia (Symbolbild)

Die Ursachen reichen von globalen Krisen und geopolitischen Spannungen bis hin zu unterbrochenen Lieferketten. Rohstoffmärkte reagieren empfindlich auf internationale Entwicklungen, wodurch Preisbewegungen immer schwerer kalkulierbar werden.

Für Bauunternehmen entsteht daraus ein erhebliches wirtschaftliches Risiko. Projekte, die unter früheren Marktbedingungen noch wirtschaftlich realisierbar waren, geraten unter den aktuellen Kostenstrukturen zunehmend unter Druck.

Besonders problematisch wirkt dabei die Kombination mehrerer Belastungen gleichzeitig: steigende Materialpreise, hohe Finanzierungskosten und wachsende regulatorische Anforderungen treffen auf eine zurückhaltendere Investitionsbereitschaft.

Energiepreise belasten die Bauwirtschaft zusätzlich

Die Lage auf den Baustellen ist anhaltend schlecht © Pelemdia (Symbolbild)

Parallel zur Entwicklung der Rohstoffpreise steigen die Belastungen durch hohe Energiekosten. Sie wirken sich entlang der gesamten Wertschöpfungskette aus — von der Materialproduktion bis zur Baustelle selbst.

Für viele Unternehmen sinken dadurch die Margen spürbar. Gleichzeitig erschweren die höheren Betriebskosten langfristige Kalkulationen und erhöhen die wirtschaftliche Unsicherheit neuer Projekte.

Die Folgen zeigen sich bereits deutlich im Wohnungsbau. Zahlreiche Vorhaben werden verschoben oder neu bewertet, weil die ursprünglichen Wirtschaftlichkeitsberechnungen nicht mehr tragfähig erscheinen.

Umweltauflagen verändern die Projektrealität

Neben den wirtschaftlichen Herausforderungen verändert auch die Regulierung die Rahmenbedingungen der Bauwirtschaft. Strengere Klimaschutzrichtlinien und höhere Anforderungen an Energieeffizienz gewinnen zunehmend an Bedeutung.

Der Fachkräftemangel befeuert die negativen Faktroren zusätzlich © Pelemedia (Symbolbild, erstellt von KI)

Gesellschaftlich und politisch ist der Anspruch klar: Gebäude sollen nachhaltiger, ressourcenschonender und energieeffizienter werden. In der praktischen Umsetzung bedeutet das für viele Bauherren jedoch zusätzliche Investitionen in Technologien, Materialien und Planungsprozesse.

Kurzfristig erhöht das den finanziellen Druck auf Projekte weiter. Gleichzeitig eröffnet die Entwicklung langfristige Chancen für Unternehmen, die frühzeitig auf nachhaltige Bauweisen setzen.

Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) © SPD

Wer in energieeffiziente Konzepte und moderne Bauverfahren investiert, kann sich künftig Wettbewerbsvorteile sichern und Fördermöglichkeiten nutzen. Dennoch bleibt die Herausforderung bestehen, ökologische Anforderungen und wirtschaftliche Tragfähigkeit miteinander zu verbinden.

Nicht nur externer Druck

Das Baugewerbe Magazin hat die Aktion BauZukunft ins Leben gerufen, um der Branche eine Stimme zu geben © Pelemedia (Symbolbild)

Die Krise der deutschen Bauwirtschaft wird häufig auf steigende Kosten, hohe Zinsen oder schwache Investitionen reduziert. Doch immer deutlicher zeigt sich, dass die Branche auch mit strukturellen Problemen im eigenen System kämpft. Besonders die schleppende Digitalisierung entwickelt sich zunehmend zu einem Wettbewerbs- und Produktivitätsproblem.

Während viele Industriezweige ihre Prozesse längst digitalisiert und automatisiert haben, arbeiten zahlreiche Bauunternehmen weiterhin mit fragmentierten Abläufen, manuellen Prozessen und begrenzter Datentransparenz. Die Folgen zeigen sich inzwischen direkt auf Baustellen, in Planungsprozessen und in den wirtschaftlichen Ergebnissen vieler Projekte.

Der Bau braucht politische Entscheidungen

In der deutschen Bauwirtschaft wächst die Überzeugung, dass sich die aktuelle Krise ohne entschlossenes politisches Handeln kaum überwinden lässt. Wohnungsbauprojekte geraten ins Stocken, Investitionen werden verschoben und viele Unternehmen kämpfen mit wachsender Unsicherheit.

Gleichzeitig steigt der Druck auf die Politik, tragfähige Rahmenbedingungen für neue Projekte zu schaffen. Im Mittelpunkt stehen dabei schnellere Genehmigungsverfahren, steuerliche Anreize und gezielte Investitionsprogramme.

Die Fachverbände der Baubranche haben Lösungsansätze und Forderungen, an denen sich die Politik orientieren könnte. © Pelemedia (Symbolbild)

Die Diskussion zeigt: Die Baukrise 2025 wird längst nicht mehr nur als wirtschaftliche Schwächephase betrachtet. Sie entwickelt sich zunehmend zu einer strukturellen Herausforderung für Wohnungsbau, Infrastruktur und den Wirtschaftsstandort Deutschland.

Schnellere Genehmigungen gelten als zentraler Hebel

Besonders Genehmigungsverfahren stehen zunehmend in der Kritik. Viele Projekte verlieren durch langwierige Prozesse an Wirtschaftlichkeit oder werden verzögert umgesetzt.

Innerhalb der Branche wächst deshalb die Forderung nach einfacheren und schnelleren Verfahren. Skandinavische Länder gelten dabei häufig als Vorbild für effizientere Verwaltungsstrukturen und beschleunigte Projektumsetzungen.

Gerade im Wohnungsbau könnte eine Entbürokratisierung erhebliche Auswirkungen auf Investitionsbereitschaft und Projektgeschwindigkeit haben. Für Bauunternehmen und Investoren bleibt Planungssicherheit einer der entscheidenden Faktoren.

Förderprogramme sollen aktivieren

Roland Meißner, Geschäftsführer Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V., sieht in der Wohnungspolitik von Bund, Ländern und Gemeinden den wichtigsten Hebel, um den Wohnraummangel zu lindern. Die Kalksandsteinindustrie hält die passenden Produkte für hochwertigen und bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung. © BV KSI

Neben regulatorischen Reformen rücken finanzielle Anreize stärker in den Fokus. Steuerliche Förderungen für Neubauten und energetische Sanierungen könnten Investitionen wieder attraktiver machen und gleichzeitig nachhaltige Bauweisen stärken.

Auch gezielte Zinsförderprogramme werden als wichtiger Hebel diskutiert. Sie könnten dazu beitragen, stagnierende Projekte wirtschaftlich wieder tragfähig zu machen und neue Investitionen anzustoßen.

Besonders im Mittelpunkt steht dabei das diskutierte Sondervermögen Infrastruktur. Aus Sicht vieler Marktteilnehmer könnte ein staatlicher Investitionsfonds wichtige Modernisierungsprojekte sichern und gleichzeitig zusätzliche Impulse für die Bauwirtschaft setzen.

Dabei wächst der politische Erwartungsdruck. Die Bundesregierung unter Friedrich Merz (CDU) steht vor der Aufgabe, die Mittel des „Sondervermögen Infrastruktur“ strategisch zwischen den Ministerien zu verteilen. Gleichzeitig wird von der neuen Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) erwartet, die regulatorischen Voraussetzungen für eine schnellere Erholung der Branche zu schaffen.

Fachkräftemangel bleibt eines der größten Risiken

Doch finanzielle Mittel allein werden die strukturellen Probleme der Branche nicht lösen. Der Fachkräftemangel entwickelt sich zunehmend zum entscheidenden Engpass der Bauwirtschaft.

Anlässlich der Krise im Wohnungsbau fordert Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe, die Länder zum Handeln auf. © ZDB

Die Auswirkungen reichen vom Rohbau bis zur Ingenieurplanung. Baustellen verzögern sich, Unternehmen finden schwerer qualifiziertes Personal und die Belastung bestehender Teams steigt weiter an.

Damit rückt die Ausbildungspolitik stärker in den Mittelpunkt. Die duale Ausbildung gilt weiterhin als zentrale Grundlage für die Fachkräftesicherung. Gleichzeitig wächst die Forderung, Studiengänge im Bauwesen praxisnäher und moderner auszurichten, um Nachwuchs langfristig stärker an die Branche zu binden.

Zusätzlich könnten Programme zur gezielten Anwerbung internationaler Fachkräfte helfen, kurzfristige Lücken zu schließen.

Technologie und Automatisierung gewinnen an Bedeutung

Neben Ausbildung und Zuwanderung wird auch der technologische Fortschritt zunehmend als Teil der Lösung betrachtet. Automatisierung und Robotik könnten helfen, Bauprozesse effizienter zu gestalten und Mitarbeitende zu entlasten.

Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Tim-Oliver Müller © Hauptverbande der Deutschen Bauindustrie

Dabei geht es nicht darum, Menschen zu ersetzen. Vielmehr sollen digitale Technologien und automatisierte Prozesse Produktivität steigern und den Fachkräftemangel teilweise abfedern.

Gerade unter den aktuellen Marktbedingungen wächst die Bedeutung effizienterer Baustellenprozesse und moderner Arbeitsmethoden. Unternehmen, die frühzeitig in Technologie investieren, könnten sich langfristig Wettbewerbsvorteile sichern.

Die Bauwirtschaft sucht nach neuen Antworten auf steigenden Druck

Steigende Kosten, knappe Ressourcen und wachsender Zeitdruck verändern die Anforderungen an Bauunternehmen grundlegend. In vielen Projekten entscheidet inzwischen nicht mehr allein die Bauleistung über den wirtschaftlichen Erfolg, sondern vor allem die Effizienz der Prozesse.

Vor diesem Hintergrund gewinnen innovative Baukonzepte zunehmend an Bedeutung. Unternehmen suchen nach Wegen, Bauzeiten zu verkürzen, Materialeinsatz besser zu steuern und Projekte wirtschaftlicher umzusetzen.

Lean Construction

Die Kombination aus wirtschaftlichen, regulatorischen und gesellschaftlichen Faktoren hat die Branche in eine Krise geführt © Pelemedia (Symbolbild)

Lean Construction steht für einen grundlegenden Wandel im Bauprozess. Ziel ist es, Abläufe effizienter zu organisieren, Verschwendung zu reduzieren und Projekte besser planbar zu machen.

Gerade in einem Marktumfeld mit steigenden Kosten und wachsendem Termindruck gewinnt dieser Ansatz an Bedeutung. Jede eingesparte Woche auf der Baustelle kann wirtschaftlich entscheidend sein.

