Wirtschaft & Verbände
Bauunternehmerporträt (56): Werte schaffen für Generationen
Nur wenn man mit der Zeit geht und das Marktgeschehen im Blick hat, wird man langfristig Erfolg haben. Dies hat die Geschäftsführung des Bauunternehmens Rendler in Oberkirch (70 Kilometer südwestlich von Karlsruhe) stets gewusst und beherzigt.
Schon unter der Führung von Bauunternehmer Klaus Rendler kam es Ende der 1960er-Jahre zu einer Erweiterung der Geschäftsfelder beim bis dahin klassisch aufgestellten Bauunternehmen: 1967 wurde ein Transportbetonwerk gegründet, 1968 folgt eine Baustoffhandlung.
Ständig hielt der damalige Geschäftsführer Ausschau nach neuen zukunftsträchtigen Geschäftsbereichen, um erfolgreich eine noch breitere Käuferschicht anzusprechen.
Weitere positive Beispiele dieser Vorgehensweise sind die Eröffnung eines profigerechten Baufachmarktes im Jahr 1977 sowie des neuen 18.000 m² großen Rendler-Bauzentrum 20 Jahre später.
Zur Jahrtausendwende fand der letzte Generationswechsel statt, als Sabine Rendler-Fies und Silvie Rendler die Leitung des Familienbetriebes von ihrem Vater Klaus Rendler übernahmen.
Beide halten noch heute an dem bewährten Erfolgsprinzip ihres Vorgängers fest. „Intensiv beobachten wir den Markt, um schnell und flexibel auf die jüngsten Entwicklungen zu reagieren“, erklärt Silvie Rendler.
Das heutige Leistungsspektrum umfasst sämtliche Arbeiten von der Planung, über den Rohbau bis hin zur schlüsselfertigen Übergabe im Hoch-, Tief- und Ingenieurbau. Die traditionellen Geschäftsfelder wurden erfolgreich um die Brückensanierung erweitert.
„Bei der Ortenauer Jahrhundert-Baustelle haben wir an der A5 zwischen Offenburg und Baden-Baden 22 Brückenbauwerke errichtet“, verweist die Bauunternehmerin mit Stolz auf ein großes Projekt der letzten Jahre. \








