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Artikel und Hintergründe zum Thema

bauma 2025

Thorsten Block,

Kobelco - Märkte gewinnen wieder an Fahrt

"Tatsächlich waren es begeisternde Tage in München," so das eindeutige bauma-Fazit von Hanns Markus Renz, Business Director D-A-CH von Kobelco Construction Machinery Europe. "Das Wetter passte, unser neues Präsentationskonzept ging sehr gut auf, und alle Kontakte und Gespräche zeigten eine zurückkehrende positive Grundstimmung am Markt, was uns vor allem auch in der Breite überraschte."

In der "K-EYE PRO"-Demonstration zeigte Kobelco, wie das KI-gestützte System gefährdete Personen von statischen Objekten unterscheidet und dadurch Arbeiten sicherer und effizienter macht. © Kobelco

Weit über 20 Maschinen aller Größenklassen hatte der Kettenbagger-Spezialist mit nach München gebracht und präsentierte sie dort mit einschlägigen Anbaugeräten, was wiederum einen großen Praxisbezug zu den Anwenderbranchen sicherte. "Es war tatsächlich für jeden etwas dabei, das zeigten schnell auch die Rückmeldungen unserer anwesenden Händler, die ihrem spezifischen Kundenkreis immer einen passenden Mix aus Neuheiten und Weiterentwicklungen bieten konnten."

Entsprechend positiv auch der Geschäftsverlauf: "Es ist immer ein gutes Zeichen, wenn Sie als regionaler Vertriebsleiter bereits auf der Messe ihre Disposition und den Maschinenzulauf der nächsten Monate mehrmals überarbeiten müssen, um konkreten Anfragen zu entsprechen," unterstreicht Hanns Markus Renz.

Kleiner Bagger ganz groß: Hoch hinaus auf engstem Raum geht es mit der in München erstmals präsentierten Kurzheck-Longfront Kobelco SK135SRDLC-7. © Kobelco

Besonders erfreulich sei dabei eine spürbare Investitionsbereitschaft quer durch alle Branchen und vor allem unabhängig von der Unternehmensgröße. "Einmal mehr scheint sich 'Kollege Trend' geirrt zu haben, gleichzeitig werden allerdings auch die Effekte der im Messevorfeld angekündigten Investitionsprogramme vielfach überschätzt. Niemand rechnet mit dem großen Milliarden-Boost, solange die grundsätzlichen Probleme im bürokratischen Aufwand und Genehmigungsstau nicht angegangen werden. Die Investitionen bleiben auf allen Ebenen eher langfristig angelegt. Es geht um notwendige Erneuerungen im Maschinenpark oder betriebliche Optimierungen durch moderne Gerätetechnik," so Renz auch mit Blick auf im Messevorfeld angebahnte und in München feierlich vollzogene Übernahmen.

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Anschauliche Präsentationen

Wie moderne Technologien Betriebsabläufe sicherer, nachhaltiger und wirtschaftlicher machen können, zeigte Kobelco erstmals in themenbezogenen "Pavillons" und Maschinen-Demonstrationen. Neben "grünen Lösungen", wie batterie-elektrischen Baggern sowie Alternativ-Kraftstoffen, wie den bereits aktuell für alle Kobelco-Modellen zugelassenen HVOs oder zukünftigen Wasserstoff-Lösungen, standen innovative Assistenz- und Steuerungssysteme für einen effizienteren und sichereren Baustellenbetrieb im Vordergrund.

Bereits in Japan im Einsatz ist die Kobelco-Fernsteuerungsplattform "K-DIVE", über die von der baumaaus Bagger in Dänemark und Japan gesteuert wurden. © Kobelco

Neben der Echtzeitverwiegung "K-LOAD", die Ladespiele deutlich beschleunigt, wurden das kamera- und KI-gestützte Antikollisions-System "K-EYE PRO" und die Kobelco-Fernsteuerungsplattform "K-DIVE" live am Stand präsentiert. "Unsere Entwicklungsabteilungen arbeiten seit Jahren intensiv an diesen Lösungen, die wir bereits erfolgreich in unserem Heimmarkt Japan eingeführt haben," erklärt Olivier Rasmont, General Manager Product Marketing im europäischen Kobelco-Vertrieb.

"In München konnten wir zeigen, wie wir damit den Baggerführer und das Baustellenpersonal spürbar entlasten oder ganz neue Möglichkeiten durch den Remote-Betrieb unserer Kettenbagger mit den unterschiedlichsten Anbaugeräten schaffen." Gerade "K-Dive", über dessen 1:1-Cockpit während der bauma in Echtzeit reale Bagger in Dänemark und Japan gesteuert wurden, trifft auf großes Interesse auch unter europäischen Anwendern: Einsatzgebiete sind unter anderem kontaminierte Arbeitsbereiche – das schnelle Wechseln zwischen mehreren Zielgeräten ermöglicht allerdings auch den gezielten Einsatz hochqualifizierter Baggerführer an mehreren Maschinen am selben oder selbst unterschiedlichen Standorten.

Technologischer Brückenschlag

In München übernahm der Bürener Abbruch- und Sanierungsspezialist TG Umwelttechnik mit dem SK520NLC-11E und dem SK350NLC-11E mit "K-LOAD"-Ausführung zwei weitere Kobelco-Bagger in ihre Baggerflotte (v.l.): Tobias Großmann, TG Umwelttechnik, KCME-Geschäftsführer Makoto Kato und Max Thomas, Thomas Baumaschinen, Werl. © Kobelco

Boten die Themenpavillons den bauma-Besuchern detaillierte Einblicke in die Entwicklungsarbeit des Kettenbaggerspezialisten, nutzte Kobelco die bauma auch, um seine speziell an den europäischen Markt angepasste Technik zu präsentieren. Einen Schwerpunkt bildete dabei die Abbruchtechnologie, wo der japanische Marktführer auch in Europa konsequent am Ausbau seines vielfältigen OEM-Angebots arbeitet.

Gezeigt wurde unter anderem der hochflexible 50-t-Longfrontbagger SK400DLC-11E, der dank NEXT-Wechselausleger mit hohen Werkzeuggewichten bis in über 25 Meter Höhe bzw. im Fundamentabbruch arbeitet. Rückbau und Räumen im Bodenangriff übernehmen der Kobelco SK300NLC-11E mit neuem geradem Ausleger sowie der 55-Tonner Kobelco SK520NLC-11E mit direkt am Ausleger montierter 8-t-Abbruchschere.

Freuen sich über einen gelungenen Kobelco-Auftritt auf der BAUMA (v.l.): Olivier Rasmont, General Manager Product Marketing, KCME-Geschäftsführer Makoto Kato und D-A-CH Business Direktor Hanns Markus Renz. © Kobelco

Große Aufmerksamkeit galt der erstmals präsentierten Kurzheck-Longfront Kobelco SK135SRDLC-7: In Japan bereits erfolgreich am Markt, ermöglicht der 18,5 t schwere Bagger mit einer Bolzenhöhe von 11,5 Meter und einem Werkzeuggewicht bis rund 1,5 Tonnen effizientes Arbeiten auch auf sehr engen Baustellen. "Tatsächlich erhielten wir viele Anfragen zu diesem Modell und prüfen gemeinsam mit unseren Händlern derzeit die Einführung auch in unserer Region," erklärt D-A-CH-Vertriebsleiter Hanns Markus Renz.

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