Im Mittelpunkt stehen klar definierte Prozesse, eine engere Abstimmung aller Beteiligten und eine stärkere Transparenz innerhalb der Projektsteuerung. Dadurch lassen sich Fehler reduzieren und Arbeitsabläufe besser koordinieren.

Die Nachfrage nach Wohnraum ist ungebrochen, doch die Realisierung neuer Projekte wird durch eine Kombination aus Baulandmangel, strengen Bauvorschriften und hohen Zinsen behindert. Die Zielmarke der Bundesregierung, jährlich 400.000 neue Wohnungen zu schaffen, scheint derzeit unerreichbar. © Pelemdia (Symbolbild)

Für viele Unternehmen wird Lean Construction damit zunehmend zu einem strategischen Instrument, um Produktivität und Wirtschaftlichkeit unter schwierigen Marktbedingungen zu sichern.

Modulares Bauen schafft mehr Planungssicherheit

Auch modulares Bauen gewinnt weiter an Relevanz. Standardisierte Elemente ermöglichen schnellere Bauprozesse und reduzieren gleichzeitig den Materialeinsatz sowie organisatorische Komplexität auf der Baustelle.

In Zeiten wachsender Unsicherheit bietet dieser Ansatz vor allem eines: höhere Planungssicherheit. Projekte lassen sich effizienter strukturieren und zeitliche Risiken besser kontrollieren.

Gleichzeitig verändert sich das Verständnis von Baustellenlogistik und Projektorganisation. Teile der Wertschöpfung werden stärker vorgefertigt und kontrollierbarer gestaltet.

Strengere Klima- und Umweltauflagen zwingen Unternehmen zu höherem Kostenaufwand für Materialien und Bauprozesse. © Pelemedia (Symbolbild)

Hinzu kommt ein weiterer Aspekt: Recycelte Baustoffe, lange Zeit eher Randthema der Branche, entwickeln sich zunehmend zu einem wirtschaftlich und ökologisch relevanten Bestandteil moderner Baukonzepte.

Digitalisierung wird zur Grundlage moderner Bauprozesse

Die Bauwirtschaft steht gleichzeitig vor einem digitalen Wendepunkt. Technologien, die lange als ergänzende Werkzeuge betrachtet wurden, entwickeln sich zunehmend zur Grundlage moderner Projektsteuerung.

Besonders Building Information Modeling (BIM) verändert die Anforderungen an Planung und Zusammenarbeit. Komplexe Projekte werden transparenter, besser koordinierbar und effizienter steuerbar.

Während Digitalisierung Chancen für Effizienz und Kostensenkung bietet, kämpfen viele Unternehmen mit der Implementierung neuer Technologien. © Pelemedia (Symbolbild)

Doch der technologische Wandel stellt Unternehmen auch vor neue Herausforderungen. Digitale Systeme entfalten ihren Nutzen nur dann, wenn Fachkräfte über die notwendigen Kompetenzen verfügen.

Deshalb gewinnen Schulungen und digitale Weiterbildung zunehmend an Bedeutung. Unternehmen müssen nicht nur in Technologien investieren, sondern auch in den Aufbau interner digitaler Kompetenzen.

Parallel dazu rückt ein weiteres Thema stärker in den Fokus: Cybersicherheit. Mit zunehmender Digitalisierung steigt auch die Bedeutung des Schutzes sensibler Unternehmens- und Projektdaten.

Nachhaltigkeit entwickelt sich zum strategischen Faktor

Neben Digitalisierung verändert auch Nachhaltigkeit die strategische Ausrichtung der Branche. Umweltfreundliches Bauen entwickelt sich zunehmend vom regulatorischen Pflichtprogramm zum wirtschaftlichen Wettbewerbsfaktor.

Die Bauwirtschaft fordert von der Bundesregierung gezielte Maßnahmen © Pelemedia (Symbolbild)

Immer mehr Bauherren achten auf nachhaltige Lösungen, während Investoren ESG-Kriterien stärker in ihre Entscheidungen einbeziehen. Für Bauunternehmen entsteht daraus ein neuer Markt- und Innovationsdruck.

Wer frühzeitig auf nachhaltige Baustoffe, erneuerbare Energien und zertifizierte Umweltstandards setzt, kann sich langfristige Wettbewerbsvorteile sichern. Gleichzeitig eröffnen sich zusätzliche Fördermöglichkeiten und neue Kundengruppen.

BauZukunft setzt auf Dialog und gemeinsame Lösungsansätze

Genau an diesem Punkt setzt die Aktion BauZukunft des Baugewerbe Magazins an. Ziel ist es, einen Raum für Austausch, Diskussion und gemeinsame Lösungsfindung zu schaffen.

Unternehmen, Fachverbände und politische Entscheidungsträger kommen zusammen, um Herausforderungen offen zu diskutieren und neue Perspektiven für die Branche zu entwickeln.

Recycling von Baustoffen: Nachhaltigkeit und Kostenersparnis verbinden. © Pelemedia (Symbolbild)

Im Mittelpunkt stehen dabei nicht kurzfristige Einzelinteressen, sondern die Frage, wie sich die Kräfte der Branche bündeln lassen. Es geht darum, Hürden frühzeitig zu erkennen, Potenziale sichtbar zu machen und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln.

Die Initiative versteht die Baukrise nicht als isoliertes Ereignis, sondern als strukturelle Herausforderung mit Auswirkungen auf Wirtschaft, Städtebau und gesellschaftliche Entwicklung.

Die Redaktion des Baugewerbe Magazins sucht diese Geschichten – weil sie inspirieren, Orientierung geben und den Beweis liefern, dass Wandel möglich ist. Melden Sie sich mit Ihren Ideen, Projekten oder Herausforderungen unter [email protected] oder telefonisch – und werden Sie Teil einer Bewegung, die mehr sein will als ein Krisenkommentar.

Baukrise - Diese Nachrichten bewegen das Baugewerbe

Timm Großkurth, Geschäftsführer der HW BAUFI Finanzgruppe © HW BAUFI Finanzgruppe

Wie sieht der Immobilienmarkt 2026 aus?

Timm Großkurth, Geschäftsführer der HW BAUFI Finanzgruppe GmbH, stellt eine Prognose für die Entwicklung des Immobilienmarktes auf und nennt den Ansatzpunkt für erfolgreiche Kundenbegleitung:

13 Milliarden Euro für den Wohnungsbau

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner gestrigen Bereinigungssitzung den Regierungsentwurf für den Haushalt 2026 beschlossen und dabei noch einige Anpassungen vorgenommen.

Marcus Nachbauer: „Entlastung auf dem Rücken der Betriebe“

Zu der in der Koalitionsklausur beschlossenen Entlastungsprämie erklärt Marcus Nachbauer, Vorsitzender der Bundesvereinigung Bauwirtschaft: „Die Ergebnisse der Koalitionsklausur sind für die Bau- und Ausbauwirtschaft schlicht enttäuschend. Statt dringend benötigter Entlastungen für die Betriebe liefert die Bundesregierung das Gegenteil: Sie wälzt die Kosten ihrer Maßnahmen einseitig auf die Unternehmen ab.

Baustoffproduktion stabilisiert sich – erste Signale aus der Krise

Nach Jahren im Rückgang sendet die Baustoffindustrie erstmals wieder ein positives Signal. Doch trotz leichtem Wachstum bleibt die Krise spürbar – und die Perspektive hängt maßgeblich von politischen Entscheidungen ab.

Bündnis fordert klare Regeln für günstigeres Bauen in Bayern

Leichte Erholungserscheinungen können nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Bau weiterhin mit vielen Hürden zu kämpfen hat. © Pelemedia (Symbolbild)

Die Baukrise verschärft den Mangel an Wohnraum. Verbände fordern von Politik und Wirtschaft klare Regeln, damit der Wohnungsbau wieder bezahlbarer wird.

Kalksandsteinindustrie in der Krise: Gemeinschaft als Erfolgsfaktor

Die Kalksandsteinindustrie steht exemplarisch für die Herausforderungen der Baustoffe in der aktuellen Krise. Gleichzeitig zeigt sie, wie gemeinschaftliches Handeln Stabilität schafft.

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Die wirtschaftliche Lage der Kleinst-, kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Deutschland spitzt sich weiter zu. Nach drei verlorenen Umsatzjahren geraten viele Betriebe zunehmend unter Liquiditäts- und Kostendruck.

Bilanz der Förderprogramme für Neubau, Eigentumserwerb und Genossenschaften

Im Förderjahr 2025 wurden die Förderprogramme des Bundesbauministeriums weiterhin sehr gut nachgefragt. Mit der befristet eingeführten Neubauförderung des EH55-Standards konnte zudem ein neues Programm mit einem Budget von 800 Millionen Euro aufgesetzt werden.

Steuerliche Klarheit für die Bauwende im Bestand

Der Verband für Bauen im Bestand (BiB) hat jetzt einen neuen Leitfaden zur steuerlichen Behandlung von Bestandsgebäuden veröffentlicht. Ziel ist es, eines der zentralen Hemmnisse der Bauwende zu adressieren:

Bauwirtschaft zwischen Stabilisierung und Neubeginn

StimmungsBAUrometer 2025: Die politischen Rahmenbedingungen in der Heatmap. © © BauPlus Consulting

Das StimmungsBAUrometer 2025 zeigt, wie sich die Bauwirtschaft zwischen Baukrise, Politik und Effizienz neu ausrichtet.

Die Politik wird die Wirtschaft nicht retten

Bau- und Immobilienfachmann Klaus-Peter Stöppler: „Die Unternehmen müssen sich aus eigener Kraft fit für die Zukunft machen, denn die Politik wird es nicht richten.“

Wie BMWSB und Justizministerium das einfache Bauen rechtssicher machen

Mit dem Gebäudetyp E wollen BMWSB und Justizministerium das Bauen vereinfachen und Kosten senken. Ein neuer Stakeholderprozess soll den Weg ebnen.

Reformwillen zu Handlungsfähigkeit weiterentwickeln

Dr. Matthias Frederichs, Hauptgeschäftsführer des bbs. © © Bundesverband Baustoffe - Steine und Erden e.V.

Der schwerste Produktionseinbruch in der Baustoffindustrie seit Gründung der Bundesrepublik scheint weitestgehend überstanden zu sein.

Baugewerbe begrüßt Flexibilisierung

Die Bundesregierung will das starre Modell des 8-Stunden-Tages lockern und Unternehmen wie Beschäftigten mehr Flexibilität bei der Arbeitszeit ermöglichen. Bereits im Koalitionsvertrag wurde vereinbart, statt einer täglichen nur eine wöchentliche Höchstarbeitszeit im Arbeitszeitgesetz zu regeln.

