Alternative Antriebe
Milence formt elektrisierende Verbindung
Das Unternehmen Milence hat den fünften Ladepark für schwere batterieelektrische Lkw in Deutschland eröffnet.
Der neue Standort in Recklinghausen liegt im Herzen des Ruhrgebiets – direkt an der A2, einem der wichtigsten europäischen Transitkorridore. Renault Trucks begrüßt die Eröffnung als wichtigen Schritt beim Ausbau einer leistungsfähigen Ladeinfrastruktur für den vollelektrischen Schwerlastverkehr.
Der neue Ladepark bietet sechs Ladeplätze mit jeweils bis zu 400 kW Ladeleistung (CCS) und ist speziell auf den Langstreckeneinsatz von vollelektrischen Lkw ausgelegt – inklusive Durchfahrtsmöglichkeiten für Fahrzeuge mit Anhänger oder Auflieger. Zudem ist die Anlage bereits vorbereitet für das kommende Megawatt-Ladesystem (MCS), das Ladeleistungen von über 1.000 kW ermöglichen soll. Damit könnten E-Lkw künftig innerhalb von 30 bis 45 Minuten wieder einsatzbereit sein.
Milence wurde im Juli 2022 als Joint Venture von Daimler Truck, der Traton Group und der Volvo Group gegründet. Ziel ist der Aufbau eines zuverlässigen Hochleistungs-Ladenetzwerks für alle batterieelektrischen Lkw entlang der wichtigsten TEN-T-Korridore in Europa. Der neue Ladepark in Recklinghausen ist ein weiterer Schritt auf diesem Weg und der erste Milence-Standort in Nordrhein-Westfalen.
Renault Trucks begleitet seine Kunden beim Umstieg auf Elektromobilität mit seinem ganzheitlichen 360-Grad-Ansatz – von der Bedarfsanalyse über die Fahrzeugwahl und Ladeinfrastruktur bis hin zu Finanzierung und Service. Das vollelektrische Fahrzeugangebot von Renault Trucks deckt dabei ein breites Einsatzspektrum von 3,07 bis 44 Tonnen ab. Modelle wie der vollelektrische Renault Trucks E-Tech T sind bereits heute für den energieeffizienten Einsatz im Fernverkehr gerüstet.
Die Zukunft der Baubranche: Elektrische Antriebe und innovative Lösungen
Alternative Antriebe sind nur eine Initiative der Baubranche, trotz Krise neue Wege für eine nachhaltige Zukunft zu finden. Elektro-Motoren, Wasserstoffmotoren und Hybridantriebe werden immer mehr entwickelt, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren und CO2-Neutralität zu erreichen. Doch damit stößt der Innovationsgeist der Branche noch lange nicht am Ende.
Neue Wege aus der Baukrise
Deutschland steht im Jahr 2025 vor einer seiner tiefgreifendsten wirtschaftlichen Herausforderungen: der anhaltenden Baukrise. Was sich schon in den Vorjahren abzeichnete, hat sich nun zu einem Flächenbrand entwickelt – mit dramatischen Folgen für Wohnungsbau, Infrastrukturprojekte und den sozialen Zusammenhalt. Bauunternehmen bremsen Investitionen, Projekte werden gestrichen, Mieter suchen vergeblich nach bezahlbarem Wohnraum. Die Krise ist nicht länger ein Problem einzelner Branchen – sie ist ein gesamtgesellschaftliches Thema geworden.
Chancen für die Bauwirtschaft
Die Baubranche durchlebt derzeit eine ungewöhnlich Krise, die viele Unternehmen mit Sorgen und Unsicherheit erfüllt. Die Ursachen sind vielfältig: Angefangen bei einer schwächelnden Konjunktur bis hin zu politischen Unsicherheiten. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, Aufträge zu erfüllen und gleichzeitig die Zukunft ihrer Mitarbeitenden zu sichern. In dieser Zeit der Krise möchte das Baugewerbe Magazin die Stimme der Bauunternehmen stärken und hat die Aktion BauZukunft ins Leben gerufen. Ziel dieser Initiative ist es, den Unternehmen ein Forum zu bieten, um ihre Wünsche und Forderungen an Politik und Gesellschaft zu kommunizieren.
Dieser Artikel erschien zuerst in der September-Ausgabe des Baugewerbe Magazins.












