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Artikel und Hintergründe zum Thema

Baugewerbe INTERNATIONAL

Kai Ingmar Link,

Liebherr erhält Rekordauftrag: 475 Maschinen für Fortescue Mining

Auf der MINEexpo 2024 in Las Vegas unterzeichneten Liebherr und der australische Bergbaukonzern Fortescue einen historischen Vertrag über die Entwicklung und Lieferung von 475 Baumaschinen. Mit einem Gesamtvolumen von rund 2,5 Milliarden Euro markiert dieser Auftrag den größten in der 75-jährigen Firmengeschichte von Liebherr.

Ein wegweisender Schritt im Bereich der Off-Highway- und Schwerlastmaschinen: Der Prototyp eines lokal emissionsfreien und autonomen T 264 Muldenkippers von Liebherr in Zusammenarbeit mit Fortescue wurde auf der wichtigsten Messe für Bergbau MINExpo 2024 in Las Vegas (USA) erstmals präsentiert. © Liebherr

Liebherr - Umfang des Auftrags:

  • 360 batterieelektrische und autonome Muldenkipper
  • 55 Elektrobagger
  • 60 batterieelektrische Planierraupen

Diese Maschinen sollen künftig in Fortescues Minen in Australien eingesetzt werden und bilden die weltweit größte emissionsfreie Mining-Flotte.

Liebherr und Fortescue - Dekarbonisierung im Bergbau

Die Kooperation zwischen Liebherr und Fortescue, die 2022 begann, zielt darauf ab, fossile Brennstoffe in der Bergbauindustrie überflüssig zu machen. Bis 2030 streben beide Unternehmen einen vollständig emissionsfreien Bergbau an.

Liebherr - Technologische Innovationen

Ein Highlight der MINEexpo 2024 war die Präsentation des Prototyps des ersten batterieelektrischen und autonomen Muldenkippers T 264. Dieser ist mit einem Batteriesystem von Fortescue und einer gemeinsam entwickelten Autonomielösung für den fahrerlosen Betrieb ausgestattet.

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Liebherr - Weltweite Fertigung und Service

Es ist der größte Einzeldeal in der 75-jährigen Geschichte der Firmengruppe: Dr. Willi Liebherr unterzeichnet mit Dr. Andrew Forrest den Vertrag zur erweiterten Partnerschaft zwischen Liebherr und dem australischen Bergbau-Unternehmen Fortescue © Liebherr

Die Produktion der Maschinen erfolgt an verschiedenen Liebherr-Standorten weltweit:

  • Colmar (Frankreich) und Newport News (USA): Entwicklung von Mining-Baggern und Mining-Muldenkippern
  • Biberach und Kirchdorf (Deutschland): Fertigung von Hydraulikzylindern, Getrieben und elektronischen Komponenten
  • Telfs (Österreich): Entwicklung und Produktion der Planierraupen

Liebherr - Emissionsfreie Planierraupen und Elektrobagger

Die 60 Planierraupen vom Typ PR 776 werden mit Fortescue-Batteriesystemen ausgestattet, um einen emissionsfreien Betrieb zu gewährleisten. Auch die 55 Elektrobagger vom Typ R 9400 E tragen zur Emissionsreduzierung bei.

Liebherr - Vorreiterrolle bei Dekarbonisierung und Maschinenautonomie

Dr. Jörg Lukowski, Executive Vice President von Liebherr-Mining Equipment, betonte: "Wir sind stolz darauf, einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung, aber auch zur Autonomie von Schwermaschinen leisten zu können." Liebherr ist der erste Anbieter, der einen emissionsfreien Antrieb mit einer vollständig autonomen Transportlösung kombiniert.

Liebherr - Nachhaltigkeit und Digitalisierung

Liebherr verfolgt eine ganzheitliche Dekarbonisierungsstrategie, die auch den Herstellungsprozess und das End-of-Life-Management von Maschinen berücksichtigt. Das Liebherr-Remanufacturing-Programm ermöglicht die Wiederaufbereitung gebrauchter Maschinenkomponenten, wodurch erhebliche Mengen an Rohstoffen, Energie und CO2 eingespart werden können.

Im Bereich der Digitalisierung präsentierte Liebherr auf der MINEexpo das Fernsteuerungssystem LiReCon, mit dem eine Planierraupe in Österreich von Las Vegas aus ferngesteuert wurde.

475 Liebherr-Maschinen und ein Team für ein gemeinsames Ziel: Liebherr und Fortescue wollen der weltweit erste Anbieter von einer lokal emissionsfreien und zugleich autonomen Maschinenflotte für die Rohstoffgewinnung auf dem Miningmarkt werden. © Liebherr

Dieser Rekordauftrag unterstreicht Liebherrs Position als Innovationsführer im Bereich emissionsfreier und autonomer Baumaschinen und treibt die Dekarbonisierung im Bergbau maßgeblich voran.

Alternative Antriebe für Baumaschinen: Ein Weg in die Zukunft

Alternative Antriebe von Baumaschinen sind nur eine Initiative der Baubranche, trotz Krise neue Wege für eine nachhaltige Zukunft zu finden. Elektro-Motoren, Wasserstoffmotoren und Hybridantriebe werden immer mehr entwickelt, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren und CO2-Neutralität zu erreichen. Doch damit stößt der Innovationsgeist der Branche noch lange nicht am Ende.

Ein Zeichen in der Baukrise: die Aktion BauZukunft

Die Baubranche durchlebt derzeit eine ungewöhnlich Krise, die viele Unternehmen mit Sorgen und Unsicherheit erfüllt. Die Ursachen sind vielfältig: Angefangen bei einer schwächelnden Konjunktur bis hin zu politischen Unsicherheiten. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, Aufträge zu erfüllen und gleichzeitig die Zukunft ihrer Mitarbeitenden zu sichern. In dieser Zeit der Krise möchte das Baugewerbe Magazin die Stimme der Bauunternehmen stärken und hat die Aktion BauZukunft ins Leben gerufen. Ziel dieser Initiative ist es, den Unternehmen ein Forum zu bieten, um ihre Wünsche und Forderungen an Politik und Gesellschaft zu kommunizieren.

Die Herausforderungen der Bauindustrie: Eine Analyse der aktuellen Baukrise

Das Baugewerbe sieht sich gegenwärtig mit einer Reihe von Herausforderungen konfrontiert, die als "Baukrise" bezeichnet werden müssen. Diese Krise hat weitreichende Auswirkungen auf verschiedene Aspekte der Baubranche, angefangen bei der Materialbeschaffung bis hin zur Fertigstellung von Bauprojekten. In diesem Artikel werfen wir einen genauen Blick auf die Ursachen, Auswirkungen und potenziellen Lösungsansätze für die aktuelle Baukrise.

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