Jan Dietrich Radmacher, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Kalksandsteinindustrie e.V., blickt trotz der konjunkturellen Lage, optimistisch in die Zukunft. © © Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V.

Wohnungsbau 2026: Vom Hoffen zum Handeln

Der Jahresausblick 2026 des Bundesverband Kalksandsteinindustrie zeigt, warum Wohnungsbau, Politik und Wirtschaft jetzt gemeinsam handeln müssen.

Warum der Aufschwung noch nicht überall ankommt

Auftragseingänge steigen, doch Baukrise, Straßenbau und Wohnungsbau bleiben Sorgenkinder. Wie belastbar ist der aktuelle Aufwärtstrend?

Faire Chancen für den Mittelstand sichern!

Um die beschleunigte Vergabe öffentlicher Aufträge ging es in einer Bundestagsdebatte am 9. Oktober 2025. Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, äußerte sich bei der ersten Lesung wohlwollend über die Gesetzesentwürfe

Die Rückkehr der KfW-55-Förderung bietet Schlagmann Poroton, Baustoffe und Mauerwerksbau neue Chancen, trotz Baukrise Wohnungsbauprojekte umzusetzen. © Pelemedia (Symbolbild, erstellt mit KI)

Neubauimpulse in der Krise: KfW-55-Förderung

Die Rückkehr der KfW-55-Förderung bietet Schlagmann Poroton, Baustoffe und Mauerwerksbau neue Chancen, trotz Baukrise Wohnungsbauprojekte umzusetzen.

Weltleitmesse unterstreicht Ausnahmestellung

In einer von wirtschaftlichen und geopolitischen Herausforderungen geprägten Zeit hat die bauma einmal mehr ihre Ausnahmestellung unter Beweis gestellt.

Koalitionsvertrag 2025: Was jetzt für die Baubranche wichtig ist

Mit dem Koalitionsvertrag der CDU/CSU und SPD für die 21. Legislaturperiode, unterzeichnet am 5. Mai 2025, hat die neue Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz klare Weichen für die Zukunft des Bauens und Wohnens in Deutschland gestellt. © Bundestag

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Enorme Herausforderungen belasten deutsche Baubranche

Die Baubranche befindet sich aktuell in einer Krise: Anhaltender Fachkräftemangel, Anforderungen an nachhaltiges Bauen und übermäßige Bürokratie führen zu einer Verlangsamung der Geschäftsaktivitäten vieler Bauunternehmen.

Autodesk - zwischen Aufbruch und Realität

Um profitabel zu bleiben, müssen sie neue Wege finden und diese Herausforderungen meistern. © Pelemedia (Symbolbild)

Die Bauindustrie steht 2025 an einem Wendepunkt. Der aktuelle „State of Design & Make Report“ von Autodesk, für den weltweit fast 6.000 Führungskräfte befragt wurden, zeichnet ein differenziertes Bild:

Stärkeres Engagement für den Wohnungsbau gefordert

Dr. Thomas Kranzler, Geschäftsführer der Syspro-Gruppe Betonbauteile im Interview zu den Forderungen der Betonfertigteilbranche an die Politik.

Aus der Starre befreit

Der Immobilienmarkt zeigt Anzeichen einer Stabilisierung, wird aber von Unsicherheiten geprägt.

 "Wohnungsbau kommt bei Schwarz-Rot zu kurz – Korrektur nötig"

Führende Verbände und Organisationen der deutschen Bau- und Wohnungswirtschaft haben CDU/CSU und SPD aufgefordert, bei den Koalitionsverhandlungen ein deutlich stärkeres Gewicht auf den Wohnungsbau zu legen:

Fertighäuser behaupten sich in der Baukrise und gewinnen Marktanteile

Im Jahr 2024 erreichte der Fertigbau in Deutschland einen neuen Meilenstein: Erstmals war mehr als jedes vierte neu genehmigte Ein- und Zweifamilienhaus ein Fertighaus.

Interim Manager Klaus-Peter Stöppler:" Bauwirtschaft wird unterschätzt"

Bau- und Immobilienexperte Klaus-Peter Stöppler: „Fehlentwicklungen gefährden den sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft und die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. Aber nicht nur die Politik, die Bauwirtschaft muss sich ebenfalls bewegen.“

Baugenehmigungen im Januar 2025: Anstieg trotz Baukrise

Im Januar 2025 wurde der Bau von insgesamt 18.000 Wohnungen in Deutschland genehmigt, was einem Anstieg von 6,9 % im Vergleich zum Januar 2024 entspricht.

Dr.-Ing. Thomas Kranzler Geschäftsführer des Syspro-Gruppe Betonbauteile e.V. © Syspro

Sondervermögen Infrastruktur – kein Erfolg ohne Wohnungsbau

Dr. Hannes Zapf, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau e.V. (DGfM), zum geplanten Sondervermögen Infrastruktur: „Als Mauerwerksindustrie begrüßen wir ausdrücklich das Vorhaben von Union und SPD, massiv in die Infrastruktur des Standorts Deutschland zu investieren. Schulen, Brücken, Straßen und das Schienennetz bedürfen erheblicher Investitionen, um unser Land zukunftsfähig zu machen."

Sondvermögen Infrasktruktur - Planungssicherheit für Infrastrukturprojekte

Zu der Einigung von CDU/CSU und SPD über ein Sondervermögen "Infrastruktur Bund/Länder/Kommunen" äußert sich Tim-Oliver Müller, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, wie folgt:

Recycling von Baustoffen: Nachhaltigkeit und Kostenersparnis verbinden. © Pelemedia (Symbolbild)

Bilanz der Förderprogramme im Jahr 2024

Die Förderprogramme des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) für den Neubau, den Eigentumserwerb und barrierefreie Sanierungen wurden auch im Jahr 2024 stark nachgefragt.

Tim-Oliver Müller zum Wahlergebnis

„Die Bürgerinnen und Bürger haben gewählt – mit einer Rekord-Wahlbeteiligung, das ist erst einmal eine gute Nachricht. Das Ergebnis zeigt aber, was für eine riesige Aufgabe vor den Parteien liegt. Denn es ist vielleicht die letzte Möglichkeit, das Ruder rumzureißen – für eine neue Einigkeit im Land, für eine Wirtschaftswende, für ein starkes Deutschland in Europa. CDU/CSU und SPD haben dafür nur wenig Zeit. Umso mehr sollten sie sich dieser Verantwortung bewusst sein: kein ‚Weiter so‘, kein Pokern um Wahlpro-gramminhalte, um den Preis für eine Koalition hochzutreiben."

Es waren spannende Themen, die auf dem BAUTALK 2025 der Bauwirtschaft Rheinland-Pfalz in Mainz auf der Agenda standen. © © Pelemedia (Symbolbild)

Baubranche fordert Impulse und Verlässlichkeit von der Politik

Es waren spannende Themen, die auf dem BAUTALK 2025 der Bauwirtschaft Rheinland-Pfalz in Mainz auf der Agenda standen.

Crafthunt - alarmierender Gehaltsreport Bauindustrie 2025

Der neue Crafthunt Gehaltsreport Bauindustrie 2025 liefert einen umfassenden Einblick in die Gehaltsstrukturen der Baubranche in Deutschland.

 

Bundeskanzler Scholz besucht Sto in Stühlingen

Bundeskanzler Olaf Scholz hat den Firmensitz von Sto in Stühlingen besucht, um sich ein Bild von dem Unternehmen und der aktuellen wirtschaftlichen Lage in der Baubranche zu machen.

BayWa sichert Durchfinanzierung bis 2027

Die BayWa AG hat mit über 95% ihrer Finanzierungspartner ein detailliertes Transformationskonzept und eine langfristige Sanierungsvereinbarung bis Ende 2027 vereinbart.

Mehr Verbraucherschutz und Fokus auf nachhaltiges Bauen

Die neue EU-Bauproduktenverordnung ist veröffentlicht worden. Damit sind die Verhandlungen zwischen der Europäischen Kommission, dem Europäischen Parlament und dem Rat der Europäischen Union abgeschlossen.

Insgesamt zu wenige Aufträge

Auch das Baujahr 2025 wird mit einem realen Minus enden, das fünfte Jahr in Folge – der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie rechnet in seiner Jahresprognose mit einem Umsatzrückgang von -1,4 Prozent.

Wirtschaftskraft und gesellschaftlicher Zusammenhalt – Wohnungsbau vereint beides

Das Ende der Ampelkoalition kam plötzlich, aber nicht unerwartet. Spätestens seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zum Nachtragshaushalt 2021 im November 2023 wurde offensichtlich, dass die Koalitionäre zwar gemeinsam die Probleme Deutschlands z.B. bei Wohnungsbau, Infrastruktur, Energieversorgung und Rohstoffgewinnung benennen können, gemeinsame, langfristig tragbare Lösungswege aber nicht vorhanden waren.

Baugenehmigungen: Das Jahr endet katastrophal

Bauindustrie-Präsident Peter Hübner © Hauptverband der Deutschen Bauindustrie

Die 18. Dezember 2024 vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen für die Baugenehmigungen im Oktober 2024 kommentiert Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe

Nachfrage nach Bauleistungen bleibt hinter Investitionsbedarf zurück

Umsatzrückgang von 4 % (real) für 2024 und von ca. 2,5 % für 2025 prognostiziert.

Baugewerbe - Höhen und Tiefen, Innovationen und Nachhaltigkeit

Das Jahr 2024 war für das Baugewerbe ein Jahr der Höhen und Tiefen, geprägt von politischen und gesellschaftlichen Veränderungen, die auch die Branche beeinflussten. Trotz der Herausforderungen hat die Bauindustrie ihre Resilienz und Innovationskraft unter Beweis gestellt.

Brüninghoff - „Es wird sich nicht entschieden“

Interview mit Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Frank Steffens, Managing Director bei Brüninghoff (Heiden, Münsterland)

Zahlen, Fakten und Projekte in der Kalksandsteinindustrie

Roland Meißner, Geschäftsführer Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V., sieht in der Wohnungspolitik von Bund, Ländern und Gemeinden den wichtigsten Hebel, um den Wohnraummangel zu lindern. Die Kalksandsteinindustrie hält die passenden Produkte für hochwertigen und bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung. © BV KSI

Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V. veröffentlicht Geschäftsberichte 2023/2024: Wie reagieren der Bundesverband Kalksandsteinindustrie und seine Tochtergesellschaften auf die anhaltende Krise in Bauwirtschaft und Baustoffindustrie?

