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Artikel und Hintergründe zum Thema

Athletendorf aus Massivholz

Jessica Stütz,

Stora Enso fliegt auf den Kulm

Das neue Athletendorf aus Massivholz öffnete bei der FIS Skiflug WM am Kulm erstmalig seine Türen für die teilnehmenden Sportler. Die Nachhaltigkeit, Flexibilität und Schnelligkeit in der Errichtung standen bei der Auswahl und der Nutzung des nachwachsenden Rohstoffs Holz besonders im Vordergrund.

Nachhaltigkeit war neben der schnellen Errichtungszeit und der Flexibilität in der Planung beim gesamten Projekt im Fokus

© OK Kulm

Auf einer Fläche von 2500 m² kamen dabei SylvaTM by Stora Enso CLT Wand- und Deckenelemente zum Einsatz, die vom Holzbau Pitzer-Huber vor Ort installiert wurden. Der Entwurf stammt vom ortsansässigen Architekturbüro Schlömicher.

„Dieses ganzjährig nutzbare Gebäude wurde in nachhaltiger Bauweise errichtet und gewährt uns die notwendige Flexibilität, um die vielen Herausforderungen rund um eine Skiflug-Veranstaltung noch besser bewältigen zu können“, so WM-Projektleiter Christoph Prüller. Zusätzlich zu den Räumen für die Sportler verfügt es auch über ein Lager, Büroräumlichkeiten sowie Sanitäranlagen. „Neben der Funktionalität ist das Gebäude auch ein echter ‚Hingucker‘: Vor allem die sichtbare Holzbauweise verleiht dem Gebäude einen hochwertigen und einladenden Charakter“, so Prüller weiter.

Auf einer Fläche von 2500 m² kamen dabei SylvaTM by Stora Enso CLT Wand- und Deckenelemente zum Einsatz, die vom Holzbau Pitzer-Huber vor Ort installiert wurden

© Stora Enso

Nachhaltigkeit war neben der schnellen Errichtungszeit und der Flexibilität in der Planung beim gesamten Projekt im Fokus. Das Gebäude wurde bereits so entworfen, dass eine Nachnutzung durch die Gemeinde für Veranstaltungen bzw. ortsansässige Vereine einfach umsetzbar ist. Des Weiteren wurden alle Ausschnitte von Fenstern und Türen gleich dazu verwendet, Möbelstücke wie Tische und Stühle für die Möblierung des Gebäudes herzustellen. Die verwendete Menge an Holz speichert somit 290 Tonnen CO2 im Gebäude, welches während des Baumwachstums aus der Atmosphäre aufgenommen wurde, und wächst innerhalb von nur 1 Minute an einem Sommertag in den österreichischen Wäldern nach.

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© OK Kulm

Mit dem neuen Objekt ist auch die Vielzahl an Containern, welche bisher pro Event auf- und abgebaut werden mussten, Geschichte. So werden nicht nur die Transportkosten eingespart, sondern auch die damit verbundenen CO2-Emissionen vermieden und die Gemeinde Bad Mitterndorf freut sich über einen neuen Gemeindetreffpunkt.

Johanna Kairi, Business Development Managerin bei Stora Enso, freut sich besonders über dieses Projekt: „Unsere Projekte bei den bereits vergangenen FIS Nordischen Ski WM’s in Seefeld oder Planica sind dem ÖSV in Erinnerung geblieben und es freut uns besonders, dass sie bei diesem Projekt am Kulm wieder an uns gedacht haben und sich so für eine nachhaltige Lösung sowie die flexible Nachnutzungsmöglichkeit mit dem nachwachsenden Material Holz entschieden haben.“

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