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Artikel und Hintergründe zum Thema

Hochbrücke Horb:

Kai Ingmar Link,

Brückenpfeiler wachsen dank Porr in die Höhe

Seit der Grundsteinlegung für die Neckartalbrücke Horb im April laufen die Arbeiten auf Hochtouren. Der Porr Ingenieurbau und Stump-Franki Spezialtiefbau arbeiten mit Leidenschaft Hand in Hand. Die Spezialtiefbauarbeiten südlich des Neckars bereits fast abgeschlossen. Das südliche Widerlager Achse 70 ist betoniert. In vertrauensvoller Zusammenarbeit mit dem Bauherrn, dem Regierungspräsidium Karlsruhe, und dem Planer gestaltet das Baustellen-Team den Baufortschritt: Die ersten Brückenpfeiler wachsen in die Höhe.

Im Projekt Hochbrücke Horb sind die Spezialtiefbauarbeiten südlich des Neckars sind so gut wie abgeschlossen. © Porr

Die Pfeilerschalung für Achse 60 klettert planmäßig im Wochentakt in Richtung Himmel. Über zehn Meter ragt sie bereits aus dem Boden; geplant ist eine Höhe von rund 30 Metern. Darüber hinaus hat der Aufbau des bodengestützten Traggerüstes begonnen. Für die Hilfspfeiler wurden knapp 30 Meter tiefe Löcher gebohrt, die im Anschluss armiert und mit Beton gefüllt werden. Acht Bohrpfähle kommen pro Fundament zum Einsatz, die später die 667 m lange Brücke über das Neckartal tragen werden. In den kommenden Wochen sollen die Bohrpfahlarbeiten im ersten Bauabschnitt abgeschlossen werden. In diesem Zeitraum soll laut Porr auch der Baubeginn für den ersten Pylonpfeiler starten.

Zum Einsatz für die Spezialtiefbauarbeiten kommen die zwei Drehbohranlagen BG 45 und LB 36. © Porr

Einsatz für das "große Besteck"
Da der Baugrund aus Auffüllungen, verwittertem Fels und Mergel besteht und die Pfähle schließlich im Fels einbinden, ist in Hinblick auf die Geräte das „große Besteck“ gefragt: Zum Einsatz für die Spezialtiefbauarbeiten setzen die Verantwortlichen auf die zwei Drehbohranlagen BG 45 und LB 36. Sie zählen zu den größten und leistungsstärksten Bohrgeräten in Deutschland. Aufgrund der Hanglage ist das Umsetzen der Geräte eine Herausforderung für sich. Das gilt auch für die Belieferung von Bewehrungskörben und Transportbeton über die Baustraßen, die in Serpentinen angeordnet sind. Das Team ist sich sicher, die diese anspruchsvollen logistischen Aufgaben routiniert mit Erfahrung meistern zu können.

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Die ersten Brückenpfeiler wachsen in die Höhe. © Porr

Baustelle als BIM-Pilotprojekt
Die Baustelle ist vom Auftraggeber als BIM-Pilotprojekt initiiert worden. In enger Zusammenarbeit zwischen dem Bauherrn, Porr und dem Planer werden maßgeschneiderte Lösungen entwickelt. Der Einsatz von BIM ermöglicht allen Projektbeteiligten, gemeinsam an einem integrierten Datenmodell zu arbeiten und garantiert eine reibungslose, effiziente Projektkoordination.

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