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Artikel und Hintergründe zum Thema

Baukrise 2024

Bert Große,

Zahlen, Fakten und Projekte in der Kalksandsteinindustrie

Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V. veröffentlicht Geschäftsberichte 2023/2024:

Roland Meißner, Geschäftsführer Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V., sieht in der Wohnungspolitik von Bund, Ländern und Gemeinden den wichtigsten Hebel, um den Wohnraummangel zu lindern. Die Kalksandsteinindustrie hält die passenden Produkte für hochwertigen und bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung. © BV KSI

Wie reagieren der Bundesverband Kalksandsteinindustrie und seine Tochtergesellschaften auf die anhaltende Krise in Bauwirtschaft und Baustoffindustrie? Mit gemeinsamer Forschung, akademischer Nachwuchsförderung und klarer politischer Kommunikation. Die aktuellen KALKSANDSTEIN Geschäftsberichte 2023/2024 informieren in kompakter Form über die Ergebnisse der einzelnen Gesellschaften des Bundesverbands sowie der Entwicklung der gesamten Kalksandsteinindustrie im Rahmen der Bauwirtschaft in den letzten zwölf Monaten.

Die deutsche Bauwirtschaft befindet sich im Hoch- und Wohnungsbau in einer wahren Multikrise. Eine toxische Mischung aus hohen Bau- und Finanzierungskosten, überbordender Bürokratie, politischer Führungslosigkeit und Chaos bei den Förderprogrammen hat dafür gesorgt, dass der Wohnungsbau sich in den letzten Jahren nahezu halbiert hat, während gleichzeitig der Bedarf noch nie so hoch war. Im Jahr 2024 fehlen Deutschland 800.000 Wohnungen im bezahlbaren Segment, Tendenz zunehmend.

Wie die Kalksandsteinindustrie diese Herausforderungen angenommen hat und was die einzelnen Gesellschaften des Bundesverbands Kalksandsteinindustrie e.V. (BV KSI) in dieser Zeit geleistet haben, zeigen die aktuellen KALKSANDSTEIN Geschäftsberichte 2023/2024, die ab sofort zum Download bereitstehen. Sie informieren kompakt über die Tätigkeit der einzelnen Gesellschaften des BV KSI sowie über die Entwicklung der gesamten Kalksandsteinindustrie im Rahmen der Bauwirtschaft in den letzten zwölf Monaten.

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„Schwerpunkt unserer Verbandsarbeit im letzten Jahr war der Kampf gegen die wirtschaftliche Krise. Mit gemeinsamer Forschung und Entwicklung gehen wir die Herausforderungen CO2-Reduktion, Kreislaufwirtschaft und Recycling produktseitig an“, betont Geschäftsführer Roland Meißner. „Auf politischer Ebene ging es in Bund, Ländern und Gemeinden darum, die Wohnungsnot durch Investitionen in den Neubau zu lindern. Auf dem jährlichen Wohnungsbau-Tag oder im Rahmen der Aktion Impulse haben wir unsere Anliegen formuliert. Klar in der Sprache, aber sachlich in der Argumentation und zielorientiert.“

Dritter Schwerpunkt der Verbandstätigkeit war die Nachwuchsförderung für angehenden Architekten und Bauingenieure. Ein enges Netzwerk in Lehre und Forschung, studienrelevante Veranstaltungen, „Tage des Mauerwerks“ an den Hochschulen oder Werksbesichtigungen gehören dazu.

Architekten, Ingenieure und Fachplaner profitieren von digitalen Tools wie dem beliebten KS-Schallschutzrechner und hochwertigen Fachunterlagen, die die tägliche Arbeit erleichtern. Im Berichtszeitraum wurden die jährlichen Standardpublikationen wie der Baukalender oder das Kompakte Wissen aktualisiert.

Die Jahresberichte des Bundesverbands Kalksandsteinindustrie informieren kompakt über die Ergebnisse der einzelnen Gesellschaften sowie die Entwicklung der gesamten Kalksandsteinindustrie im Rahmen der Bauwirtschaft Sie stehen im Download-Center auf www.kalksandstein.de zur Verfügung. © BV KSI

„Der Bundesverband Kalksandsteinindustrie lebt seit jeher von seiner breiten Basis. Egal ob Konzern mit bundesweitem Produktionsnetzwerk oder inhabergeführtes Einzelunternehmen – im engen Schulterschluss haben wir es immer geschafft, aus Krisensituationen Chancen zu kreieren. Die neue Bundesregierung kann auf unsere Industrie zählen, wenn es darum geht, hochwertigen Wohnraum bezahlbar zu realisieren“, blickt Roland Meißner optimistisch in die Zukunft.

Der Bundesverband Kalksandsteinindustrie e. V. bleibt trotz der sehr schwierigen konjunkturellen Lage weiter in Bewegung. Denn nur, wer sich weiterentwickelt, kann auch an der Gestaltung zukunftsfähiger Rahmenbedingungen teilhaben.

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