Der Bau braucht zwei wesentliche Impulse

Die Bau- und Immobilienbranche steht vor erheblichen Veränderungen, heißt es im „United Interim Wirtschaftsreport 2025“.
Artikel und Hintergründe zum Thema

Die Bau- und Immobilienbranche steht vor erheblichen Veränderungen, heißt es im „United Interim Wirtschaftsreport 2025“.
600.000 Gäste entdecken die Zukunft des Bauens - politische Signale vermisst:

Die Baubranche befindet sich aktuell in einer Krise: Anhaltender Fachkräftemangel, Anforderungen an nachhaltiges Bauen und übermäßige Bürokratie führen zu einer Verlangsamung der Geschäftsaktivitäten vieler Bauunternehmen.
Mit dem Koalitionsvertrag der CDU/CSU und SPD für die 21. Legislaturperiode, unterzeichnet am 5. Mai 2025, hat die neue Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz klare Weichen für die Zukunft des Bauens und Wohnens in Deutschland gestellt.
Der Zeppelin Konzern hat das Geschäftsjahr 2024 mit einem Umsatz von 3,82 Milliarden Euro abgeschlossen, nachdem im Vorjahr 3,9 Milliarden Euro erzielt wurden.

Seit dem 1. Januar ist der Betonverband SLG Mitglied von solid Unit. Die Initiative setzt sich insbesondere für die Klimawende im innovativen Massivbau ein.

Der Immobilienmarkt zeigt Anzeichen einer Stabilisierung, wird aber von Unsicherheiten geprägt.

Führende Verbände und Organisationen der deutschen Bau- und Wohnungswirtschaft haben CDU/CSU und SPD aufgefordert, bei den Koalitionsverhandlungen ein deutlich stärkeres Gewicht auf den Wohnungsbau zu legen:

Im Jahr 2024 erreichte der Fertigbau in Deutschland einen neuen Meilenstein: Erstmals war mehr als jedes vierte neu genehmigte Ein- und Zweifamilienhaus ein Fertighaus.

Bau- und Immobilienexperte Klaus-Peter Stöppler: „Fehlentwicklungen gefährden den sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft und die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. Aber nicht nur die Politik, die Bauwirtschaft muss sich ebenfalls bewegen.“