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Artikel und Hintergründe zum Thema

NordBau 2025

Kai Ingmar Link,

Bauen vernetzt denken: Digitale Impulse in Neumünster

Wenn Bauprozesse effizienter, transparenter und besser vernetzt ablaufen sollen, rückt die Digitalisierung ins Zentrum unternehmerischer Entscheidungen.

Die NordBau 2025 in Neumünster greift diesen tiefgreifenden Strukturwandel auf und schafft mit der Ausstellung „IT am Bau / BAU DIGITAL“ in Halle 1 einen klaren Raum für die digitale Transformation der Bauwirtschaft. © Pelemedia (Symbolbild)

Die NordBau 2025 in Neumünster greift diesen tiefgreifenden Strukturwandel auf und schafft mit der Ausstellung „IT am Bau / BAU DIGITAL“ in Halle 1 einen klaren Raum für die digitale Transformation der Bauwirtschaft. Die Initiative der Gesellschaft zur Förderung des Deutschen Baugewerbes (GFB) und des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB) zeigt, wie digitale Lösungen zum Schlüssel für zukunftsfähiges Planen, Bauen und Verwalten werden.

Digitale Systeme als Rückgrat moderner Bauprozesse

Die Digitalisierung verändert nicht nur den Bau selbst, sondern auch seine Vor- und Nachbereitung – von der Angebotsphase über die Bauausführung bis zur finalen Abrechnung. In Halle 1 der NordBau 2025 finden Fachbesucher zahlreiche Komplettlösungen, die Arbeitsabläufe im Büro und auf der Baustelle vernetzen. Bauhandwerksbetriebe, Planungsbüros und mittelständische Bauunternehmen erhalten so praxisnahe Einblicke in Anwendungen, die den Alltag spürbar vereinfachen – etwa durch digitale Kalkulationssysteme oder automatisierte Auftragsnachbereitung.

Architekten und Ingenieure profitieren dabei besonders von spezialisierten Anwendungen zur Mengenermittlung im Hochbau. Diese Tools bieten nicht nur eine präzise Grundlage für Planung und Kostenschätzung, sondern lassen sich nahtlos in bestehende digitale Systeme integrieren.

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Maschinen, Menschen, Daten – Alles im digitalen Fluss

Ein zentrales Thema der Ausstellung „BAU DIGITAL“ ist die Digitalisierung des Geräte- und Maschinenmanagements. Die gezeigten Lösungen gehen weit über klassische Ortungssysteme hinaus. Intelligente Anwendungen ermöglichen eine lückenlose Maschinendatenerfassung – inklusive Zugangskontrolle, Ferndiagnose und Diebstahlschutz. Ergänzt wird dies durch Systeme zur automatisierten Maschinenabrechnung, die via GPS-Tracking und App exakt nachvollziehen, welche Geräte wann und wo im Einsatz waren.

Auch die logistische Komponente spielt eine entscheidende Rolle: Mit vernetzten Plattformen zur Koordination von Teams, Fahrzeugen und Maschinen wird die Baustelle nicht nur effizienter, sondern auch sicherer und ressourcenschonender. Das Ergebnis: weniger Leerläufe, klare Zuständigkeiten und ein besseres Verständnis für den gesamten Bauprozess in Echtzeit.

Präzision auf dem neuesten Stand – Digitalisierung in der Vermessung

Wo gebaut wird, braucht es exakte Daten. Deshalb widmet sich ein weiterer Teil der Ausstellung der Digitalisierung im Vermessungswesen. Moderne Steuerungssysteme lassen sich schnell an Baumaschinen wie Baggern installieren und eröffnen eine neue Dimension der Aushubplanung. Ergänzende Softwarelösungen ermöglichen es, sämtliche Maschinenbewegungen transparent zu dokumentieren und gezielt zu analysieren.

Durch die Kombination aus Geoinformationssystemen (GIS) und branchenspezifischer Software können alle vermessungsrelevanten Aufgaben effizient in die täglichen Arbeitsabläufe eingebettet werden – ein Vorteil, der besonders im Tiefbau und bei Infrastrukturprojekten immer mehr an Bedeutung gewinnt.

NordBau 2025 als Impulsgeber der digitalen Bauwende

Die Ausstellung „IT am Bau / BAU DIGITAL“ zeigt eindrucksvoll, wie weit digitale Lösungen in der Bauwirtschaft bereits greifen und wie groß ihr zukünftiges Potenzial ist. Vom 10. bis 14. September bietet die Messe in Neumünster die Gelegenheit, sich intensiv zu informieren, in Dialog mit Lösungsanbietern zu treten und konkrete Impulse für die Weiterentwicklung des eigenen Betriebs mitzunehmen.

Dabei wird deutlich: Die Digitalisierung ist längst kein Zukunftstrend mehr – sie ist Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg, nachhaltige Prozesse und moderne Arbeitskultur. Wer heute baut, muss digital denken. Und wer die NordBau besucht, sieht, wie das in der Praxis funktioniert.

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