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Artikel und Hintergründe zum Thema

Klimaschutz 2025

Kai Ingmar Link,

Weber Saint-Gobain und Scania lassen Sand zu Mörtel werden

Mit dem Ziel, 20.000 Tonnen gebrauchten Sand aus der Gießerei von Scania im Jahr 2025 für die Mörtelproduktion bei Weber Saint-Gobain zu verwenden, anstatt ihn auf Deponien zu entsorgen, trägt diese Initiative zur Schonung natürlicher Ressourcen bei.

Scania verfolgt das übergeordnete Ziel, den Wandel hin zu einem nachhaltigen Transportsystem voranzutreiben. © Scania

Scania verfolgt das übergeordnete Ziel, den Wandel hin zu einem nachhaltigen Transportsystem voranzutreiben. Ein wesentlicher Bestandteil ist die Einführung kreislauforientierter Geschäftsmodelle, die eine maximale Nutzung bestehender Ressourcen ermöglichen und Abfall reduzieren. Da die Produkte von Weber hauptsächlich aus natürlichen Zuschlagstoffen wie Sand und Kies bestehen – Ressourcen, die zwar verfügbar, aber begrenzt sind –, setzt das Unternehmen seit vielen Jahren auf die Suche nach Alternativen zu Primärsand, um eine nachhaltigere Wirtschaft zu etablieren und Umweltbelastungen zu verringern.

Durch die Zusammenarbeit mit Weber wird der gebrauchte Sand aus der Gießerei von Scania nun für die Herstellung von Mörtel genutzt, anstatt auf Deponien zu landen. "Effizient mit den begrenzten Ressourcen unserer Erde umzugehen und ihre Lebensdauer zu verlängern, ist ein wichtiger Schritt zur Reduzierung der Umweltbelastung. Die Wiederverwendung großer Mengen Sand, die beim Gießen von Motorkomponenten benötigt werden, ist eine von vielen Maßnahmen, mit denen Scania eine führende Rolle beim Wandel zu nachhaltigem Transport einnimmt", erklärt Fredrik Nilzén, Leiter Nachhaltigkeit bei Scania.

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Die Transporte haben bereits begonnen, und bis 2025 werden jährlich rund 20.000 Tonnen Sand über eine Strecke von 150 Kilometern zwischen Scania in Södertälje und Weber Saint-Gobain in Vingåker transportiert. Dies entspricht drei voll beladenen Lkw pro Tag. Da es sich um Rückfrachten aus Stockholm handelt, bei denen die Lkw sonst leer zurückfahren würden, hat dieser Transportprozess einen positiven Klimaeffekt.

Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 03_2025.

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