Krisenbewältigung im Wohnungsbau: Gebrauchte Maschinen als Schlüssel zur Effizienzsteigerung

Explodierende Baukosten, überbordende Bürokratie und immer weniger Neuaufträge: Der Wohnungsbau in Deutschland steckt in einer ernstzunehmenden Krise. Umso wichtiger ist es, nicht den Kopf in den Sand zu stecken, sondern nach Lösungsstrategien zu suchen. Niels Weberink, Market Data Analyst bei Trucks NL, erklärt, wie Bauunternehmen auf zahlreichen Ebenen vom Einsatz gebrauchter Maschinen und Fahrzeugen profitieren.

Bauhandwerk 2025: Diese fünf Trends werden die Branche prägen

Die BAU 2025 in München steht in diesem Jahr mehr denn je im Zeichen von Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz - Themen, die nicht nur auf der Messe, sondern in der gesamten Baubranche und im Bauhandwerk immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Ampel-Aus verschiebt dringend notwendige Entscheidungen

Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Tim-Oliver Müller © Hauptverbande der Deutschen Bauindustrie

„Nach den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres müssen wir eine bittere Bilanz für den Wohnungsbau ziehen. Unsere Befürchtungen werden wahr: Der Wohnungsmangel fällt der Regierung vor die Füße. Noch schlimmer: Das Aus der Ampel sorgt dafür, dass dringend erforderliche Entscheidungen um mindestens ein halbes Jahr vertagt werden.

Auf der Suche nach Wachstum im europäischen Bausektor: Perspektiven der Bauunternehmer

Die europäische Bauwirtschaft steht an einem Scheideweg. Nach mehreren Jahren beispielloser Herausforderungen – geprägt von steigenden Zinssätzen, anhaltender Inflation und schwankendem Vertrauen bei Verbrauchern und Unternehmen – stehen die Marktteilnehmer vor einer wichtigen Entscheidung. Während sich zunehmend der Konsens darüber durchsetzt, dass die Märkte die Talsohle des Konjunkturzyklus erreicht haben, bleibt der Zeitpunkt der Erholung unklar.

Planradar Global Survey 2024: Wohnungsbauunternehmen im Spannungsfeld

Eine aktuelle Studie von PlanRadar, einem Anbieter für digitale Dokumentation und Reporting in der Baubranche, beleuchtet die aktuellen Herausforderungen für Wohnungsbauunternehmen weltweit. Die Ergebnisse zeigen, dass der Fachkräftemangel und steigende Kosten die Branche vor erhebliche Probleme stellen.

Wohnungsbaukrise hält an: Baugenehmigungen bleiben im Keller

Die am 18.10.2024 vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen für die Baugenehmigungen von Wohnungen im August 2024 kommentiert Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe.

„Schluss mit dem Taktieren. Jetzt muss drohender Schaden abgewendet werden“

Nach dem Scheitern der Ampel-Koalition ist völlig offen, wann über den Nachtragshaushalt 2024 und den Etatentwurf für 2025 entschieden wird. Dazu Wolfgang Schubert-Raab, Präsident des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe.

„In der aktuellen baukonjunkturellen Krise braucht es Klarheit und keine weitere Verunsicherung“

Das Baugewerbe Magazin hat die Aktion BauZukunft ins Leben gerufen, um der Branche eine Stimme zu geben © Pelemedia (Symbolbild)

Trotz des Auseinanderbrechens der Ampel-Koalition und der sicher kommenden vorgezogenen Neuwahlen darf es aus Sicht des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) nicht zu einer längeren Phase der wirtschafts- und geopolitischen Verunsicherung kommen.

Ein Jahr nach dem Baubeschleunigungspakt:

Ein Jahr nach der Verabschiedung des Baubeschleunigungspakts zwischen Bund und Ländern (6. November 2023) zieht der Bundesverband Mineralische Rohstoffe e.V. (MIRO) eine ernüchternde Bilanz. Während die Bundesregierung in einem ersten Monitoring-Bericht auf positive Fortschritte verweist, zeigt sich, dass wesentliche Forderungen der Baurohstoffbranche nach wie vor nicht erfüllt wurden.

Raus aus der Krise mit Vobapay

Die Auftragszahlen sinken, die Baukosten steigen: kein Wunder, dass die Insolvenzen sich häufen. Welche Lösungen es gibt, erklärt Ralf Linden, CEO von Vobapay, in diesem Gastbeitrag.

Ordereingang und Umsätze im Minus

„Auch zu Beginn des zweiten Halbjahres ist im Bauhauptgewerbe keine durchgreifende Besserung in Sicht. Vor allem die nach wie vor schwache Entwicklung im Wohnungsbau belastet die Branche, auch wenn es im sonstigen Hochbau und im Tiefbau etwas besser aussieht.“ Mit diesen Worten kommentiert der Hauptgeschäftsführer der Bauindustrie, Tim-Oliver Müller, die aktuellen Konjunkturindikatoren für das Bauhauptgewerbe.

EY-Studie prognostiziert Stabilisierung im Hochbau ab 2025

Eine aktuelle Studie der Strategieberatung EY-Parthenon zeichnet ein differenziertes Bild der Entwicklung im deutschen Hochbau. © Pelemedia (Symbolbild)

Eine aktuelle Studie der Strategieberatung EY-Parthenon zeichnet ein differenziertes Bild der Entwicklung im deutschen Hochbau. Nach einer Phase des Rückgangs wird eine allmähliche Erholung des Sektors erwartet, wobei die Baukrise 2024 noch nachwirken dürfte.

Enormer Investitionsbedarf in Europas Bausektor

Im Hochsommer ist die Stimmung am Bau eher mau. Deutlich gestiegene Finanzierungskosten sowie überbordende Bürokratie und Fachkräftemangel haben in der europäischen Baubranche das Wachstum gebremst und in manchen Ländern zu sinkenden Bauinvestitionen geführt – insbesondere im Wohnungsbau, gerade dort, wo in vielen europäischen Städten und Regionen ein akuter Mangel zu beklagen ist.

Endlich - Licht am Ende des Tunnels

Das Wichtigste vorweg: Sowohl für Westeuropa (EC-15) als auch für Osteuropa (EC-4) prognostiziert das Netzwerk verschiedener europäischer Forschungs- und Beratungsinstitute – nach zwei mageren Jahren – ab dem nächsten Jahr endlich wieder positives Wachstum innerhalb der Baubranche. In Westeuropa soll sich der jährliche Zuwachs auf 1,2 Prozent (2025) bzw. 1,5 Prozent (2026) belaufen.

Wohnungsbaukrise 2024: Keine unausweichliche Entwicklung

Die am 25. Juli 2024 vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen zu den Auftragseingängen im Wohnungsbau im Mai 2024 kommentiert Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, wie folgt: "Die Auftragszahlen im Wohnungsbau entwickeln sich weiterhin enttäuschend. Im Vergleich zu Mai 2023 sind die Order um 5 Prozent zurückgegangen. Bis Mai 2024 fehlen im Vergleich zum Vorjahr 4 Prozent, das entspricht etwa 260 Mio. Euro."

Wohnungsbau: Der Absturz geht weiter?

Die Bundesregierung hatte im Jahr 2022 das Ziel von 400.000 neuen Wohnungen pro Jahr verkündet. © Pelemedia (Symbolbild)

„Die Baugenehmigungen in Deutschland kennen weiter nur eine Richtung: abwärts. Im Mai genehmigten die Behörden knapp 17.800 Wohnungen, das sind 24 Prozent weniger Wohnungen als im Vorjahresmonat. Damit stehen 2024 gerade einmal 89.028 Genehmigungen in den Büchern. Vor zwei Jahren waren es noch mehr als 155.000 genehmigte Wohneinheiten. Wir verzeichnen seit zwei Jahren einen kontinuierlichen Rückgang. Seit April 2022 gab es kein Plus bei den Baugenehmigungen. Der Absturz geht also weiter.

Prognose: Starker Einbruch im Wohnungsbau

Das Münchner Ifo-Institut rechnet damit, dass sich die Talfahrt der Branche fortsetzt. Für das Jahr 2026 prognostizieren die Experten nur noch 175.000 neu gebaute Wohnungen. Das wären über 40 Prozent weniger als die knapp 300.000 Wohnungen im Jahr 2022.

Patrick Utz: "Was die Baubranche jetzt tun muss"

Noch immer reagieren viele Bauunternehmen passiv und warten auf Anfragen von Kundenseite. Einerseits, weil es bequemer ist und gut funktionierte. Andererseits, weil viele Unternehmen schlichtweg verlernt haben, wie sie proaktiv neue Projekte und Kunden akquirieren können.

Schlagmann Poroton: Erneuter Einbruch im Wohnungsbau - Regierungsziele bleiben unerreichbar

Doch die Realität sieht anders aus. Zwar lässt sich Bundesbauministerin Klara Geywitz mit dem Satz "Die Lage ist stabil" zitieren, doch die Fakten sprechen eine andere Sprache: Im April meldete das Statistische Bundesamt den 24. Monat in Folge einen Rückgang der Baugenehmigungen.

Qualifizierte Fachkräfte statt Bremsen: Wie Handwerksbetriebe zu Wunschmitarbeitern gelangen

In einer Branche, in der die Qualität der Arbeit maßgeblich von der Kompetenz der Mitarbeiter abhängt, ist es von größter Wichtigkeit, die richtigen Fachkräfte zu gewinnen. Viele Handwerksbetriebe setzen jedoch nach wie vor auf veraltete Rekrutierungsstrategien, die den aktuellen Anforderungen des Arbeitsmarktes nicht gerecht werden – und wundern sich dann, warum sie keine qualifizierten Fachleute anziehen.

Unwirtschaftliche Auflagen hebeln Förderprogramme aus

Neubaustandard in der Förderung rückführen, Verhinderungszins bei KfW und Grunderwerbssteuer SH absenken. Die Wohnungsbaukrise wird immer dramatischer – für den privaten, gewerblichen und auch sozialen Wohnungsbau. Prognostizierte Einbrüche in hohem zweistelligem Bereich für 2025 konterkarieren die unrealistischen Besänftigungsstrategien der Bundesregierung.

Digitalisierung in der Baubranche: Wo liegen die Chancen, Hürden, Trends?

Hohe Auftragslage, Fachkräftemangel, Kostendruck und Preisschwankungen: Die Digitalisierung der Baubranche ist unvermeidlich, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Wir beleuchten die Chancen, Hürden und Trends dieser Entwicklung.

