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Artikel und Hintergründe zum Thema

Transformationskonzept

Kai Ingmar Link,

BayWa sichert Durchfinanzierung bis 2027

Die BayWa AG hat mit über 95% ihrer Finanzierungspartner ein detailliertes Transformationskonzept und eine langfristige Sanierungsvereinbarung bis Ende 2027 vereinbart.

Michael Baur, CRO und Vorstandsmitglied der BayWa. © BayWa

Da eine geringe Anzahl von Gläubigern weiterhin ihre Zustimmung verweigert, hat das Unternehmen beim Amtsgericht München ein Restrukturierungsverfahren gemäß dem Gesetz über den Stabilisierungs- und Restrukturierungsrahmen für Unternehmen (StaRUG) eingeleitet. Dieses Verfahren gewährleistet die Prozesssicherheit für die Umsetzung der geplanten Sanierungsschritte. Da im StaRUG die Zustimmung von 75% der Finanzgläubiger ausreicht, ist diese Mehrheit bereits vertraglich abgesichert.

Das Verfahren hat keine negativen Auswirkungen auf den operativen Geschäftsbetrieb; Kunden, Lieferanten und Mitarbeitende bleiben unberührt. Es betrifft ausschließlich die Muttergesellschaft BayWa AG, während Tochterunternehmen nicht involviert sind. Das Finanzierungskonzept sieht keine Forderungsverzichte der Finanzgläubiger vor, sondern konzentriert sich auf die Laufzeitverlängerung der Finanzierung bis Ende 2027. Zudem ist eine Kapitalerhöhung von rund 150 Mio. Euro geplant, an der alle Aktionäre gleichermaßen partizipieren können. Es wird keine Kapitalherabsetzung geben, und alle Aktionäre erhalten Bezugsrechte.

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Michael Baur, CRO und Vorstandsmitglied, betont: "Das langfristige Transformationskonzept für die BayWa steht: Wir haben ein detailliertes operatives Maßnahmenprogramm und ein belastbares Finanzierungskonzept, das durch die von den Hauptaktionären abgesicherte Kapitalerhöhung weiter gestärkt wird. Die operative Transformation wird bereits aktiv umgesetzt. Das jetzt beantragte StaRUG-Verfahren zielt auf einige wenige Einzelgläubiger, die dem Finanzierungskonzept nicht zugestimmt haben. Es ist ein letzter notwendiger Schritt, den Sanierungsrahmen bis Ende 2027 abzusichern."

Die BayWa strebt eine Beendigung des StaRUG-Verfahrens innerhalb weniger Monate an, wobei die Finanzierung des Verfahrens gesichert ist. Infolge des Verfahrens wird sich die Veröffentlichung des Jahres- und Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2024 voraussichtlich verzögern. Der neue Veröffentlichungstermin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Die aktuelle Baukrise in Deutschland: Ursachen, Auswirkungen und mögliche Lösungen

Das Baugewerbe sieht sich gegenwärtig mit einer Reihe von Herausforderungen konfrontiert, die als "Baukrise" bezeichnet werden müssen. Diese Krise hat weitreichende Auswirkungen auf verschiedene Aspekte der Baubranche, angefangen bei der Materialbeschaffung bis hin zur Fertigstellung von Bauprojekten. In diesem Artikel werfen wir einen genauen Blick auf die Ursachen, Auswirkungen und potenziellen Lösungsansätze für die aktuelle Baukrise.

Baugewerbe vs. Krise

Die Baubranche durchlebt derzeit eine ungewöhnlich Krise, die viele Unternehmen mit Sorgen und Unsicherheit erfüllt. Die Ursachen sind vielfältig: Angefangen bei einer schwächelnden Konjunktur bis hin zu politischen Unsicherheiten. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, Aufträge zu erfüllen und gleichzeitig die Zukunft ihrer Mitarbeitenden zu sichern. In dieser Zeit der Krise möchte das Baugewerbe Magazin die Stimme der Bauunternehmen stärken und hat die Aktion BauZukunft ins Leben gerufen. Ziel dieser Initiative ist es, den Unternehmen ein Forum zu bieten, um ihre Wünsche und Forderungen an Politik und Gesellschaft zu kommunizieren.

Alternative Antriebe für Baumaschinen: Ein Weg in die Zukunft

Alternative Antriebe sind nur eine Initiative der Baubranche, trotz Krise neue Wege für eine nachhaltige Zukunft zu finden. Elektro-Motoren, Wasserstoffmotoren und Hybridantriebe werden immer mehr entwickelt, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren und CO2-Neutralität zu erreichen. Doch damit stößt der Innovationsgeist der Branche noch lange nicht am Ende.

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