Baukrise 2025
Baubranche fordert Impulse und Verlässlichkeit von der Politik
Es waren spannende Themen, die auf dem BAUTALK 2025 der Bauwirtschaft Rheinland-Pfalz in Mainz auf der Agenda standen.
In den bis auf den letzten Platz besetzten Räumen im Hyatt Regency in Mainz konnte Verbandspräsident Klaus Rohletter mit Finanzministerin Doris Ahnen und Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt die höchsten Repräsentanten für den Wohnungsbau (Finanzministerium) und die Infrastruktur (Wirtschaftsministerium) als Talkgäste begrüßen.
„Die Baubranche ist robust. Aber wir brauchen und erwarten von einer Bundes- und
Landesregierung insbesondere Verlässlichkeit bei der Planung, ein klares Bekenntnis zum
Bürokratieabbau und für Investitionen im Land. „Die Zeit für halbherzige Schritte ist vorbei“, fasste Rohletter die Stimmung der Branche zusammen.
Im ersten Teil stellte sich Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt den Fragen auf dem
fachkundig besetzten Podium. „Die Bauwirtschaft ist das Rückgrat unserer Infrastruktur. Und um die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes langfristig zu sichern, ist es entscheidend, dass unsere Infrastruktur leistungsfähig und zukunftsfähig ist“, sagte die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt.
Die Landesregierung werde weiter daran arbeiten, Verfahren zu vereinfachen, Investitionen zu erleichtern, Rahmenbedingungen zu verbessern und Investitionen auf hohem Niveau zu halten. „Unternehmerinnen und Unternehmer sollen sich auf das konzentrieren können, was sie am besten können: Bauen, Planen und Modernisieren. Sie gehören auf die Baustelle und nicht in die Buchhaltung. Deshalb setzen wir gezielt auf Bürokratieabbau, vereinfachte Genehmigungsverfahren und flexiblere Vergaberegeln“, betonte Schmitt.
Im zweiten Teil der Veranstaltung konnte Vizepräsident Peter Karrié mit Doris Ahnen die Finanzministerin des Landes zum Thema Wohnungsbau begrüßen.
Seit 24 Monaten gehen die Baugenehmigungen zurück und die Anzahl der genehmigten Wohngebäude ist gegenüber 2022 um 50 % gefallen. Das sind alles andere als gute Vorzeichen für ein erfolgreiches Jahr 2025.
„Der Wohnungsbau in Rheinland-Pfalz steht, wie bundesweit, vor einer Vielzahl von Aufgaben.
Aus diesem Grund arbeiten wir als Landesregierung intensiv daran, die Baubranche zu fördern und von Bürokratie zu entlasten und gleichzeitig zukunftsfähige Lösungen zu entwickeln, die den Wohnbedürfnissen der Menschen gerecht werden. Gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen in den Ländern unterstützen wir daher unter anderem die ressortübergreifende Bundesinitiative zum Gebäudetyp E und passen gleichzeitig die Landesbauordnung an, um das Bauen zu vereinfachen und die Kosten zu reduzieren.
Dabei verfolgen wir ein ganz klares Ziel: Bürokratie abbauen und Bauen erleichtern“, erklärte Finanzministerin Doris Ahnen.
„Darüber hinaus sind wir uns als Landesregierung der Verantwortung bewusst, auch in Zukunft bezahlbaren Wohnraum zu sichern. Aus diesem Grund haben wir die Fördermittel für die soziale Wohnraumförderung im neuen Doppelhaushalt fast verdoppelt: von rund 177 Millionen Euro im Jahr 2024 auf jeweils 350 Millionen Euro für die Jahre 2025 und 2026“, so Ahnen weiter.
„Der Wohnungsbau braucht einen Impuls, um wieder in Schwung zu kommen. Unsere Vorschläge dazu liegen auf dem Tisch“, richtete Vizepräsident Peter Karrié den eindringlichen Appell an die Politik, die Rahmenbedingungen zu verbessern und den Wohnungsbau zum Beispiel durch steuerliche Anreize, ein Förderprogramm für Familien oder durch den Verzicht auf die Grunderwerbssteuer wirtschaftlich wieder attraktiv zu machen.
Die aktuelle Baukrise in Deutschland: Ursachen, Auswirkungen und mögliche Lösungen
Das Baugewerbe sieht sich gegenwärtig mit einer Reihe von Herausforderungen konfrontiert, die als "Baukrise" bezeichnet werden müssen. Diese Krise hat weitreichende Auswirkungen auf verschiedene Aspekte der Baubranche, angefangen bei der Materialbeschaffung bis hin zur Fertigstellung von Bauprojekten. In diesem Artikel werfen wir einen genauen Blick auf die Ursachen, Auswirkungen und potenziellen Lösungsansätze für die aktuelle Baukrise.
2025: Schritte aus der Krise
Die Baubranche durchlebt derzeit eine ungewöhnlich Krise, die viele Unternehmen mit Sorgen und Unsicherheit erfüllt. Die Ursachen sind vielfältig: Angefangen bei einer schwächelnden Konjunktur bis hin zu politischen Unsicherheiten. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, Aufträge zu erfüllen und gleichzeitig die Zukunft ihrer Mitarbeitenden zu sichern. In dieser Zeit der Krise möchte das Baugewerbe Magazin die Stimme der Bauunternehmen stärken und hat die Aktion BauZukunft ins Leben gerufen. Ziel dieser Initiative ist es, den Unternehmen ein Forum zu bieten, um ihre Wünsche und Forderungen an Politik und Gesellschaft zu kommunizieren.
Die Zukunft der Baubranche: Elektrische Antriebe und innovative Lösungen
Alternative Antriebe sind nur eine Initiative der Baubranche, trotz Krise neue Wege für eine nachhaltige Zukunft zu finden. Elektro-Motoren, Wasserstoffmotoren und Hybridantriebe werden immer mehr entwickelt, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren und CO2-Neutralität zu erreichen. Doch damit stößt der Innovationsgeist der Branche noch lange nicht am Ende.