MB Crusher Brecherlöffel BF70.2 gegen die Baukrise 2024

Mit der richtigen Ausrüstung die Krise umgehen © MB Crusher

Der Brecherlöffel MB Crusher BF70.2 ist sicher nicht die Lösung aller Probleme, aber die Lösung vieler. In Zeiten, in denen alle Welt von der Baukrise 2024 spricht, in denen Energie-, Material- und Deponiekosten steigen und Personal- und Materialengpässe den Arbeitsalltag bestimmen, ist ein Umdenken erforderlich. Ein ökologischer Ansatz macht hier nicht nur Sinn, weil wir den Klimawandel und die schwindenden Rohstoffreserven täglich vor Augen haben, sondern auch aus ökonomischer Sicht ist Recycling interessant.

James Hardie: Weiterbildung als Schlüssel zur Bewältigung der Baukrise

Inmitten der Baukrise 2024, die durch steigende Materialpreise, rückläufige Auftragseingänge, hohe Baukosten und Zinsen sowie einen anhaltenden Fachkräftemangel gekennzeichnet ist, stellt sich die Frage, wie die Branche auf diese Herausforderungen reagieren kann. Ein Konzept, das auf Weiterbildung und Qualifizierung setzt, gewinnt dabei zunehmend an Bedeutung.

Die Resilienz der deutschen Ziegelindustrie:

Attila Gerhäuser, der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Ziegelindustrie, hebt die Widerstandsfähigkeit der deutschen Ziegelindustrie inmitten der Baukrise hervor. Trotz der anhaltend schwachen Baukonjunktur äußert Gerhäuser jedoch Bedenken über die aktuelle Lage. Im vergangenen Jahr hinterließ die Baukrise deutliche Spuren in der Ziegelindustrie. Absatzprobleme, Werksschließungen und Kurzarbeit prägten den Geschäftsverlauf einiger Mitgliedsunternehmen. Insbesondere die Sanierungsquote, ein zusätzliches Standbein für die Dachziegelindustrie, sank weiter. Prognosen deuten darauf hin, dass die angespannte konjunkturelle Lage auch 2024 anhalten wird.

Chancen durch Digitalisierung im Baugewerbe:

Diese Krise hat zu einem spürbaren Auftragsrückgang bei vielen Handwerksbetrieben geführt. © reputativ

MOBA Mobile Automation beleuchtete auf dem 52. VDBUM-Großseminar die Chancen, die die Digitalisierung von Baumaschinen bietet. Inmitten der Baukrise sehen viele Bauunternehmen die Digitalisierung als Weg, um den genannten Herausforderungen des Marktes zu begegnen und sich für die Zukunft aufzustellen. Der Einsatz von Steuerungs- und Assistenzsystemen ermöglicht die Verschlankung der Arbeitsabläufe auf der Baustelle. Dies bietet die Möglichkeit, mit dem vorhandenen Fachpersonal alle notwendigen Arbeiten effizient zu erledigen.

Die Herausforderung für Bauunternehmen in der Online-Ära:

Die Bauwirtschaft befindet sich derzeit in einer schweren Wirtschafts- und Baukrise, die von Unsicherheit und rückläufiger Bautätigkeit geprägt ist. Diese Krise hat zu einem spürbaren Auftragsrückgang bei vielen Handwerksbetrieben geführt. Die Notwendigkeit einer starken Online-Präsenz und einer guten Reputation ist in diesem veränderten Marktumfeld unabdingbar geworden. Bauunternehmen müssen sich in dieser neuen Realität mit einer verstärkten Kundenakquise und einem digitalen Marktauftritt auseinandersetzen.

Die Rolle von Planungsbüros in der Baukrise:

Fabio Meggle, Senior Associate von S&B Strategy, betont, dass die Bauindustrie derzeit einen deutlichen Dämpfer erlebt. © S&B Strategy

Fabio Meggle, Senior Associate von S&B Strategy, betont, dass die Bauindustrie derzeit einen deutlichen Dämpfer erlebt. Planungsbüros sind als wesentlicher Teil der Wertschöpfungskette ebenfalls von diesen Entwicklungen betroffen. Die aktuelle Baukrise stellt Unternehmen in der Branche vor die Herausforderung, sich den veränderten Bedingungen anzupassen und nach innovativen Lösungen zu suchen.

Appell zur Handlung seitens der Politik:

Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe, forderte anlässlich der Bauministerkonferenz die Länder zum Handeln auf. Hausbauer und die gesamte Baubranche würden konkrete Ergebnisse erwarten, so Pakleppa. Die Politik wird aufgefordert, Maßnahmen zu ergreifen, um die Branche zu unterstützen und Impulse für eine positive Entwicklung zu setzen.

Die Ursa Position

Anlässlich der Krise im Wohnungsbau fordert Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe, die Länder zum Handeln auf. © ZDB

Die aktuelle Krise in der Bauwirtschaft erfordere dringende Maßnahmen seitens der Bundesregierung, so Dr. Lars Lehmann im Ursa-Positionspapier gegen die Baukrise: Erstens müssedie Rezession in der Baubranche und zweitens müsseder Abschwung bei der energetischen Sanierung von Gebäuden gestoppt werden. Die aktuelle Situation treibe die Inflation: Fehlender Wohnraum bedeute höhere Mieten, und fehlende energetische Sanierung führt zu höheren Nebenkosten, so Lehmann weiter. Diese Effekte seien unumkehrbar und würden Millionen von Bundesbürgern betreffen.

Blick auf die Zukunft: Gemeinsam die Baukrise bewältigen:

In diesen schwierigen Zeiten steht das Baugewerbe Magazin fest an der Seite der Bauunternehmen. Die Herausforderungen der Baukrise erfordern innovative Ansätze. Das Magazin ruft dazu auf, Lösungen und Ideen zu teilen, um die Branche gemeinsam zu stärken. Bauunternehmen sind aufgefordert, ihre Innovationen und Erfolgsgeschichten mitzuteilen, um so die Vielfalt an Lösungsansätzen in der Bauindustrie sichtbar zu machen. Der Blick auf Verbände, Politik und die Fortschritte in der Bauindustrie wird auf der Baugewerbe-Homepage, im Print-Magazin, den Newslettern und den Social-Media-Präsenzen des Magazins aufrechterhalten, um die Branche kontinuierlich zu informieren. Gemeinsam wird die Baukrise gemeistert und die Bauindustrie gestärkt in die Zukunft geführt.

Erzählen Sie der Redaktion des Baugewerbe Magazins Ihre Geschichte in der Baukrise 2024. Melden Sie sich gerne unter [email protected] oder rufen Sie uns an! Nehmen Sie also gerne an unserer Aktion "BauZukunft - Gemeinsam Innovieren, gemeinsam Stärken, gemeinsam die Baukrise überwinden!" teil.

Neue Ideen nach außen tragen

Das Gisela Nerke, Mediaberaterin des Baugewerbe Magazins, steht an Ihrer Seite. © Gisela Nerke

Eines dürfen alle Bauunternehmen nicht unterschätzen: Die Kraft der Werbung! Das Gisela Nerke, Mediaberaterin des Baugewerbe Magazins, steht an Ihrer Seite. Frau Nerke kann aufgrund ihrer Erfahrung hervorragende Tipps geben, auch in der Baukrise Leads, Umsatz und Kunden zu gewinnen. Einfach eine E-Mail an [email protected] schicken oder die Rufnummer 089/95 95 39 28 anrufen. Jetzt ist die Zeit, Potenziale zu nutzen!

Baukonjunktur auf Talfahrt:

„Die Lage in der bayerischen Bauwirtschaft ist ernst. Wir brauchen jetzt mutige Investitionsentscheidungen der Öffentlichen Hand. Die hohe Investitionsquote Bayerns muss unbedingt auch in der aktuellen Krise beibehalten werden. Nur mit einer funktionierenden Infrastruktur werden wir die großen Herausforderungen der Wohnungsbau- und Industriepolitik, des Klimawandels und der Energiewende bewältigen können. Deshalb darf aus der aktuellen Haushaltskrise keine Investitionskrise werden.“ Dies erklärte Wolfgang Schubert-Raab, Präsident des Landesverbands Bayerischer Bauinnungen, bei der Vorstellung der Ergebnisse der Herbst-Konjunkturumfrage unter seinen Mitgliedsunternehmen in München.

Wann eignet sich Kredit, wann Leasing oder Mietkauf?

Wie widerstandsfähig sind die Unternehmen in der Baubranche gegenüber diesen Krisen? © BWI-Bau

Seit über drei Jahren müssen Kleinunternehmen eine Krise nach der anderen bewältigen. Ob Coronapandemie oder Ukraine-Krieg: Die Folgen aus hohen Energiekosten, steigender InflaKon oder gestörten Lieferketten waren und sind noch immer eine Herausforderung.

Herausforderungen und Chancen für Hausbau und Baugewerbe

Die Immobilienwirtschaft sieht sich 2024 mit einer Vielzahl von Herausforderungen konfrontiert, die durch verschärfte Finanzierungsbedingungen und den wachsenden ESG-Druck verstärkt werden.

Anpassungen und Unterstützung in Zeiten der Krise

Lars Lehmann, Geschäftsführer der Ursa Business Unit Deutschland, Tschechien, Slowakei, Dänemark, Schweiz © Ursa

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner aktuellen Bereinigungssitzung umfassende Anpassungen am Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2024 beschlossen.

Investitionsvorhaben in Krisenzeiten

Rekordinflation, Energie- und Klimakrise, Fachkräftemangel: Die Baubranche steht zurzeit vor riesigen Herausforderungen. Auf der bauma 2022 ging es daher nicht nur um Technologietrends . Der internationale Bauindustrie- und Finanzierungsexperte DLL stellte zur Messe Lösungsansätze vor und erläutert, warum Investitionen ein zentraler Schritt aus der Krise sind. Nachhaltigkeit und Effizienz sind hierbei Fokusthemen. Und die Einschätzungen sollten sich als prophetisch erweisen: 2023 begann die nächste Baukrise.

Mit Weitsicht durch die Krise

Oliver Willms sprach im Exklusiv-Interview mit Christian Renners, CEO von Kögel Trailer, über die aktuelle Krise, Herausforderungen, Wünsche an die Politik und die neue Rolle des High-Tech-Trailers im Gütertransport.

Anpacken und sich dem Wandel stellen

Im zweiten Teil der exklusiven Umfrage von Baugewerbe zu den Konjunkturaussichten 2023 äußerten sich dreizehn weitere Branchenexperten. Hansjörg Schmidt-Kraepelin, Hauptgeschäftsführer der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft, ist einer von ihnen.

Bell ging optimistisch in 2023

Im zweiten Teil der exklusiven Umfrage von Baugewerbe zu den Konjunkturaussichten 2023 äußern sich dreizehn weitere Branchenexperten. Andreas Heinrich, Geschäftsführer Bell Equipment (Deutschland), ist einer von ihnen.

