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Artikel und Hintergründe zum Thema

Asphalttage 2026

Kai Ingmar Link,

Wirtgen: Vernetzte Baumaschinen für mehr Prozesssicherheit im Straßenbau

Auf den Asphalttagen 2026 präsentiert Wirtgen digitale und vernetzte Baumaschinen für effizienteren Asphalt- und Straßenbau.

„Mehr Prozesssicherheit im Straßenbau: Automatisierte und vernetzte Prozesse auf der Asphaltbaustelle” lautet der Vortragstitel der Wirtgen Group Experten bei den 23. Deutschen Asphalttagen. © Wirtgen

Impulse für den modernen Straßenbau in Berchtesgaden

Wenn sich die Branche Ende Februar 2026 in Berchtesgaden trifft, stehen Effizienz und Qualität im Mittelpunkt. Auf den Asphalttagen 2026 informiert die Wirtgen Group über Technologien, die bereits heute im Asphalt- und Straßenbau eingesetzt werden können. Im Fokus stehen vernetzte Baumaschinen und digitale Prozesse, mit denen sich Bauabläufe transparenter steuern und gleichbleibende Einbauergebnisse erzielen lassen.

Asphaltrecycling als Bestandteil integrierter Prozesse

Ein thematischer Schwerpunkt liegt auf dem Asphaltrecycling. Gezeigt wird, wie sich Aufbereitung, Wiederverwertung, Mischgutproduktion sowie Einbau und Verdichtung zu einem durchgängigen Prozess verbinden lassen. Mit den Marken Wirtgen, Vögele, Hamm, Kleemann und Benninghoven deckt die Unternehmensgruppe dabei alle zentralen Schritte der Wertschöpfungskette im Straßenbau ab. Der Ansatz zeigt, wie sich Recycling nicht nur als Umweltmaßnahme, sondern als wirtschaftlich integrierter Bestandteil moderner Asphaltbaustellen etablieren lässt.

Vernetzte Baustelle als Leitmotiv

Im Themenblock Digitalisierung und Künstliche Intelligenz wird deutlich, wie stark der Asphaltbau von vernetzten Abläufen profitiert. Am Beispiel des Zusammenspiels von Straßenfertigern und Tandemwalzen wird aufgezeigt, wie automatisierte Systeme den Einbauprozess unterstützen. Über das John Deere Operations Center lassen sich Maschinendaten bündeln und auswerten. Für Bauunternehmen bedeutet dies eine bessere Übersicht über Abläufe, Materialeinsatz und Verdichtungsqualität – und damit mehr Prozesssicherheit über die gesamte Baustelle hinweg.

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Jobsite Intelligence für faktenbasierte Entscheidungen

Digitale Anwendungen zur Datenerfassung und -analyse bilden die Grundlage für eine neue Qualität der Baustellensteuerung. Systeme wie Performance-Tracker für Einbau und Verdichtung oder sensorbasierte Lösungen zur Erfassung von Materialeigenschaften liefern Echtzeitinformationen über den Baufortschritt. Diese Daten helfen Bauleitern, Prozesse laufend anzupassen und Abweichungen frühzeitig zu erkennen. Der Begriff Jobsite Intelligence steht dabei für das gezielte Sammeln, Aufbereiten und Nutzen von Informationen, um Entscheidungen im Straßenbau nicht mehr nur erfahrungsbasiert, sondern datenbasiert zu treffen.

Smart Automation als Unterstützung für den Maschinenbediener

In der Wirtgen Group arbeiten Wirtgen, Kleemann und Benninghoven zusammen: Schichtweises Fräsen, schonende Aufbereitung und präzises Mischgutmanagement sichern Qualität und Effizienz. © Wirtgen

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Automatisierung von wiederkehrenden Arbeitsabläufen. Intelligente Assistenzsysteme übernehmen Aufgaben wie die präzise Steuerung von Fertigern oder die flächendeckende Verdichtung. Dadurch wird der Bediener entlastet, während gleichzeitig eine gleichmäßige Qualität des Asphalteinbaus unterstützt wird. Automatisierte Systeme berücksichtigen Messwerte zur Dichte und passen die Verdichtung während des laufenden Prozesses an. Für den Straßenbau eröffnet dies neue Möglichkeiten, konstante Ergebnisse auch unter wechselnden Baustellenbedingungen zu erzielen.

Einordnung für Baupraxis und Investitionsentscheidungen

Der Auftritt von Wirtgen auf den Asphalttagen 2026 verdeutlicht, dass sich der Asphaltbau zunehmend zu einem digital unterstützten Prozess entwickelt. Vernetzte Baumaschinen, Recyclingkonzepte und automatisierte Abläufe greifen ineinander und verändern den Arbeitsalltag auf der Baustelle. Für Bauunternehmer und Projektverantwortliche bietet dies eine Orientierung, welche Technologien heute bereits marktreif sind und wie sich Investitionen in Maschinen und Systeme strategisch einordnen lassen.

Mit seinem Messeauftritt auf den Asphalttagen 2026 zeigt Wirtgen, wie sich Straßenbau, Asphalt und Baumaschinen zu einem vernetzten Gesamtsystem verbinden lassen. Digitalisierung und Automatisierung werden dabei nicht als Selbstzweck präsentiert, sondern als Werkzeuge für mehr Prozesssicherheit und reproduzierbare Qualität. Für die Branche entsteht so ein praxisnahes Bild davon, wie der Wandel im Asphaltstraßenbau konkret umgesetzt werden kann.

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