Baukrise 2026
Marcus Nachbauer: „Entlastung auf dem Rücken der Betriebe“
Zu der in der Koalitionsklausur beschlossenen Entlastungsprämie erklärt Marcus Nachbauer, Vorsitzender der Bundesvereinigung Bauwirtschaft:
„Die Ergebnisse der Koalitionsklausur sind für die Bau- und Ausbauwirtschaft schlicht enttäuschend. Statt dringend benötigter Entlastungen für die Betriebe liefert die Bundesregierung das Gegenteil: Sie wälzt die Kosten ihrer Maßnahmen einseitig auf die Unternehmen ab.
Die geplante steuer- und abgabenfreie Entlastungsprämie für Beschäftigte mag politisch gut klingen – wirtschaftlich ist sie für viele Betriebe realitätsfern. Angesichts explodierender Material- und Rohstoffkosten arbeiten zahlreiche Unternehmen längst an der Grenze der Wirtschaftlichkeit. Die steigenden Insolvenzzahlen zeigen unmissverständlich, wie ernst die Lage ist. Für viele Betriebe ist eine solche Prämie schlicht nicht finanzierbar.
Es gilt ein einfacher Grundsatz: Verteilt werden kann nur, was zuvor erwirtschaftet wurde. Wer das ignoriert, gefährdet Arbeitsplätze und unternehmerische Substanz.
Die Senkung der Energiesteuer um 17 Cent pro Liter ist zwar überfällig und ein richtiger Schritt. Doch sie kommt spät und reicht bei weitem nicht aus. Trotz dieser Maßnahme bleibt der wirtschaftliche Druck auf Verbraucher und Betriebe hoch. Klar ist: Ohne schnelle strukturelle Maßnahmen – von einer Ausweitung des Energieangebots bis hin zu tragfähigen Sozialversicherungen – droht dem Standort ein weiterer Verlust an Wettbewerbsfähigkeit.“
Es gilt ein einfacher Grundsatz: Verteilt werden kann nur, was zuvor erwirtschaftet wurde. Wer das ignoriert, gefährdet Arbeitsplätze und unternehmerische Substanz.
Die Senkung der Energiesteuer um 17 Cent pro Liter ist zwar überfällig und ein richtiger Schritt. Doch sie kommt spät und reicht bei weitem nicht aus. Trotz dieser Maßnahme bleibt der wirtschaftliche Druck auf Verbraucher und Betriebe hoch. Klar ist: Ohne schnelle strukturelle Maßnahmen – von einer Ausweitung des Energieangebots bis hin zu tragfähigen Sozialversicherungen – droht dem Standort ein weiterer Verlust an Wettbewerbsfähigkeit.“
Neue Wege aus der Baukrise
Deutschland steht im Jahr 2025 vor einer seiner tiefgreifendsten wirtschaftlichen Herausforderungen: der anhaltenden Baukrise. Was sich schon in den Vorjahren abzeichnete, hat sich nun zu einem Flächenbrand entwickelt – mit dramatischen Folgen für Wohnungsbau, Infrastrukturprojekte und den sozialen Zusammenhalt. Bauunternehmen bremsen Investitionen, Projekte werden gestrichen, Mieter suchen vergeblich nach bezahlbarem Wohnraum. Die Krise ist nicht länger ein Problem einzelner Branchen – sie ist ein gesamtgesellschaftliches Thema geworden.
Chancen für die Bauwirtschaft
Die Baubranche durchlebt derzeit eine ungewöhnlich Krise, die viele Unternehmen mit Sorgen und Unsicherheit erfüllt. Die Ursachen sind vielfältig: Angefangen bei einer schwächelnden Konjunktur bis hin zu politischen Unsicherheiten. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, Aufträge zu erfüllen und gleichzeitig die Zukunft ihrer Mitarbeitenden zu sichern. In dieser Zeit der Krise möchte das Baugewerbe Magazin die Stimme der Bauunternehmen stärken und hat die Aktion BauZukunft ins Leben gerufen. Ziel dieser Initiative ist es, den Unternehmen ein Forum zu bieten, um ihre Wünsche und Forderungen an Politik und Gesellschaft zu kommunizieren.
Die Zukunft der Baubranche: Elektrische Antriebe und innovative Lösungen
Alternative Antriebe sind nur eine Initiative der Baubranche, trotz Krise neue Wege für eine nachhaltige Zukunft zu finden. Elektro-Motoren, Wasserstoffmotoren und Hybridantriebe werden immer mehr entwickelt, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren und CO2-Neutralität zu erreichen. Doch damit stößt der Innovationsgeist der Branche noch lange nicht am Ende.
Hinweis der Redaktion:
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