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Artikel und Hintergründe zum Thema

Konjunkturausblick 2026

Kai Ingmar Link,

Vogt: "Wir bleiben optimistisch"

Die Bauwirtschaft steht an einem Wendepunkt. Nach Jahren geprägt von Kostensteigerungen, Auftragsrückgängen und politischer Unsicherheit richtet sich der Blick nun auf 2026.

Andre Vogt ist zusammen mit seinem Vater Wolfgang Vogt sowie Peter Schauerte Teil der Geschäftsführung der VOGT GmbH & Co. KG und ist dort für die Vertriebsleitung zuständig. Mit Andre ist 2014 bereits die vierte Generation in das Familienunternehmen eingestiegen, welches in diesem Jahr sein 100 jähriges Jubiläum feiert. © Vogt

Zwischen anhaltender Krise und vorsichtiger Zuversicht stellt sich für viele Unternehmen dieselbe Frage: Bleibt der Druck hoch – oder beginnt eine Phase der Stabilisierung?

Im Interview sprechen wir darüber, wie die Branche das Jahr 2026 einschätzt, welche wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen entscheidend werden und wo trotz aller Herausforderungen neue Perspektiven entstehen. Es geht um Zahlen und Trends – aber auch um Stimmungen, Erwartungen und konkrete Handlungsoptionen für die Praxis

Baugewerbe Magazin: Wie blicken Sie auf das kommende Geschäftsjahr: Welche Entwicklungen erwarten Sie für Ihr Unternehmen und für die Baubranche insgesamt?

Andre Vogt, Geschäftsführer bei Vogt: Auch für das kommende Jahr bleiben wir optimistisch. In der Baubranche geht der Trend klar zur ganzjährigen und vielseitigen Nutzung der Trägerfahrzeuge, um ein größtmögliches Leistungsspektrum abzudecken. Unsere weiterentwickelten hydraulischen Mulcher, Astsägen, Heckenscheren und die automatisierten Fällgreifer sorgen daher für eine verstärkte Nachfrage. Aufgrund des Fachkräftemangels und hohem Termindruck sind effiziente, sichere und komfortable Arbeitsverfahren gefordert. Mit unserem breiten und umfassenden Programm für die professionelle Landschaftspflege sehen wir uns auch in Zukunft gut aufgestellt.

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BGW: Welche größten Herausforderungen erwarten Sie im kommenden Jahr für Ihr Unternehmen?

Vogt: Durch generell stagnierende oder sinkende Nachfrage im Markt wird der Vertrieb in der Baumaschinen- und GaLaBau-Branche immer herausfordernder. Dennoch gelingt es uns erfreulicherweise weiterhin, dank innovativer Technik, ein spezialisiertes Produktprogramm und kundenorientierten Lösungen zusätzliche Marktanteile zu gewinnen. Ein wichtiger Faktor ist dabei sicherlich ein professioneller und zuverlässiger After-Sales-Service, mit dem wir unseren Kundenstamm weiter ausbauen konnten.

BGW: Welche Erwartungen haben Sie an Politik, Auftraggeber und die Branche insgesamt für das kommende Jahr?

Vogt: Sicherlich ist auch unsere Branche abhängig von politischen Entscheidungen und bürokratischen Überregulierungen. Daher hoffen wir auf langfristig stabile politische Rahmenbedingungen und den Abbau der Bürokratie, damit auch unsere Kunden wirtschaftlich planen können und die gesamte Branche verlässliche Zukunftsaussichten bekommt.

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