Wirtschaft & Verbände
Gezielt den Nachwuchs ansprechen
Bauunternehmer Jens Heim versteht Social Media richtig gut, wie er schon seit einigen Jahren beeindruckend mit seinem erfolgreichen Blog beweist. Im Frühjahr dieses Jahres erreichte er die nächste Stufe, als er mit dem Slogan „Heim sucht dich“ multimedial seine Azubisuche in Angriff nahm. \ Panagiotis Koukoudis
Unter spricht das Bauunternehmen Heim mit Sitz in Tuttlingen gezielt junge Menschen an, die auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle sind. Auf der Webseite finden Lehrstellensuchende alle Infos, die sie benötigen, um sich beim Baubetrieb zu bewerben.
Die interessierten Nachwuchskräfte erfahren außerdem, worauf man beim Unternehmen Wert legt und was einen bei der Arbeit als Straßenbauer erwartet. „Wir sind bemüht, hier ein möglichst genaues Bild von uns als Arbeitgeber zu vermitteln, schließlich finden wir, dass die Bewerber genau wissen sollten, worauf sie sich einlassen“, betont Bauunternehmer Jens Heim.
Der besondere Clou an dem Projekt: Es wird größtenteils vom eigenen Nachwuchs mitgestaltet, der genau weiß, was die junge Zielgruppe will und wie man sie optimal anspricht. Dazu gehört u. a. auch das bewusste Duzen der Bewerber in der Kampagne.
Parallel wurde auf eingerichtet, um junge Menschen zu erreichen und ihnen eine Plattform für Fragen zur Ausbildung am Bau zu bieten.
Der Erfolg gibt dem Baubetrieb Recht: Mit der Kampagne „Heim sucht dich“ konnten alle 3 Ausbildungsplätze besetzt werden. Pünktlich zum 1. September 2014 haben die 3 ausgewählten Bewerber ihre Lehre als Straßenbauer begonnen.
Das Beispiel des Bauunternehmens Heim macht deutlich: Zielgerichtete Kommunikation für jugendliche Menschen auf den richtigen Kanälen lohnt sich!
Insbesondere sollte man dabei auch auf das Know-how der eigenen jungen Mitarbeiter zurückgreifen, die die Sprache der Bewerber sprechen und noch genauer wissen, was diese heutzutage von einem guten Arbeitgeber erwarten.
Es lohnt sich, neue Wege zu gehen, um bei der Gewinnung guter Azubis einen besseren Zugang zu ihnen zu finden. Schließlich muss man sie dort abholen bzw. erreichen, wo sie schon sind, und das ist nun mal die digitale Welt.








