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Artikel und Hintergründe zum Thema

bauma 2025

Kai Ingmar Link,

Simex erneuert seine Leidenschaft für Innovation

bauma München – die bedeutendste Fachmesse der Erdbewegungsbranche mit strategischer Relevanz, hoher Besucherzahl, zahlreichen Produktneuheiten und starker medialer Wirkung – ist für Simex stets eine Gelegenheit, technische Qualität, Innovationskraft und Forschungskompetenz unter Beweis zu stellen.

Das Simex Werk - auf der bauma ist viel Technik zu sehen. © Simex

Neben neuen Modellen im Sortiment präsentiert das Unternehmen auch technologische Konzepte, die künftige Entwicklungen aufzeigen.

ART 1000 in der neuen GEN II-Version

Auf der Bauma 2025 wird die neueste Version des ART 1000 vorgestellt – eine patentierte Technologie von Simex zur In-situ-Regeneration von geschädigtem Asphalt. Diese innovative Lösung konzentriert sich auf oberflächennahe Eingriffe zur funktionellen Wiederherstellung von Straßenschäden. Dabei entfällt die Notwendigkeit, gefrästes Material zu entfernen oder neue bituminöse Mischungen hinzuzufügen, da ausschließlich das vorhandene Material genutzt wird. Besonders hervorzuheben ist, dass der Verkehrsfluss nicht komplett unterbrochen werden muss und die Straße unmittelbar nach der Sanierung wieder befahrbar ist.

Während des Fräsvorgangs verwendet das Gerät ein umweltfreundliches chemisches Rejuvenatormittel zur Kalt-Recycling-Behandlung des gewonnenen bituminösen Aggregats. ART besteht aus zwei Trommeln: Die erste dient zum Fräsen und Mischen, die zweite zum Zerkleinern und Aufschließen des Materials.

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Im Einsatz vereint der ART 1000 folgende Prozesse:

Fräsen des geschädigten Straßenabschnitts

Kontrollierte Einspritzung von Rejuvenatoren, abgestimmt auf Frästiefe und Arbeitsgeschwindigkeit

Reduktion des gefrästen Materials auf die optimale Korngröße

Endmischung zur Herstellung einer recycelten bituminösen Mischung

Nach der Regeneration wird das Material direkt in die gefräste Spur eingebracht und kann sofort mit einer Walze oder Rüttelplatte verdichtet werden.

Hervorzuheben ist, dass beispielsweise bei Reparaturen nach der Verlegung von Glasfaserkabeln der Einsatz von Zementmörteln in begrenztem Verhältnis zum Gesamtvolumen des gefrästen Asphalts die Endqualität der Sanierung nicht beeinträchtigt.

Zusätzlich zu den logistischen Vorteilen auf der Baustelle und für den Verkehrsfluss bietet die ART 1000-Technologie weitere wesentliche Vorteile:

Reduzierung der Kosten für den Kauf und Transport neuer Rohstoffe durch ausschließliche Nutzung des vorhandenen bituminösen Materials vor Ort.

Umweltfreundlichkeit durch 100 % Wiederverwertung des Bestandsmaterials sowie Reduzierung des Baustellenverkehrs infolge des verringerten Materialtransports.

Schnelle und langlebige Oberflächensanierung, die eine effiziente und kostengünstige Planung ermöglicht.

NEU - ART 1000 – GEN II: Onboard-Technologie und Regenerationskontrolle

In den letzten Jahren hat Simex die Bordelektronik des ART 1000 weiterentwickelt, um den Anforderungen von Straßenbaustellen noch besser gerecht zu werden.

Die neu hinzugefügte Video-Schnittstelle verbessert die Verbindung zwischen Bediener und ART 1000-Technologie. Diese zeigt in Echtzeit Werte wie gefräste Meter, Additivdosierung pro Meter sowie den tatsächlichen Verbrauch an. Der Bediener kann eine exakte Menge an Rejuvenator einstellen (mit einer Genauigkeit von 0,1 l/min), angepasst an die Herstellerangaben und Umgebungsbedingungen der Baustelle. Die Simex-Software kalibriert die Additivdosierung automatisch basierend auf der Geschwindigkeit der Trägermaschine.

Das Steuerdisplay wird durch eine LED-Anzeige oberhalb des Geräts ergänzt, die dem Bediener eine ergonomische Kontrolle der optimalen Arbeitsgeschwindigkeit ermöglicht. Die acht LEDs zeigen stufenweise an, ob die Geschwindigkeit zu niedrig, optimal (grün markiert) oder zu hoch ist.

Leicht entfernbarer Additivtank für einfache Wartung

Der 100-Liter-Hecktank ist nun seitlich entnehmbar und besitzt am Boden eine Ablassschraube zur einfachen Entleerung. Zudem ermöglicht seine seitliche Bewegung einen verbesserten Zugang zum Zerkleinerungstrommel-Fach zur Reinigung und Wartung.

Neues Materialkontrollgitter für einfache Demontage

Das Gitter zur Festlegung der Korngröße des Materials nach der zweiten Trommel ist jetzt seitlich herausnehmbar, wodurch Wartung und Reinigung am Tagesende erleichtert werden. Das gesamte System wurde so konzipiert, dass ein sicherer und einfacher Zugang zur Zerkleinerungstrommel gewährleistet ist.

Die Evolution in der Versorgungsbranche: Simex beschleunigt die Entwicklung neuer Schneidscheiben für Radfräsen. Ziel: Höhere Produktivität und Präzision bei reduziertem Verschleiß.

Simex - Entwicklung neuer Radfräsen für Mini- und Mikrograbenfräsungen

Im Gegensatz zur herkömmlichen Grabenfräsung ermöglichen Mini- und Mikrograbenfräsungen eine deutlich schnellere Ausführung, weniger Abfallmaterial sowie reduzierte Wiederherstellungszeiten und Kosten. Seit der Markteinführung der ersten Radfräse in Italien im Jahr 1995 ist Simex führend in der Entwicklung von Fräsgeräten für Gräben unterschiedlicher Breiten und Tiefen. Besonders im Bereich der Mini- und Mikrograbenfräsung für Glasfaserinstallationen setzt Simex seine Investitionen gezielt ein.

PCD-Werkzeuge, sowohl für monolithische als auch segmentierte Räder verfügbar

Traditionell wurden für Mikrograbenfräsungen drehende, konische Hartmetall-Werkzeuge verwendet. Diese Lösung hat jedoch ihre Grenzen in der Miniaturisierung des Werkzeugs aufgrund hoher mechanischer Belastung. Um diesem Problem entgegenzuwirken, hat Simex ein Spezialwerkzeug entwickelt, bei dem das Hartmetall mit gesintertem polykristallinem Diamant (PCD) beschichtet ist.

Die erhöhte Härte der Diamantoberfläche verlängert die Lebensdauer erheblich, wodurch weniger Wartung erforderlich ist. Zudem erhöht sich die Schnittgeschwindigkeit, was die tägliche Produktivität steigert.

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