Kobelco ging mit gut gefüllten Auftragsbüchern ins Jahr 2023

Die Baubranche steht vor großen Herausforderungen, geprägt von steigenden Kosten, Materialknappheit, und geopolitischen Spannungen. © WBM

Im zweiten Teil der exklusiven Umfrage von Baugewerbe zu den Konjunkturaussichten 2023 äußern sich dreizehn weitere Branchenexperten. Hanns Markus Renz, Kobelco-Vertriebsleiter D-A-CH, ist einer von ihnen.

Doka hat viel vor in den nächsten Jahren

"Mut machen mir mehrere Dinge. Als Geschäftsführer der Deutschen Doka bin ich sehr stolz, dass wir – aus Doka-Sicht – 2022 die beste bauma ever erleben durften. Der Spirit war unglaublich kraftvoll, die Stimmung fast schon Aufbruchstimmung."

Rahmenbedingungen bleiben volatil sagt Palfinger

"Mut machen mir das Miteinander, das Engagement und die Loyalität unserer Mitarbeiter. Das, was wir als One Palfinger in den letzten beiden Jahren erreicht haben – ein globales Technologieunternehmen sicher durch eine Vielzahl von Krisen zu steuern und es dabei auch zukunftsfähig aufzusetzen. "

Schlagmann Poroton - Vom Reststoff zum Baustoff

Schlagmann Poroton entwickelt den ersten rein keramischen Recyclingziegel. Der Innenwandziegel soll mehr als die Hälfte an CO2-Emissionen einsparen. Nachhaltiges Wirtschaften kann eine der Lösungen zur Bewältigung der Baukrise 2024 sein.

Wann eignet sich Kredit, wann Leasing oder Mietkauf?

Vom Baugewerbe über den Einzelhandel bis hin zum Handwerk: Mit einem Anteil von über 90 Prozent an den Unternehmen sind Kleinst- und Kleinunternehmen der Motor der deutschen Wirtschaft und prägen hierzulande die Unternehmerlandschaft. Seit über drei Jahren müssen Kleinunternehmen allerdings eine Krise nach der anderen bewältigen. Ob Coronapandemie oder Ukraine-Krieg: Die Folgen aus hohen Energiekosten, steigender Inflation oder gestörten Lieferketten waren und sind noch immer eine Herausforderung

Neustart 2024: Baustoffindustrie im Fokus der Transformation

Im Jahr 2022 befindet sich die deutsche Bauwirtschaft in einer schweren Krise. Gleichzeitig steht die gesamte Branche vor der größten Transformation seit den 1960er Jahren. Die Herausforderung besteht darin, das Bauen nachhaltiger, klimaneutraler, digitaler, schneller und kostengünstiger zu machen.

WIKUS-Jahresrückblick 2023 und Ausblick 2024

Das Geschäftsjahr 2023 war ein ganz besonderes für die WIKUS-Sägenfabrik Wilhelm H. Kullmann GmbH & Co.: Das traditionsreiche Unternehmen feierte sein 65-jähriges Firmenjubiläum und setzte seinen erfolgreichen Internationalisierungskurs fort.

Wohnungsbau in der Krise: Historischer Tiefpunkt laut ifo-Institut

Die Stimmung im Wohnungsbau hat einen historischen Tiefpunkt erreicht, wie die aktuelle ifo Umfrage zeigt. Das Geschäftsklima ist von bereits besorgniserregenden minus 56,9 Punkten auf noch alarmierendere minus 59,0 Punkte gefallen - den niedrigsten Wert, der jemals gemessen wurde. (Symbolbild) © WBM

Die Stimmung im Wohnungsbau hat einen historischen Tiefpunkt erreicht, wie die aktuelle ifo Umfrage zeigt. Das Geschäftsklima ist von bereits besorgniserregenden minus 56,9 Punkten auf noch alarmierendere minus 59,0 Punkte gefallen - den niedrigsten Wert, der jemals gemessen wurde.

"Weiterhin gilt: Alarmstufe Wohnungsbau! Entwarnung nicht in Sicht"

Die vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Baugenehmigungszahlen kommentiert Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe hier.

Aktion BauZukunft: Gemeinsam Stärke zeigen in Zeiten der Herausforderung

Die Baubranche steht vor großen Herausforderungen, geprägt von steigenden Kosten, Materialknappheit, und geopolitischen Spannungen. In dieser Zeit der Krise möchte das Baugewerbe Magazin die Stimme der Bauunternehmen stärken und hat die Aktion BauZukunft ins Leben gerufen. Ziel dieser Initiative ist es, den Unternehmen ein Forum zu bieten, um ihre Wünsche und Forderungen an Politik und Gesellschaft zu kommunizieren.

Herausforderungen und dringender Investitionsbedarf

Die Bauwirtschaft steht vor Herausforderungen, insbesondere der Wohnbau verzeichnete 2023 einen dramatischen Umsatzrückgang von 12 Prozent. BAUINDUSTRIE-Präsident Peter Hübner analysiert die Situation und gibt einen Ausblick auf das Jahr 2024.

Winfried Kretschmann bei Schöck

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann besuchte im Januar 2024 den Bauproduktehersteller Schöck. Neben einer Werksbesichtigung stand ein intensiver Austausch über aktuelle baupolitische Themen auf dem Programm. Dabei ging es vor allem um die Beschleunigung von Bauvorhaben zur Deckung des Wohnraumbedarfs sowie um energieeffizientes und bezahlbares Bauen.

Bauwirtschaft im Wandel: Herausforderungen und Lichtblicke in der Baukrise

Die aktuellen Konjunkturdaten des Statistischen Bundesamtes im Bauhauptgewerbe mit 20 und mehr Beschäftigten zeigen weiterhin eine gespaltene Entwicklung in den verschiedenen Bausparten. Besonders besorgniserregend bleibt der Wohnungsbau, der seit 19 Monaten rückläufig ist, wie Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe, betont.

C7 findet mit Crafthunt die richtige Ergänzung für das Team

Das Team von Crafthunt: (v.l.n.r.) Jonas Stamm, Themi Tsiotas von Pfaler, Dr.-Ing. Patrick Christ, Dr. Anna Hocker, Emil Kirchheiner © Crafthunt

Die Suche nach qualifiziertem Personal im Baugewerbe gestaltet sich in Zeiten der Baukrise 2024 und des anhaltenden Fachkräftemangels als Herausforderung.

Erneute Bauverzögerung an der Kölner Oper – so steuert man dagegen

Die anhaltenden Bauverzögerungen bei der Sanierung der Kölner Oper führen zu erheblichen Frustrationen und finanziellen Mehrbelastungen. Ursprünglich für 2015 geplant, ist der Abschluss der Bauarbeiten nach zahlreichen Pannen und Kostensteigerungen nun selbst für den Herbst 2024 unsicher. Die Kosten sind von 253 Millionen Euro auf mittlerweile rund 680 Millionen Euro explodiert.

Rückblick auf das Baujahr 2023 und Ausblick auf 2024

Die Bauindustrie sah sich im vergangenen Jahr mit einer anspruchsvollen Lage konfrontiert. Die gestiegenen Materialkosten führten zu einem realen Umsatzrückgang von fünf Prozent. Auch die Aufträge verzeichneten einen Rückgang um vier Prozent.

Bauwirtschaft im Wandel: Herausforderungen und Lichtblicke in der Baukrise

Die aktuellen Konjunkturdaten des Statistischen Bundesamtes im Bauhauptgewerbe mit 20 und mehr Beschäftigten zeigen weiterhin eine gespaltene Entwicklung in den verschiedenen Bausparten.

Herausforderungen zur Wiederbelebung des Wohnungsbaus

Die Kombination aus Materialknappheit, Preissteigerungen, Arbeitskräftemangel, bürokratischen Hürden und Genehmigungsverzögerungen sowie technologischen Herausforderungen hat zu einem dramatischen Einbruch im Wohnungsbau geführt.

Neue Bauoffensive der Regierung: Überwindung weiterer Hürden beim Umbau

Das Maßnahmenpaket ist eine Ergänzung des 14-Punkte-Plans, der bereits im September vorgestellt wurde. © Bundesstiftung Baukultur

Am 6. November 2023 verabschiedete die Bundesregierung ein neues Förderprogramm für bezahlbares Wohnen.

Meinung: „Wir wollen allein laufen können“

DGfM-Geschäftsführer Christian Bruch zur Wohnungsbaupolitik der Bundesregierung: Der Jahresanfang ist im politischen Berlin weiterhin geprägt von der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zu den Haushaltstricks der Ampelregierung.

Herausforderungen für die Bauwirtschaft

Die Baukonjunktur in Deutschland steht vor erheblichen Herausforderungen, so die Prognose für die Jahre 2023 und 2024. Wolfgang Schubert-Raab, Präsident des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe, kommentiert die Konjunkturzahlen, die einen realen Umsatzrückgang von 5,3 % in diesem Jahr und weiteren 3 % im Jahr 2024 vorhersagen.

Erfolgreiches Pricing in der Baubranche

Die Baubranche sieht sich 2024 mit Herausforderungen konfrontiert. Welche Maßnahmen sich anbieten, erklären Martin Steinmeyer, Associate Partner, und Consultant Martin Bauer von Roll & Pastuch.

Anreize für 2024

Das Motto "Menschen, Maschinen, Machen" des Großseminars 2024 richtete in Vorträgen und Podiumsdiskussionen den Blick in die Zukunft © VDBUM

Vom 30. Januar bis 2. Februar 2024 stand das jährliche Fitness-Programm für die Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik, das 52. VDBUM-Großseminar, auf dem Programm.

C7 findet mit Crafthunt die richtige Ergänzung für das Team

Die Suche nach qualifiziertem Personal im Baugewerbe gestaltet sich in Zeiten der Baukrise 2024 und des anhaltenden Fachkräftemangels als Herausforderung. Unternehmen wie die C7 GmbH setzen jedoch auf innovative Lösungen, um geeignete Teammitglieder zu finden und erfolgreich zu integrieren.

Erneute Bauverzögerung an der Kölner Oper – so steuert man dagegen

Die anhaltenden Bauverzögerungen bei der Sanierung der Kölner Oper führen zu erheblichen Frustrationen und finanziellen Mehrbelastungen. Ursprünglich für 2015 geplant, ist der Abschluss der Bauarbeiten nach zahlreichen Pannen und Kostensteigerungen nun selbst für den Herbst 2024 unsicher. Die Kosten sind von 253 Millionen Euro auf mittlerweile rund 680 Millionen Euro explodiert.

