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Artikel und Hintergründe zum Thema

Beplankung

Damir Mioc,

James Hardie - Fassade als Statement

Innovative Fassadenmaterialien machen das neue Verwaltungsgebäude der Holzhaus Fabrik in Breisach am Rhein zu einem Hingucker. © James Hardie

Die Beplankung eines in Holzrahmenbauweise errichteten Bürogebäudes mit den neu im Markt eingeführten 11 mm dicken Hardie-Panel-Fassadentafeln aus Faserzement zeigt, wie sich architektonischer Anspruch, Funktionalität und Nachhaltigkeit miteinander verbinden lassen.

Innovative Fassadenmaterialien machen das neue Verwaltungsgebäude der Holzhaus Fabrik in Breisach am Rhein zu einem Hingucker. Wie es sich für ein modernes Unternehmen aus dieser Branche gehört, wurde der Neubau in Holzrahmenbauweise errichtet. Der Gewerbebau punktet mit klarer Gestaltung und funktionaler Raumaufteilung.

Besonders prägnant ist die Kombination aus einer dunklen Doppelrhombus-Holzfassade und großformatigen, schwarzen Hardie Panel Fassadentafeln. "Eine Putzfassade kennt jeder. Wir wollten verschiedene Oberflächen zeigen und haben uns bewusst für eine Gestaltung mit zwei unterschiedlichen Materialien entschieden", erklärt Heiko Dietzenbach, einer der beiden Unternehmensgründer. "An der Stirnseite des Gebäudes setzen wir auf eine Fssade aus Holz, während die seitlichen Fassadenflächen links und rechts mit Panels gestaltet sind. So können wir unseren Kunden die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten aufzeigen und demonstrieren, welche Wirkung großformatige Fassadentafeln (3.048 mm x 1.220 mm) erzielen können."

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Brandschutz und Nachhaltigkeit

Das gesamte Bürogebäude wurde als Bemusterungszentrum konzipiert, mit unterschiedlichen Bodenbelägen, Wand- und Deckenbekleidungen sowie verschiedenen Fassadenmaterialien. "Bei der Auswahl der Materialien haben wir auch auf Nachhaltigkeit und Brandschutz geachtet", sagt Dietzenbach. Da der Neubau direkt an die Produktionshalle angrenzt, war für die Fassadenbekleidung ein nicht brennbarer Baustoff vorgeschrieben. "Der Vorteil dieser Faserzement-Fassadentafeln ist, dass sie nicht brennbar sind."

Als Baustoff der Baustoffklasse A2-s1, d0 können die großformatigen Panels (3.048 mm x 1.220 mm) für Fassaden in allen Gebäudeklassen eingesetzt werden. Ihre Oberflächen sind pflegeleicht, witterungsbeständig und mit einer lichtechten Farbbeschichtung versehen, so dass nachhaltige Lösungen realisiert werden können. Darüber hinaus sorgen geringe Wartungskosten über die gesamte Lebensdauer des Gebäudes für eine hohe Wirtschaftlichkeit. James Hardie bestätigt dies mit einer 15-jährigen Garantie gegen Bruch und Abblättern.

Auch mit den Panel-Fassadentafeln konnten die Unternehmer ihren Nachhaltigkeitsansatz realisieren. Der Hersteller verwendet für seine Hardie-Plank- und Hardie-Panel-Fassadenbekleidungen einen Faserzement mittlerer Dichte. Dadurch werden die CO2-Emissionen reduziert. Die nachhaltigen Eigenschaften dieser Fassadenlösungen wurden mit der Environmental Product Declaration (EPD) zertifiziert. Die EPD stellt sicher, dass diese Fassadentafeln auf allen Gebäuden installiert werden können, die nach dem Gebäudezertifizierungssysteme von DGNB, BNB, BREEAM und LEED bewertet werden sollen.

Dünn und robust

Beim Bau des Bürogebäudes der Holzhaus Fabrik kamen erstmals die neu im Markt eingeführten 11 mm dicken, großformatigen Fassadentafeln zum Einsatz, die sich durch Stabilität und Widerstandsfähigkeit auszeichnen. Architekten und Planer profitieren damit von einem erweiterten Einsatzspektrum. So ist nun auch der Einsatz in Regionen mit erhöhten Windlasten möglich. Denn mit einer höheren Biegefestigkeit bieten die Fassadentafeln gute Voraussetzungen, um dem Sog (negativer Winddruck) auf der windabgewandten Seite zu widerstehen. Außerdem sind sie auf Stoßfestigkeit (unter anderem auch mit Bällen) geprüft. Das bedeutet, dass sie Ballwürfen oder festen Stößen standhalten.

In den unmittelbar an die Produktionshalle angrenzenden Brandabschnittsbereichen wurden die Panels auf einer Metallunterkonstruktion montiert, während in allen anderen Bereichen eine Holzunterkonstruktion verwendet wurde. Die Befestigung der Panels erfolgte mit farblich abgestimmten Panel-Nieten auf der Metallunterkonstruktion bzw. mit Schrauben auf der Holzunterkonstruktion. Die Montage erwies sich als unkompliziert und zügig, was den gesamten Prozess effizient machte. Aber auch eine mechanische, verdeckte Befestigung mit dem Panel-Conceal-System ist möglich.

Moderne Farbpalette

Planer verfügen auch bei den neuen 11 mm dicken Panel-Produkten über eine große Designfreiheit. Unterstützt wird dies durch eine moderne Farbpalette mit sechs Standardfarben sowie der Möglichkeit, Sonderfarben nach individuellen Kundenwünschen aus einer Vielzahl von Farbordnungssystemen wie RAL und NCS zu realisieren.

Für Geschäftsführer Heiko Dietzenbach ist die Entscheidung für die Fassadentafeln eine gute Wahl gewesen: "Wir haben die Panels hier zum ersten Mal eingesetzt und sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Die Verarbeitung ist unkompliziert, und die Optik kann sich wirklich sehen lassen. Alles in allem eine ansprechende Lösung, die wir unseren Kunden weiterempfehlen werden", fasst er zusammen.

Dieser Artikel erschien zuerst in der September-Ausgabe des Baugewerbe Magazins.

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