Artikelsuche
Bauwirtschaft Baden-Württemberg: Landesamt für Straßenwesen gefordert
Die Landesvereinigung Bauwirtschaft Baden-Württemberg sieht aufgrund der ungleichen Mittelverteilung für Aus- und Neubaumaßnahmen im Bundesfernstraßenbau unter den einzelnen Regierungsbezirken ein neues personelles Problem auf die Straßenbauverwaltung zurollen. Laut aktuellem Bauprogramm 2014 sind für die Maßnahmen im Regierungsbezirk Tübingen insgesamt 66,6 Mio. Euro vorgesehen, für den Regierungsbezirk Stuttgart dagegen lediglich 10,8 Mio. Euro. Das RP Karlsruhe bekommt 44 Mio. Euro zugewiesen, das RP Freiburg 35,6 Mio. Euro. Um diese Straßenbauprojekte sachkundig zu planen und auszuschreiben braucht es jedoch entsprechendes Fachpersonal. Doch genau daran mangelt es. Dieter Diener, Geschäftsführer der Landesvereinigung erinnert daran, dass das baden-württembergische Verkehrsministerium selbst erst vor wenigen Monaten eingestanden hat, dass die Personaldecke in der Straßenbauverwaltung definitiv zu dünn ist. „Wenn das Ministerium eine Priorisierung von Straßenbauprojekten vornimmt und damit keine gleichmäßige Verteilung der Gelder mehr unter den Regierungspräsidien gewährleistet ist, muss es auch dafür sorgen, dass die Straßenbauverwaltung damit umgehen kann. Die logische Konsequenz daraus wäre eine Umstrukturierung der Straßenbauverwaltung und eine Bündelung der Kompetenzen in ein Landesamt für Straßenwesen, so wie es vor der Verwaltungsreform 2005 der Fall war", erklärte Dieter Diener.