Rückblick auf das Baujahr 2023 und Ausblick auf 2024

Die Bauindustrie sah sich im vergangenen Jahr mit einer anspruchsvollen Lage konfrontiert. Die gestiegenen Materialkosten führten zu einem realen Umsatzrückgang von fünf Prozent. Auch die Aufträge verzeichneten einen Rückgang um vier Prozent. Die Schaffung neuer Arbeitsplätze sank auf nur noch 1.120. Diese Entwicklungen werfen einen Schatten auf den Bau, insbesondere im Wohnungsbau.

Bauwirtschaft im Wandel: Herausforderungen und Lichtblicke in der Baukrise

Die aktuellen Konjunkturdaten des Statistischen Bundesamtes im Bauhauptgewerbe mit 20 und mehr Beschäftigten zeigen weiterhin eine gespaltene Entwicklung in den verschiedenen Bausparten. Besonders besorgniserregend bleibe der Wohnungsbau, der seit 19 Monaten rückläufig ist, wie Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe, betont.

Wohnungsbau in der Krise: Historischer Tiefpunkt laut ifo-Institut

Die Stimmung im Wohnungsbau hat einen historischen Tiefpunkt erreicht, wie die aktuelle ifo Umfrage zeigt. Das Geschäftsklima ist von bereits besorgniserregenden minus 56,9 Punkten auf noch alarmierendere minus 59,0 Punkte gefallen - den niedrigsten Wert, der jemals gemessen wurde. Ähnlich düster sieht es bei den Erwartungen aus, die von minus 64,7 auf besorgniserregende minus 68,9 Punkte abrutschten.

"Weiterhin gilt: Alarmstufe Wohnungsbau! Entwarnung nicht in Sicht"

Die vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Baugenehmigungszahlen kommentiert Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe.

Stabila-Geschäftsführer Dr. Ulrich Dähne„2024 wird ein Jahr der Wahrheiten“

Dr. Ulrich Dähne, Geschäftsführer des Messwerkzeugspezialisten Stabila, blickt vorsichtig optimistisch in das Jahr 2024: „Wir machen weiter Tempo, trotz oder gerade wegen der schwieriger werdenden Konjunktur.“ © Stabila

Vor dem Baugewerbe in Deutschland liegt ein herausforderndes Jahr: Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe prognostiziert ein weiteres Umsatzminus von 3 % nach minus 5,3 % im Jahr 2023. Einen Blick auf die aktuelle Situation wirft Dr. Ulrich Dähne, Geschäftsführer des Messwerkzeugspezialisten Stabila. Er nimmt kritisch Stellung zu einer Reihe von Fragen im Kontext von Wirtschaft und Politik und ihren Auswirkungen auf die Situation von Herstellern, Handel und Handwerk.

Winfried Kretschmann bei Schöck

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann besuchte im Januar 2024 den Bauproduktehersteller Schöck. Neben einer Werksbesichtigung stand ein intensiver Austausch über aktuelle baupolitische Themen auf dem Programm.

Herausforderungen und dringender Investitionsbedarf

Die Bauwirtschaft steht vor Herausforderungen, insbesondere der Wohnbau verzeichnete 2023 einen dramatischen Umsatzrückgang von 12 Prozent. BAUINDUSTRIE-Präsident Peter Hübner analysiert die Situation und gibt einen Ausblick auf das Jahr 2024.

Doka: bauma setzt Impulse

Franke Müller: "Wir alle kennen die Prognosen der Ökonomen für die Baubranche 2024. Da erzähle ich nichts Neues, wenn ich sage, dass sich die Bauwirtschaft auf einen ähnlichen Rückgang einstellen muss wie 2023. Doch ich bin kein Freund von Schwarzmalerei und ja, auch wenn 2024 in vielerlei Hinsicht für die Baubranche ein einschneidendes Jahr sein wird, werden viele, auch wir, an der Krise wachsen."

WIKUS-Jahresrückblick 2023 und Ausblick 2024

Das Geschäftsjahr 2023 war ein ganz besonderes für die WIKUS-Sägenfabrik Wilhelm H. Kullmann GmbH & Co.: Das traditionsreiche Unternehmen feierte sein 65-jähriges Firmenjubiläum und setzte seinen erfolgreichen Internationalisierungskurs fort. Im Sommer 2023 ging WIKUS Italia an den Start und in Mexiko wurden weitere Meilensteine für WIKUS Sierras Cintas erreicht.

Neustart 2024: Baustoffindustrie im Fokus der Transformation

Die größte Unsicherheit besteht für zwei Drittel der Marketingverantwortlichen in der aktuellen Baukonjunktur. © BauInfoConsult

Im Jahr 2022 befindet sich die deutsche Bauwirtschaft in einer schweren Krise. Gleichzeitig steht die gesamte Branche vor der größten Transformation seit den 1960er Jahren.

Chancen und Märkte

Es gibt Chancen und Märkte, die auch 2024 Multifunktionslader einsetzen wollen. Die Baubranche ist leider für einige Zeit im Tief. Gleichzeitig ist in vielen Segmenten Bewegung.

Herausforderungen für die Bauwirtschaft

Die Baukonjunktur in Deutschland steht vor erheblichen Herausforderungen, so die Prognose für die Jahre 2023 und 2024. Wolfgang Schubert-Raab, Präsident des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe, kommentiert die Konjunkturzahlen, die einen realen Umsatzrückgang von 5,3 % in diesem Jahr und weiteren 3 % im Jahr 2024 vorhersagen.

Baukonjunktur auf Talfahrt:

Aus Haushaltskrise darf keine Investitionskrise werden! „Die Lage in der bayerischen Bauwirtschaft ist ernst. Wir brauchen jetzt mutige Investitionsentscheidungen der Öffentlichen Hand. Die hohe Investitionsquote Bayerns muss unbedingt auch in der aktuellen Krise beibehalten werden. Nur mit einer funktionierenden Infrastruktur werden wir die großen Herausforderungen der Wohnungsbau- und Industriepolitik, des Klimawandels und der Energiewende bewältigen können. Deshalb darf aus der aktuellen Haushaltskrise keine Investitionskrise werden.“ Dies erklärte Wolfgang Schubert-Raab, Präsident des Landesverbands Bayerischer Bauinnungen.

Digitalisierung der Baumaschine als Lösungsansatz für die Herausforderungen der Baubranche

Es ist nicht einfach dieser Tage für Bauunternehmer. Auch in der Baubranche ist der Personalmangel deutlich spürbar

Meinung: „Wir wollen allein laufen können“

DGfM-Geschäftsführer Christian Bruch zur Wohnungsbaupolitik der Bundesregierung: Der Jahresanfang ist im politischen Berlin weiterhin geprägt von der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zu den Haushaltstricks der Ampelregierung.

BWI-Bau-Analyse für Zeiten von Inflation und internationalen Konflikten

Die Bundesregierung hat ihre Wirtschaftsprognose für 2023 angepasst. So geht sie in ihrer Herbstprojektion davon aus, dass die deutsche Wirtschaftsleistung in diesem Jahr um 0,4 Prozent zurückgeht. © BWI-Bau

Die Herausforderungen der aktuellen Zeit, darunter die Auswirkungen von Corona, steigende Energiepreise und eine hohe Inflationsrate, werfen die Frage auf: Wie widerstandsfähig sind die Unternehmen in der Baubranche gegenüber diesen Krisen? Dieser Thematik geht Sophie Steffen, Ressortleiterin Volkswirtschaft beim BWI-Bau, in ihrer Analyse nach.

Neue Bauoffensive der Regierung: Überwindung weiterer Hürden beim Umbau
Am 6. November 2023 verabschiedete die Bundesregierung ein neues Förderprogramm für bezahlbares Wohnen. Das Maßnahmenpaket ist eine Ergänzung des 14-Punkte-Plans, der bereits im September vorgestellt wurde. Deutliche Erleichterungen zeichnen sich nun für die Sanierung und Erweiterung von Bestandsbauten ab.

Verband der Bau- und Rohstoffindustrie und IG BAU beschließen zweite „Sozial-Charta“

Nach dem bundesweit ersten Aufschlag zu einer Sozial-Charta im Juli 2022 in Niedersachsen, folgte eine weitere Unterzeichnung im Norden. Gemeinsam gehen vero – Verband der Bau- und Rohstoffindustrie mit der IG BAU in Schleswig-Holstein folgerichtig den nächsten Schritt.

Weltfrauentag: Wir können es uns nicht leisten, weibliche Fachkräfte „links liegen zu lassen“

Zahlen zum Internationalen Frauentag zeigen: Es geht bisher nur in kleinen Schritten voran. Einer der Gründe sind Klischees. Schiene, Straße, Brücken, Wohnhäuser – der Bau wird gebraucht wie nie. Er baut unsere Lebensräume und schafft, was bleibt. Für diese Zukunftsaufgaben hat die Branche ihren Transformationsprozess längst begonnen: Schnellere Prozesse durch Digitalisierung, Einsatz von KI und mehr Technik schafft Produktivität und erhöht die Effizienz. Das wiederum erhöht die Attraktivität für Fachkräfte – Fachkräfte, die die Baubranche dringend benötigt: männliche, weibliche, diverse.

Klara Geywitz setzt auf verstärkte Förderung des sozialen Wohnungsbaus und "Junges Wohnen"

Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum bleibt ein zentrales Anliegen der Bundesregierung, das durch die Unterzeichnung der Verwaltungsvereinbarungen zum sozialen Wohnungsbau und zum Programm "Junges Wohnen" im Jahr 2024 weiter vorangetrieben wird.

Hilti Gruppe übetrifft Marktwachstum trotz herausforderndem Jahr

Mit einem Wachstum von 9,0 Prozent in Lokalwährungen (2,7 Prozent in Schweizer Franken) erzielte Hilti 2023 einen Umsatz von über CHF 6,5 Mrd. Damit ist die Gruppe wesentlich stärker gewachsen als der Markt und hat Marktanteile gewonnen. Die Aufwertung des Schweizer Frankens führte erneut zu einem stark negativen Währungseffekt von 6,3 Prozentpunkten.

Schwächster Jahresstart seit elf Jahren

„Der Jahresstart 2024 im Wohnungsbau zeigt an, wohin die Reise geht. Bei Neu- und Umbauten wurden nur noch 16.800 Wohnungen genehmigt, dies war ein weiterer deutlicher Rückgang gegenüber dem Vorjahresmonat um 23,5 Prozent. Besonders dramatisch ist die Situation im Eigenheimbau: Bei Ein- und Zweifamilienhäusern ist sogar ein Genehmigungsrückgang von 37,8 Prozent zu verzeichnen.", erklärt Tim-Oliver Müller, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes.

