SteildachZweifarbig gedeckt

Am östlichen Rand der Oberlausitz, rund 10 km nördlich von Zittau und unweit der polnischen Grenze liegt Dittelsdorf. Der Ort ist geprägt von den typischen Umgebindehäusern der Oberlausitz – dieser besondere Haustyp vereint Blockholzbau, Fachwerk- sowie Mauerwerksbau und wird im 18. Jahrhundert mit den aufkommenden Hauswebereien verbunden, die auch in Dittelsdorf typisch für die Entwicklung des Ortes zu Beginn des 19. Jahrhunderts waren und in der gewachsenen Gemeinde den Willen nach einem eigenen Kirchengebäude förderten. So entstand von 1848 bis 1850 ein Kirchenneubau: Nach den Plänen von Carl August Schramm wurde ein Saalbau im Rundbogenstil als Mauerwerksbau mit halbrunder Apsis und Satteldach errichtet. Der Kirchenbau orientiert sich deutlich an Entwürfen von Karl Friedrich Schinkel und gilt als bedeutsames Baudenkmal der Region. Besonderes Merkmal dieser Kirche war das zweifarbige Biberdach mit dem markanten Muster, von dem vor Beginn der Sanierungsarbeiten allerdings kaum noch etwas zu sehen war.

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