
Klöber setzt auf recycelbare Kunststoff-Lösungen
Klöber nimmt für seine kunststoffbasierten Produkte nach und nach die Umstellung von PVC auf ASA-basierte Lösungen (ASA = Acrylnitril-Styrol-Acrylat) vor.
Artikel und Hintergründe zum Thema

Klöber nimmt für seine kunststoffbasierten Produkte nach und nach die Umstellung von PVC auf ASA-basierte Lösungen (ASA = Acrylnitril-Styrol-Acrylat) vor.

Die Gasmangellage im vergangenen Winter ist zwar ausgeblieben, doch die nächste Kälte-Saison kommt bestimmt. Und auch unabhängig von den Folgen des Ukraine-Kriegs und aktuellen Energiespar-Debatten versucht die Gebr. Laumans GmbH & Co. KG im niederrheinischen Brüggen, Klima und Ressourcen zu schonen und im selben Zug die Produktionskosten zu senken. „Wir werden in jedem Jahr ein bisschen besser“, freut sich Gerald Laumans. Der Hintergrund: Für die Jahresproduktion von rund elf Millionen Tondachziegel werden unter normalen Bedingungen etwa 37 Millionen kWh Gas verbraucht. Hinzu kommt der Strom. Insgesamt etwa vier Megawatt waren es bislang pro Jahr. Haupttreiber sind zahlreiche Motoren, mit deren Hilfe beispielsweise der Ton besonders fein gewalzt wird. Die Schleifanlagen werden ebenfalls elektrisch betrieben. Sie bearbeiten die Ziegelköpfe, damit diese stehend durch den Ofen fahren können.

Fleck hat personelle Veränderungen zu verkünden: Im Verkaufsaußendienst haben Kevin Götz und Hubert Jungmann die zuletzt unbesetzten Verkaufsgebiete im Süden übernommen. Zudem ist Anja Manhoff neue Ansprechpartnerin in der Akademie: Hier sind für 2023 insgesamt neun Seminare zu den Themen Steildach, Flachdach und Solardach geplant. Die nächste Veranstaltung findet bereits am 30. März in der Flecktory – Oskar Fleck Informationszentrum in Oer-Erkenschwick statt.

Deutschland arbeitet erfolgreich an der Energiewende: Dank des Zubaus von 6,1 Gigawatt Photovoltaik-Leistung (PV) stieg im vergangenen Jahr der PV-Anteil an der Stromerzeugung auf 20 Prozent. Die ambitionierten Ziele der Bundesregierung für den Solar-Bereich wurden damit erreicht. Zu verdanken ist das auch dem tatkräftigen Einsatz des Dachdecker- sowie des elektro- und informationstechnischen Handwerks.

Krannich Solar hat im Jahr 2022 fünf neue Lagerhallen eröffnet. Das größte Lager wurde im Oktober in der Nähe des Headquarters, in Esslingen in Betrieb genommen: 15 000 zusätzliche Quadratmeter verdoppeln die Lagerfläche in Deutschland. Daneben wurden weitere Flächen in Frankreich und Tschechien angemietet.

mo energy systems aus Lochau bringt das europaweit erste Standardsystem für Photovoltaik(PV)-Fassadenmodule für Bestand und Neubau auf den Markt. Die innovative „Plug-and-Play“-Lösung des Unternehmens ermöglicht eine einfache, sichere und schnelle Montage.

Wienerberger hat die geplante Übernahme der Creaton GmbH unter Vorbehalt der Genehmigung der zuständigen Wettbewerbsbehörden angekündigt. Die acht deutschen Creaton-Produktionsstandorte mit rund 800 Beschäftigten in Bayern, Thüringen, Sachsen und Nordrhein-Westfalen sollen in die Wienerberger übergehen. Künftig sollen dann über 2200 Beschäftigte an 25 Produktionsstandorten unter einem Dach wirken. Die Akquisition würde möglich durch den geplanten Kauf der französischen Creaton-Mutterfirma Terreal (Suresnes/bei Paris) durch die Wienerberger AG (Wien). Creaton Polen, Österreich und Südosteuropa sind nicht Teil der Transaktion.

Photovoltaik-Lösung für Metalldächer
Vor fast 100 Jahren wurde die Firma Trumpf als mechanische Werkstätte gegründet. Inzwischen bietet das weltweit agierende Hochtechnologieunternehmen Fertiglösungen in den Bereichen Werkzeugmaschinen, Lasertechnik, Elektronik und Elektrowerkzeuge an. Am Hauptstandort in Ditzingen befinden sich neben Verwaltung und Produktion unter anderem auch ein sogenanntes Customer Center, in dem die gesamte Prozesskette der Blechbearbeitung dargestellt wird, eines der größten Laser-Applikationszentren weltweit sowie ein Showroom für 3D-Druck. Zuletzt sind auf dem großen Firmenareal nun drei neue Produktionshallen entstanden.

Dachdeckermeister Heinz-Jörg Ewald aus Hannover engagiert sich mit seinem Betrieb Ewald Bedachungen schon seit langer Zeit aktiv für den Umweltschutz. Das heißt konkret: Photovoltaik und Gründächer pushen sowie mit E-Transporter oder Lastenrad zum Kunden. Vor acht Jahren hat sich das dachbau magazin mit ihm an dieser Stelle schon einmal unterhalten. Höchste Zeit also für ein Nachhaltigkeits-Update.

In der Stadtmitte von Heidenheim ist vor Kurzem ein mehrgeschossiger Neubau in Holzbauweise entstanden. Für Architekt Wolfgang Trötsch, der mittlerweile auch mit seinem Architekturbüro in das Gebäude eingezogen ist, war es wichtig, an dieser zentralen Stelle eine Gestaltung zu finden, die einerseits die umgebende Bebauung aufnimmt, aber dennoch eine eigenständige Form findet. Nach dem Abriss von zwei alten Gebäuden am Eugen-Jaekle-Platz wurde der Rohbau von der Zimmerei Johann Betcher in nur zwei Wochen in Brettsperrholzbauweise errichtet. Für den Architekten war auch bei der Planung der Solaranlage der Gestaltungsaspekt wichtig: Er plante daher eine dachintegrierte Photovoltaikanlage, die eine harmonische Einbindung in die dunkle Dachdeckung ermöglicht. Ergänzend zur Solaranlage wurde ein Batteriespeicher verbaut, der im „Zusammenspiel“ mit einem Elektrofahrzeug den Strom für den Eigenverbrauch speichert. Nur der Strom, der nicht im Gebäude selbst verbraucht wird, kommt ins öffentliche Stromversorgungsnetz und wird vergütet.