Politische Ränkespiele beendet

Das Wachstumschancengesetz kommt – mit ihr die lang versprochene degressive Afa. Parallel leeren sich die Fördermittel. Was Tim-Oliver Müller zu dem, am 22.03.2024 beschlossenen Wachstumschancengesetz und der darin enthaltenen Abschreibungsverbesserung bei Wohngebäuden sagt, lesen Sie im Artikel.

Tarifverhandlungen im Bauhauptgewerbe ergebnislos

Uwe Nostitz, Verhandlungsführer der Arbeitgeber und Vizepräsident des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB). © ZDB

In den Lohn- und Gehaltsverhandlungen des Bauhauptgewerbes zwischen dem Zentralverband des Deutschen Baugewerbes gemeinsam mit dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt konnte am 9. April 2024 in Wiesbaden keine Einigung erzielt werden. Nach drei Verhandlungsrunden hat die Gewerkschaft angekündigt, das Scheitern der Verhandlungen zu erklären.

Meinung: DGfM-Geschäftsführer Christian Bruch zur Wohnbauförderung der Bundesregierung

Bei der Krisenanalyse im Wohnungsbau sind sich alle Experten einig: Hauptgrund sind schlechte Finanzierungsbedingungen in Kombination mit hohen Bauanforderungen. Soll der Wohnungsbau wieder in Gang kommen, braucht es geringere Anforderungen und bessere Finanzierungsbedingungen. Ein erster Schritt wäre eine Wohnungsbauförderung, die genau dort ansetzt.

BRZ: Fachkräfte entlasten, der Krise trotzen

BRZ zeigte auf der digitalBAU 2024, dass Assistenzsysteme mit künstlicher Intelligenz schon jetzt einen wichtigen Beitrag leisten,um Kernprozesse zu optimieren. "Baukalkulation" lautet das Stichwort. Mehr dazu hier.

Wirtschaftlicher Wohnungsbau mit Leipfinger-Bader

Dank der Verwendung von Ziegel-Fertigteilen konnte das Bauvorhaben vom ersten Spatenstich bis zum fertigen Rohbau innerhalb von nur drei Monaten abgeschlossen werden. © Schielicke Bau

Wie kann dem vorherrschenden Wohnungsmangel entgegengewirkt werden? Wie errichtet man Gebäude energieeffizient, platzsparend, schnell und dennoch kostengünstig? Wie kann nachhaltig gebaut sowie die Umwelt und wichtige Ressourcen geschont werden? Das sind die großen Fragen, die aktuell die Bauwirtschaft bewegen. Antworten darauf liefert der Systemspezialist Leipfinger-Bader jetzt am Beispiel des Neubaus einer Wohnanlage im brandenburgischen Werneuchen. Dabei sorgte der Einsatz von schlanken Ziegel-Fertigteilen für eine erhebliche Zeit- und Kostenersparnis sowie hohe Planungsfreiheit. In den Wandelementen verbaut waren dabei direkt auch Rollladenkästen mit integrierter Lüftung und Wärmerückgewinnung, die modulares Bauen auf höchstem Qualitätsniveau ermöglichen.

Ein Zeichen in der Baukrise: die Aktion BauZukunft

Die Redaktion freut sich über alle Pressemitteilungen, Informationen und Gastbeiträge, die an [email protected] gesendet werden. © WBM

Die Baubranche durchlebt derzeit eine ungewöhnlich Krise, die viele Unternehmen mit Sorgen und Unsicherheit erfüllt. Die Ursachen sind vielfältig: Angefangen bei einer schwächelnden Konjunktur bis hin zu politischen Unsicherheiten. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, Aufträge zu erfüllen und gleichzeitig die Zukunft ihrer Mitarbeitenden zu sichern. Das Baugewerbe-Magazin hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Sprachrohr der Branche zu sein.

Bürokratieabbau am Bau: Hilfe aus der Politik

(v.l.n.r.) Jan Christian Janßen, Die Bauwirtschaft im Norden, Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen, Bauunternehmer Thomas Puls, Sachverständiger Broder Ingwersen, Bauunternehmer Christoph Petersen © Bauwirtschaft im Norden

Der bürokratische Aufwand macht - je nach Gewerk - bis zu 25 Prozent des Jahresumsatzes eines Bauunternehmens aus. „Damit bauen wir keine bezahlbaren Wohnungen, von denen in Deutschland inzwischen 800.000 fehlen“, sagt Hauptgeschäftsführer Georg Schareck von Die Bauwirtschaft im Norden. Nicht nur der Wohnungsbau, auch andere Bauvorhaben werden durch die ausufernde Bürokratie massiv behindert und verteuert.

Die wirtschaftliche Situation in Handel und Vermietung von Baumaschinen: Eine Analyse

Im Schatten eines rückläufigen Bruttoinlandsprodukts und einer sinkenden Industrieproduktion blickt auch die deutsche Bauwirtschaft auf ein schwieriges Jahr 2023. Vor diesem Hintergrund beleuchtet eine aktuelle Umfrage des Bundesverbandes der Baumaschinen-, Baugeräte- und Industriemaschinen-Firmen e.V. (BBI) die Umsatzentwicklung im Handel und der Vermietung von mobilen Arbeitsmaschinen sowie die Erwartungen für das laufende Jahr.

„Wir bauen uns langsam zu Tode“ - Interview mit Roland Kühnel von timpla

Roland Kühnel, Geschäftsführer timpla © timpla

Die Baubranche steht an einem Wendepunkt, konfrontiert mit der dringenden Notwendigkeit, Nachhaltigkeit und Innovation zu integrieren, um den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu begegnen. Vor diesem Hintergrund gibt Roland Kühnel, Geschäftsführer der timpla GmbH, im Interview aufschlussreiche Einblicke und erörtert die kritischen Herausforderungen, mit denen die Baubranche konfrontiert ist.

Vergabe-Report Bau 2024 von Cosuno

Cosuno, eine der führenden Online-Plattform für privat-gewerbliche Ausschreibungen, hat bereits im März 2024 die Veröffentlichung des "Vergabe-Report Bau 2024" bekannt gegeben. Dieser umfassende Bericht liefert eine detaillierte Analyse der Vergabepraktiken in der Baubranche, basierend auf den Daten des Jahres 2023, und bietet wertvolle Einblicke und Handlungsempfehlungen für Unternehmen, um ihre Ausschreibungsprozesse zu optimieren.

OneQrew: „Weckruf für das Handwerk: Betriebe müssen sich zukunftssicher aufstellen“

Ein weiterer kritischer Punkt für das deutsche Handwerk sind die Dokumentations- und Nachweispflichten, die zunehmend eine Belastung darstellen. © OneQrew

Ein Statement von Dominik Hartmann, Experte für Digitalisierung im Handwerk und Co-CEO von OneQrew, Digitalpartner für das Handwerk mit mehr als 27.000 Kundenbetrieben in der DACH-Region.

Tarifverhandlungen Bau: Strabag stimmt freiwilliger Entgeltanhebung zu

Für die unterste Lohngruppe 1 ist eine Mindestanhebung auf bundeseinheitlich 14 Euro vorgesehen. © Strabag

Die Strabag-/Züblin-Gruppe hat – wie von den deutschen Arbeitgeber-Spitzenverbänden empfohlen – die Tariflöhne und Gehälter ab 1. Mai 2024 im Westen um fünf Prozent und im Osten um sechs Prozent angehoben.

Proemion - Technologie und Innovation

Die Digitalisierung treibt die Baubranche voran und schafft vor allem im Servicebereich neue Möglichkeiten, flexibler und kosteneffizienter zu arbeiten.

Meinung - „Wer kein klares Ziel hat, wird auch nie den richtigen Weg finden“

Christian Bruch, Geschäftsführer Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM). © DGfM

Geht es um die Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft, so hat die Ampelregierung ein Feuerwerk an Zielzahlen für 2030 entwickelt. Bis dahin sollen zum Beispiel rund 600 Terawattstunden Strom aus erneuerbaren Energien bereitgestellt werden und die Bundesländer rund 2,0 Prozent ihrer Landesfläche für Windkraft ausweisen. Mindestens 15 Mio. vollelektrische Pkw möchte die Regierung auf Deutschlands Straßen sehen. 1,0 Mio. öffentlich und diskriminierungsfrei zugängliche Ladepunkte sollen die E-Mobilität gewährleisten.

Branchenumfrage: 6 Prozent weniger Wohnungsbauaufträge - Auftragsmangel verfestigt sich

Die aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes zu den Auftragseingängen im Bauhauptgewerbe sowie die Ergebnisse der Verbandsumfrage kommentierte der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe, Felix Pakleppa.

Wat denn nu? Baukosten rauf oder runter? Wo soll´s denn hingehen?

In Deutschland fehlen rund 800.000 Wohnungen. Die aktuellen Baugenehmigungszahlen deuten darauf hin, dass sich in absehbarer Zeit nichts daran ändern wird. Nun fordert Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) eine Baurechtsreform, um den Wohnungsbau durch Kostensenkungen anzukurbeln.

Baufertigstellungszahlen 2023: Stabilität trotz Krise im Wohnungsbau

Das Statistische Bundesamt hat heute bekanntgegeben, dass im Jahr 2023 deutschlandweit insgesamt 294.400 Wohnungen fertiggestellt wurden, was nahezu dem Vorjahresniveau entspricht.

EU-Lieferkettenrichtlinie: Bau kein Hochrisikosektor!

Auf der EU-Ebene steht die Entscheidung der Mitgliedstaaten über die neue EU-Lieferkettenrichtlinie bevor. Wolfgang Schubert-Raab, Präsident Zentralverband Deutsches Baugewerbe, appelliert an die Bundesregierung, den vorliegenden Kompromiss nicht zu akzeptieren.

Ein Neustart für den Binnenmarkt für Bauprodukte

MdEP Christian Doleschal © Martin Lahousse

Die neue Bauproduktenverordnung wurde am 10.04.2024 vom Plenum des Europäischen Parlaments mit großer Mehrheit angenommen. Die Annahme durch den Rat wird nun zeitnah erwartet. Die Veröffentlichung der neuen Verordnung im EU-Amtsblatt erfolgt voraussichtlich im Herbst 2024. Danach tritt sie in Kraft.

Jedes fünfte Wohnungsbauunternehmen berichtet von Stornierungen

Im Wohnungsbau haben die Stornierungen zugenommen. Knapp jedes fünfte Unternehmen (19,6%) berichtete von stornierten Aufträgen. Im Februar waren es noch 17,7%. „Die Lage im Wohnungsbau bleibt angespannt“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo Umfragen. „Zu den Stornierungen kommen zu wenig neue Aufträge hinzu.“

Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert

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